Ich denk die denkt, dass der Hund dann doch erst recht jagdlich unterwegs ist, wenn man ihn "jagdlich" auslastet.
Sie Frage kommt hier im Forum auch immer mal wieder auf bei Jagdersatz"training".
Ich kann dir aus Erfahrung sagen, daß das nicht der Fall ist. Den Jagdtrieb hat ein Hund eh, den entdeckt er nicht erst durch das Training. Dieses Bedürfnis ist genetisch veranlagt. Genau darauf werden die Hunde ja schließlich auch selektiert. Man bringt einen Hund also nicht erst auf "dumme Gedanken" wie häufig befürchtet wird. Die hat er schon von ganz von allein.
Durch die Auslastung zeigt man dem Hund wie er sein Bedürfnis befriedigen kann; und vor allem wie er es mit dem Halter befriedigen kann. Zu dem erfährt er, in solchen Situationen, Kooperation mit dem Halter als etwas sehr, sehr Schönes. Hinzu kommt. daß die Hunde einen Job haben, der ihrer Passion entspricht, sie somit zufrieden macht und sie ausfüllt. Ich glaube man kann das ein wenig wie bei einem Menschen mit einer Passion vergleichen. Wenn man einem leidenschaftlichen Musiker beispielsweise ein Klavier gibt und ihm zeigt, wie man darauf spielen kann und dann mit ihm eine Band gründet, wird er glücklich sein und nicht auf die Idee kommen irgendwelche anderen Dinge als Musikinstrument zu missbrauchen. 
Bei Till war das ganz deutlich zu sehen. Durch die Auslastung, besonders durch das Mantrailing, tut ihm unwahrscheinlich gut..
LG
Franziska mit Till