Beiträge von Maus1970

    UnsernTill ist ein sehr aktiver und lebhafter Beagle der als Welpe auch alles mögliche zerkaut hätte wenn wir nicht aufgepaßt hätten, inklusive Kabel. Bei ihm hat geholfen, daß wir einen Raum, bei uns den Flur, so gestaltet haben, daß er einfach nichts erreichen kann was er nicht haben soll. Dort hält er sich auf wenn er alleine bleiben muß. Alle anderen Türen sind zu. Dadurch, daß er keine Gelegenheit hatte irgendetwas zu zerkauen hat er gelernt, daß kein Theater gemacht wird wenn er alleine ist. Mitlerweile können auch Dinge wie z.B Schuhe im Flur stehen wenn wir weg sind und es passiert nichts mehr. Früher undenkbar.
    Vielleicht ist das für euch eine Möglichkeit.

    Liebe Grüße Franziska

    Da ihr ein doch noch sehr kleines Kind und viele andere Tiere im Hause habt würde ich euch eher zu einem Welpen raten. Wie schon zu vor geschrieben: ein Tierheim-oder Tierschutzhund der das alles zuverlässig leisten kann wird schwer zu finden sein. Das bringt mich allerdings zu einer anderen Überlegung. Wenn ihr euch jetzt einen Welpen anschafft habt ihr ein Kleinkind, daß seine Welt entdeckt und mit seinen 10 Monaten wahrscheinlich schon krabbeln und in den nächsten Monaten anfangen zu laufen wird zeitgleich zu einem Welpen der seine Grundausbildung erhalten muß. Beide müssen zur selben Zeit extrem gut beaufsichtigt werden und brauchen viel Zeit und zuwendung. Ihr solltet euch gut überlegen ob ihr das leisten könnt und möchtet oder ob ihr vielleicht noch ein wenig mit der Anschaffung eines Hundes wartet bis euer Kind etwas älter und nicht mehr jede Sekunde beaufsichtig werden muß weil es schon weiß was es darf und die erste Einschätzung von Gefahren hat.

    Na, ja aber entscheident ist ja, daß Bonny lernen muß das es nicht in Ordnung ist in der Wohnung sein Geschäft zu erledigen. Und ich denke dafür ist es unerläßlich sie in nächster Zeit genauestens im Auge zu behalten um ihr dann das Alternativverhalten aufzuzeigen. Wenn ein Hund dann gelernt hat, daß das Haus zum Lösen absolut tabu ist. wird jeder Hund, denke ich, automatisch einen Weg suchen um zu vermeiden sich im Haus zu lösen wenn mal Not am man ist und seinen Halter in irgendeiner Form auf sich aufmerksam zu machen.

    Ich gehe auch regelmäßig mit meinem Hund nach draußen auch ohne daß er sich aktiv melden muß. Trotzdem ist es so, daß er sich meldet wenn er ausnahmsweise zwischend durch noch einmal nach draußen muß. Kommt mittlerweile kaum noch vor. Als er noch kleiner war und sein Verdauungsrhythmus noch unregelmäßiger war dies schon häufiger mal der Fall.. Trotzdem finde ich es angenehm zu wissen, daß ich mich im Notfall darauf verlassen kann, daß er sich meldet.

    Ich glaube, daß Problem liegt darin, daß Bonny das Haus und den Garten als einAreal betrachtet. Sie ist offensichtlich der Meinung, daß Haus und Garten eins sind. Vielleicht deshalb weil die Terassentür häufig offen steht und so eine Trennung von Haus und Garten für sie nicht ersichtlich ist. Dazu paßt auch, daß sie sich im Büro meldet wenn sie mal muß. Versuche sie in der nächsten Zeit wirklich ganz genau im Auge zu haben um den Zeitpunkt zu erwischen wenn sie sich gerade in der Wohnung lösen will und bringe sie dann unverzüglich am besten immer in eine Ecke des Gartens, so daß sie lernt: Hier, und nirgend wo anders, ist meine Ecke um sich zu lösen wenn wir zu Hause sind. Für die Nacht solltes du dir vielleicht eine Box anschaffen die du verschließen kannst, damit sie sich melden muß wenn sie sie sich lösen muß und nicht einfach in die Wohnung machen kann während du schläfst. Wenn sie das Verschließen der Box nicht mag kannst du es ihr vielleicht damit versüßen in dem sie in deinem Blickfeld schlafen darf. Wenn sie sich daran gewöhnt hat kannst du die Box ja immer weiter von dir entfernt plazieren wenn du möchtest, Ich weiß ja nicht wo sie bisher schläft

    Bei meinem Hund in der Hundeschule haben wir die Leinenführigkeit aufgebaut in dem die Hunde Halsband und Geschirr um hatten. War die Leine am Geschirr haben wir icht auf Leinenführigkeit geachtet sondern haben nicht eingegriffen wenn der Hund gezogen hat. War die Leine jedoch am Halsband eingehakt war absolute Leinenführigkeit angesagt. Zunächst haben wir den Hund nur in ganz ruhiger Umgebung und für ganz kleine Strecken ans Halsband genommen. Immer dann und dort wenn wir Zeit hatten ganz konzentriert Leinenführig mit dem Hund zu gehen und nur so lange wie sich der Hund konzentrieren konnte. Wurde Leinenführigkeit geübt haben wir am Anfang nahezu jeden Schritt den der Hund gut neben uns gelaufen ist durch Leckerchen belohnt. (Leine in die gegenüberliegende Seite vom Hund und mit der zugewandten Hand sehr beleibte Leckerchen geben) sobald er auch nur ansatzweise zieht sofort stehenbleiben, den Hund neben dich locken und dann belohnen sobald er wieder neben dir ist. Dann gehst du wieter und belohnst wieder kräftig. Ist echt anstrengend aber es lohnt sich und du kannst ans Geschirr wechseln wenn es nicht mehr geht.Wenn der Hund nicht sich nicht mehr konzentrieren kann wieder ans Geschirr wechseln und nach einer Weile evtl nocheinmal trainiern. Diese Aufteilung zwischen Geschirr und Halsband hat den Vorteil das du beim Laufen am Halsband also dem Üben der Leinenführigkeit fast zu 100% konsequent sein kannst ohne den Hund oder dich zu überfordern. Wenn es nicht mehr geht wechselst du halt wieder zu Geschirr. Je nach Fortschritt kannst du die Dauer und die Ablenkungen langsam steigern. Wenn du jetzt mit deinem Hund in den Wald gehst würde ich dir raten ihn ans Geschirr zu nehmen und sein Verhalten zunächst noch zu ignorieren. Erst solltes du die Leinenführigkeit wie beschrieben aufbauen. Klappt das kannst du dich dann langsam daran wagen ihn auch in solchen Situationen mit vielen Leckerlies am Halsband zu führen. Sollte es dann nicht klappen, nehme ihn wieder ans Geschirr und gehen im Trainig einen Schritt zurück.
    Bei Till und mir hat es wunderbar funktioniert und es ist auch ein extrem Lebhafter und Agiler Hund
    Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich erklärem können. Sonst frage noch einmal nach.

    Viel Spaß beim trainieren wünschen Franziska mit Till

    Das kann mich mir gut vorstellen. Wir haben auch überlegt einen Hund aus dem Tierheim oder Tierschutz zu uns zu nehmen. Unsere Befürchtungen waren aber dann genau die, daß einTier aus dem Tierheim oder Tierschutz mit dieser Art von Betreuung doch überfordert ist, weil sie auf Grund ihrer Geschichte oftmals ein besonders hohes Maß an klarer Orientierung und kontinuität brauchen.Deshalb haben uns deshalb für einen Welpen entschieden. Das klappt wunderbar.

    Bei Till hat sich das mit den Hundefreundschaften im laufe der Zeit einfach ergeben. Da viele einen festen Tagesrhythmus haben treffen wir auch immer wieder die gleichen Hunde samt Halter. Wenn ich merke, daß Till sich mit einem anderen Hund besonders gut versteht hat es sich fast zwangsläufig so ergeben, daß man den Hunden mehr Zeit für diesen Sozialkontakt gelassen hat als vielleicht mit anderen Hunden. So hat es sich heraus kristallisiert, daß er sich mit einigen Hunden näher angefreundet hat. Ansonsten beobachte ich schon genau was abläuft wenn Till Kontakt zu anderen Hunden hat. Wenn mir etwas nicht in Ordnung erscheint oder ich mit nicht sicher bin, rufe ich ihn zurück lenke ihn ab und gehen weiter. Heute beim spazieren gehen hatte ich allerdings eine Situation, die ich nicht so recht einschätzen konnte. Wir haben einen Irisch Setter samt Frauchen getroffen. Beide Hunde waren von der Leine und zeigten an das sie große Lust auf Toben und Spielen hatten. Es hat sich dann ein Jagdtspiel entwickelt bei dem Tilll von dem Irisch Setter gejagdt wurde. Allerdings ohne Agressionen wie knurren. Der Irish Setter hat beim Jagen Spurlaut gegeben. Ist das schon Mobbin, oder noch ok. Zwischendurch hielten beide immer mal wieder kurz inne und tobten Stationär.

    Liebe Grüße Franziska

    Ich sehe das genau so. Bei uns läuft es schon beim zweiten Mal so, daß sich, bei ersten Hund meine Eltern und jetzt beim Zweiten miene Schwiegermutter um den Hund kümmern Beide haben wir als Welpen bekommen und sie haben sich problemlos in dieses System eingefügt. Sie hatten auch Beide keine Probleme mit der Zuordnung zu einem Frauchen oder Herrchen. Beide waren von beginn meine Hunde und ich die Hauptbezugsperson, so wie es geplant war. Trotzdem haben sie die anderen Personen sehr lieb und fühlen sich dort sehr wohl. :smile:

    Ich schaue mit die Sendungen von Martin Rütter ganz gerne an. Ab und an finde ich dort auch mal Anregungen wie man sich mit seinem Hund noch sinnvoll beschäftigen kann. Man muß sich aber im Klaren darüber sein, daß es sich um eine Fernsehsendung handelt die auf Komerz aus ist und dem zur Folge in erster Linie das zeigt, was sich gut verkauft. Entsprechen kritisch sollte man das Gesehene, meiner Meinung nach, hinterfragen.
    Mir gefällt alledings, daß er das Trainig immer spielerisch angeht und sehr dafür plediert die Hunde auch geistig auszulasten. Zu dem halte ich es für richtig, daß er das Trainig in erster Linie als Trainig für den Halter sieht. Ich glaube auch nicht, daß man in seinen Sendungenjetzt unbedingt die Lösung findet wenn man einamal ein Problem mit seinem Hund hat. Dafür können ein und das selbe Symtom zu viele Ursachen haben. Außerdem wird im Sernsehen alles ja auch nur sehr verkürzt und kompremiert dargestellt.

    Liebe Grüße Franziska