Beiträge von Maus1970

    Warum geht das nicht, also was hindert dich daran?

    Naja, wenn der Hund zbsp im Körbchen schläft, soll ich sie dann wecken und in die Küche sperren? Macht das denn Sinn?

    Für die nächste Zeit würde ich die Frage mit "Ja" beantworten. Es ist wichtig, daß dein Hund lernt ein Verbot zuverlässig zu akzeptieren. Um das Verbot "nicht auf das Sofa" gehen" zuverlässig durchsetzen zu können, mußt du zunächst zuverlässig und zu 100% dafür sorgen, daß der Hund nicht aufs Sofa geht und jeder Versuch immer und sofortunterbunden wird. Wenn er auf das Sofa geht, wenn du kurz einmal den Raum verlässt, zeigt es, daß dein Hund dieses Verbot (noch) nicht akzeptiert hat. Da "schimpfen" oder bestrafen nichts mehr bringt, wenn er bereits auf dem Sofa liegt, mußt du verhindern, daß er überhaupt auf das Sofa geht. Auch wenn es bedeutet, daß der Hund für jeden noch so kleinen Zeitraum mit dir den Raum verlassen muß. Nur so kann er lernen, daß es dir ernst ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, daß du Geduld hast. Erst wenn dein Hund für lange Zeit nicht ein einziges Mal mehr versucht hat auf das Sofa zu gehen, solltest du es riskieren ihn alleine im Wohnzimmer zu lassen. Ich würde warten bis der Hund wenigstens 1 Monat nicht mehr versucht hat auf das Sofa zu springen, bevor ich den Raum ohne ihn verlasse. Besser wäre es noch länger zu warten. ( bis zu 3 Monaten )

    Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen.

    ( Neben bei gesagt: Das der Hund offensichtlich nicht so fest schläft, wie du denkst, zeigt sich ja daran, daß er schnell genug fit ist um auf das Sofa zu klettern. :D)

    LG

    Franziska mit Till

    An die Erfahrenen - könnt ihr euch vorstellen, dass ein 12 jähriges Kind zusammen mit einem unerfahrenen handlichen Hund mit sehr guter Nase trailen lernt?

    Wir haben die Situation, dass Bekannte einen netten Jagdterriermix aus dem TS haben und keine Zeit und Motivation haben, mit dem Hund was Rassegerechtes zu machen. Da wir eh trailen gehen käme die zeitliche Belastung aufs gleiche raus ob mit einem oder zwei Hunden. Und mein Sohn findet trailen cool - kann aber mit „the machine“ aka Vespa nicht trailen.

    Was denkt ihr. Ein Versuch wert? Wir könnten auch teilweise selber mit ihm trailen, aber prinzipiell sähe ich das eher als Chance für das Kind. Und den Hund.

    Ich könnte mir das auch durchaus gut vorstellen. Zumal dein Sohn ja den richtigen Umgang mit Hunden durchaus gewohnt und Hundehaltung für ihn kein absolutes Neuland ist. Mit 12 Jahren dürfte er alt genug sein um sich etwas zu erarbeiten.

    Die Ausgangslage, daß ein Hundeunerfahrener Halter, der keine Trailerfahrung hat, mit einem Hund ohne Trailerfahrung das Mantrailingtraining startet; hat eine Trainerin mit Sicherheit sehr häufig und sollte sich mit ihrem Training darauf einstellen können und dort ansetzen können. Letztendlich startet ja auch jeder Erwachsener irgendwann erst einmal bei 0.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich denke es ist unabdingbar, daß ein Welpe/ Junghund lernt nicht auf fremde Menschen zuzustürmen und/oder gar anzuspringen.

    Ich habe es als meine Aufgabe angesehen meinem Hund beizubringen wie er mit fremden Menschen in Kontakt zu treten hat. Bei uns waren das drei klare, einfache Regeln.

    1. Es wird niemand angesprungen

    2. Es wird nicht losgestürmt, sondern der Radius eingehalten.

    3. Die Kontaktaufnahme geht entweder von fremden Menschen aus, oder erst nach Freigabe durch mich, vom Hund.

    Wir sind sehr gut damit gefahren.

    Bei mir durften meine Welpen und Junghunde durchaus auch lebhaft und aufgeregt im Kontakt sein. In meinen Augen gehört das bei jungen Hunden einfach dazu und ich wollte Till keines Falls seine Lebensfreude und Spontanität aberziehen. Solange er unten geblieben und es nicht übertrieben hat, war alles in Ordnung.

    LG

    Franziska mit Till

    Heute war wieder Mantrailing-Training.

    Das Thema heute war Differenzierung. Dabei mußten die Hunde einmal an der ersten, gut sichtbaren, Verleitperson vorbei trailen; um dann später auf die Versteckperson zu treffen.

    Till hat das sehr gut gemacht. Er hat die Verleitperson deutlich wahrgenommen, mir aber sofort signalisiert, daß es sich nicht um die gesuchte Person handelt. Er hat dann konzentriert weiter gearbeitet und die Versteckperson sicher gefunden.

    In der zweiten Runde war es genau umgekehrt. Die erster, gut sichtbare, Person war die gesuchte Person.

    Auch das war für Till überhaupt kein Problem.

    Im dritten Durchgang ging es darum eine Person anzuzeigen, die sich von ihm entfernt. Bei solchen Suchen wünsche ich mir dann manchmal ein "Red Bull" Die Flüüüüüügel die es verleiht könnte ich dann, bei meinem Energie- und Temperamentsbündel durchaus gut gebrauche. :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    Heute hat er das jedoch sehr, sehr gut gemacht. Er war sehr schnell, hat sich jedoch gut meinem Tempo angepasst und mich nicht gezogen, sondern lediglich die Leine auf Spannung gehalten.

    Ich war heute mit Till sehr zufrieden und es hat und allen wieder riesigen Spaß gemacht.

    LG

    Franziska mit Till

    Es tut mir leid, daß ihr so eine blöde Erfahrung machen mußtet. Die Situation war für alle extrem doof.

    Bei starker Angst handelt man leider einfach nicht mehr rational und es kann zu starken Überreaktionen und Fehleinschätzungen kommen.

    Um so etwas zu vermeiden solltet ihr Jordi immer sofort abrufen sobald andere Menschen, besonders mit Kindern, entgegen kommen. So zeigt ihr, daß ihr euren Hund unter Kontrolle habt.

    Ansonsten würde ich schauen wie Jordi in Zukunft auf Männer reagiert und durchaus, nach Rücksprache mit den Betroffenen, den Kontakt zu fremden Männern suchen.

    LG

    Franziska mit Till

    Mir persönlich ist es sehr wichtig, daß mein Hund beides kann.

    Zum Einen fremde Menschen und Hunde ruhig ohne Kontakt passieren und zum Anderen sich in Kontakt zu fremden Menschen adäquat zu verhalten.

    Mein Hund ist ein sehr offener und kontaktfreudiger Hund der den Umgang mit anderen Menschen und Hunden genießt.

    Ich habe Till als Welpen und Junghund immer wieder "zurück gepfiffen" sobald er es übertrieben hat. Sobald er sich ein wenig beruhigt hatte durfte er wieder los. Das hat er sehr schnell begriffen. Wobei er durchaus noch aufgeregt sein durfte. Solange er am Boden blieb war es in Ordnung. Mit der Zeit ist die Ruhe von alleine in die Situation gekommen.

    LG

    Franziska mit Till

    Der Gedanke das Beste und einzig wahre für sein Hund zu sein scheint weit verbreitet. Selbstreflektion und Weiterentwicklung hingegen - unerwünscht .

    Jemand zu finden bei dem der eigene Hund besser aufgehoben ist , undenkbar !:pfeif:

    Den Einwand verstehe ich nicht so ganz. Die Themenstarterin denkt doch darüber nach, ob sie das Beste sind für ihren Hund. Sie mußte allerdings auch erfahren, daß es nicht so einfach ist eine bessere Alternative für den Hund zu finden; und sich nicht alles so entwickelt wie man es erwartet.

    LG

    Franziska mit Till