Ich denke es ist auch ganz wichtig zu sehen, daß man zwar für einen Hund sein ganzes Leben lang die Verantwortung übernimmt und dafür Sorge zu tragen hat, daß es ihm psychisch und physisch ( soweit Menschen möglich ) gut geht; aber das bedeutet für mich nicht, daß der Hund nicht auch einmal, dort wo es vertretbar ist, Kompromisse eingehen muß.
Man lebt mit dem Hund als "Familie" zusammen. Zu einer Familie gehört für mich, daß es ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist. Es kann, in meinen Augen, nicht Sinn und Zweck der Sache sein, daß die Menschen sehr vieles für den Hund aufgeben oder auf sehr vieles verzichten, nur damit der Hund nicht die allerkleinsten Abstriche machen muß. Meiner Meinung nach sollte da eine faire Mischung vorherrschen und ein Weg gefunden werden mit dem es allen Familienmitgliedern gut geht.
Wenn es also @Lilo1808 wichtig ist die Erfahrungen im Ausland zu machen und es für sie persönlich und berufliche eine große Chance darstellt und für den Hund während ihrer Abwesenheit gut gesorgt ist; dann halte ich es für absolut in Ordnung wenn sie fährt. Der Hund kann ja sogar in seiner bisherigen Umgebung und bei ihm vertrauten Menschen bleiben die ihn lieben und kennen und denen er vertraut. Für mich hat das nichts mit im Stich lassen zu tun, sondern es wäre ein Kompromiss den man einem Hund durchaus zumuten kann und darf.
Hunde haben ein Recht auf unsere Fürsorge und Liebe und darauf, daß wir sie nicht im Stich lassen; aber nicht darauf, daß wir ihnen ein Leben lang zu 100% den "Himmel auf Erden" bereiten.
Ich hoffe ihr versteht was ich damit sagen möchte.
LG
Franziska mit Till