Beiträge von Maus1970
-
-
Was das Thema Welpen vom Ersthund angeht, denke ich solltest du dich zuvor noch einmal ganz genau informieren. Möglichkeiten dazu gibt es hier im Forum ja genug.
Was die Zusammenführung der Hunde angeht müßt ihr euch einfach darüber klar werden, daß ihr eurem Ersthund mit dem Zweithund vermutlich k e i n e Freude gemacht habt.
Daß er sich, so wie ich deine Beschreibung verstanden habe auch von euch, zurückzieht ist ein Zeichen dafür, daß es ihm mit der neuen Situation nicht gut geht.
Was ich, wenn man die Sache mal etwas genauer aus der Sicht eures Ersthundes betrachtet durchaus verständlich finde:
Euer Ersthund ist mit seinen 10 Jahren ungefähr mit einem 61 jährigen Menschen vergleichbar. Also Anfang des Rentenalters. Eure Kleine ist 3 Monate und damit ein "hündisches" Kleinkind. Vergleichbar eines 3 jährigen Menschenkindes. Das da euer Wunsche, die kleine möge ein Partner für euren Ersthund sein nicht wirklich aufgehen kann ist da wohl verständlich. ( Im ersten Post schriebst du, daß ihr euch einen Partner für euren Ersthund wolltet )
Selbst wenn eure Kleine in 2 - 2,5 Jahren eine junge Erwachsene ist, wir euer "Großer" mit seinen, dann, 13 Jahren in etwa 70-75 Jahre sein. Unter Umständen werden sie nie viel miteinander anfangen können.
Für euren Ersthund ist es momentan eine gewaltige Umstellung, die ihn vermtulich auch stark verunsichert. Da kommt ein zweiter Hund ins Haus, mit dem er erst einmal nicht wirklich etwas anfangen kann, der aber eure Aufmerksamkeit fordert und an Ressourcen geht, und das seid ihr auch, die bisher ihm alleine gehörten.
Ihr solltet daher dafür sorgen, daß der "Große" immer seine Rückzugsräume hat und seine Zeiten mit euch alleine. Aber selbst dann kann es gut sein, daß er die "Kleine" nie mögen, sondern bestenfalls akzeptieren wird.LG
Franziska mit Till
-
Wir machen bereits seit einigen Jahren Mantrailing mit Till. Wir lieben diesen Sport.
Warum gerade Mantrailing? Weil Till dort das ausleben und einsetzen kann wofür er gezüchtet wurde und weil wir dadurch seinen natürlichen Anlagen geecht werden.
Das macht ihn sehr ausgeglichen und zufrieden.LG
Franziska mit Till
-
@Wasser
Das würde nicht funktionieren. Sobald Till merkt, daß er bei einem Hund nicht erwünscht ist, beziehungsweise der in Ruhe gelassen werden möchte, geht er diesem Hund aus dem Weg. Da ist er vollkommen auf Deeskalation aus. Von daher würde er deinen Hund gar nicht erst soweit provozieren, daß er bis kurz vor das Beißen käme, sondern ihm von vornherein aus dem Weg gehen.LG
Franziska mit Till
-
Hunde sind halt auch ganz unterschiedliche Individuen. Da gibt es welche die werden immer ernst genommen und werden respektiert; auch wenn sie körperlich nicht die Größten sind; und andere bei denen das nicht so ist, selbst wenn wesentlich Größer sein sollten. Ich denke das ist einfach so wie es ist.
Was den Umgang mit Fremdhundkontakten angeht, lasse ich Till weitestgehend freie Hand, ganz einfach weil er das sehr gut kann.
Wenn wir einem fremden Hund begegnen der angeleint ist oder ins Kommando genommen bleibt er bei mir. Ansonsten entscheiden die Hunde selbst wie lange sie einen Kontakt gestalten wollen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Vom gemeinsamen spielen, toben über gemeinsames schnüffeln bis hin zum im Bogen aneinander vorbei laufen ist da alles drin.
Es gab bislang nur sehr wenige Situationen in denen ich gemerkt habe, daß er sich nicht wohl fühlt. Da unterstütze ich ihn dann. Ansonsten kann er anderen Hunden sehr gut adäquat klar machen was er möchte und was nicht.LG
Franziska mit Till
-
-
Hu, hu ich habe Morgen einen Tag frei und hätte Lust auf ein Treffen im Hundewald. Hat von euch noch jemand Lust und Zeit?
Mein Vorschlag wäre ein Treffen ab 11:00 Uhr. Aber ich bin zeitlich durchaus flexibel.LG
Franziska mit Till
-
Wow, daß war eine tolle Leistung. Eine Versteckperson zu finden, ganz ohne Hilfe und den genauen Abgangsort zu kennen ist wirklich schwierig. Toll, daß Maya das geschafft hat.
Du hast Recht, es ist schon ein besonderes Gefühl seinem Hund komplett vertrauen zu müssen.LG
Franziska mit Till
-
Nun ja... ein Züchter, wo ein "altgedienter Hund" nur "Mitläufer" wäre, ganz ohne persönliche Ansprache und Bindung, auch nicht wirklich ein "guter" Züchter.
Aber ich gebe zu: wenn es DAUERHAFTE Beißereien, die über Kommentkämpfe hinausgehen gibt, dann ist es gerchtfertigt einen Hund ab zu geben!
(Aber muß es DER Hund sein, der schon lange zu Hause lebt, eine Bindung hat und letztendlich dem Züchter auch schon Erfolg und Kohle gebracht hat???)Na, ja die Bedürfnisse von Hunde verändern sich mit dem Alter ja auch. Während ein Hund bis zu einem gewissen Alter mit dem turbulenten Alltag eines großen Zwingers vielleicht ganz gut klar kommt, kann das im Alter durchaus anders aussehen. Das hat für mich nicht zwangsläufig etwas mit keiner Bindung, keine Ansprache usw. zu tun.
Aber prinzipiell denke ich auch ist ein Züchter dazu verpflichtet seinen Zuchthündinnen bei sich bis in den Tod ein schönes zu Hause zu bieten. Das im Einzelfall eine andere Entscheidung Sinn macht steht, für mich, auf einen anderen Blatt.
Bei jüngeren Hunden, die zum Beispiel die Zuchtzulassung nicht erhalten haben, halte ich die Abgabe für unproblematischer. Diese Hunde gewöhnen sich in aller Regel sehr schnell und unkompliziert in ihrem neuen zu Hause ein. Sofern da so lange gesucht wird bis man ein wirklich tolles, passendes zu Hause gefunden hat, finde ich das in Ordnung.
Die Platzressourcen von Züchtern sind eben auch irgendwann erschöpft.LG
Franziska mit Till
-
Auch wenn ich keine Anzeichen von "animal hording" sehe; manchmal fällt mir schon auf, daß zu Beginn der erste Hund noch das ein und alles war, mit ihm viel unternommen, er bekuschelt und betüddelt wurde. Dann kommt Hund um Hund, Tier um Tier dazu und der erste Hund findet nur och am Rande Erwähnung, ist nur noch einer unter vielen und die neuen Tiere scheinen interessanter. Ich habe nicht den Eindruck, daß der erste Hund dann vernachlässigt oder gar schlecht behandelt wird; aber trotzdem muß ich dann schon schlucken.
Ich kann nicht mal beurteilen ob das wirklich so ist oder ob es immer wieder regelmäßig Situationen gibt in denen dann nur mal der erste Hund an der Reihe ist, oder ob ich lediglich diesen Eindruck beim lesen gewinne. Von daher ist das keines Falls als Vorwurf gemeint; sondern ein Gefühl, daß sich bei mir beim Lesen der Berichte einstellt.LG
Franziska mit Till