Beiträge von Maus1970

    Buah, daß ist doch wirklich echt der Hammer. Jetzt muß die arme Betty, wenn auch nur zeitweise, ausziehen und das ausgerechnet dann wenn sie läufig ist.!!! Und dann soll sie auch noch in der fremden Umgebung gedeckt werden und dort, ohne Frauchen, Welpen aufziehen.!!! Jetzt muß ich diesen "Smilie"" auch mal verwenden: Aber da bin ich absolut :dagegen: und es gibt die :rotekarte: :rotekarte: :rotekarte:
    Was soll so etwas???!!!

    LG

    Franziska mit Till

    Und genau so einen Hund würde ich dann komplett in Ruhe lassen und nicht wieder "hochpuschen", das geht nämlich ganz schnell, wenn der Hund kapiert hat, dass er sich mal kurz ruhig verhält und dann gibts Aufmerksamkeit. Viele Hunde fordern nämlich dann irgendwann diese Aufmerksamkeit und kommen so nicht mehr zur Ruhe.

    Ja, in dem Falle muß man dem einen Riegel vorschieben. da stimme ich dir zu bzw. anfangen die Belohnung wieder abzubauen. Hunde dürfen nicht anfangen diese einzufordern.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn ich in der Ruhephase beschließe, dass ich den Hund ignoriere, rede ich nicht unnötig mit ihm. Wenn er "nein" nicht kennt, ist das aus Hundesicht nur "Blabla" in seine Richtung.Ein Abbruch-Kommando bringe ich zielgerichtet bei und nicht nebenbei, dafür ist es einfach zu wichtig.

    Ein gesondertes Abbruchkommando haben wir auch zielgerichtet beigebracht. Trotzdem hat Till am Tonfall und an der Handlung die folgte ( unerlaubtes Verhalten unterbinden ) recht schnell verstanden was "Nein" bedeutet. Wobei ich absolut nicht laut geworden bin, sondern nur ruhig aber eben bestimmt "Nein" gesagt habe.
    Heute benutzen wir es fast ausschließlich im Alltag und nur in sehr wichtigen Situationen sein reguläres Abbruchkommando.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich lobe gar nichts, was "normal" ist, so was wie z.B. hinlegen.
    Dadurch bringt man den Hund m.E. eher durcheinander.
    In der Lernphase lobe ich ausschließlich, wenn ich vorher per Kommando etwas vom Hund verlangt habe.

    Mal als Beispiel:

    Ich schicke den Hund ins Körbchen/Box, wenn er drinnen ist, wird er gelobt.
    Wenn er sich dann hinlegt und entspannt, dann ignoriere ich den Hund komplett, denn wenn man dann z.B. nochmal "fein" sagt oder ein Leckerlie gibt, dann wird der Hund wieder "aufgewühlt" - womit ich meine, dass er vorher schon entspannt war und durch mein Loben wieder in eine Erwartungshaltung gekommen ist.

    Wir haben das bei uns in der Hundeschule ein wenig anders gelernt und gehandhabt. Bei uns war es so, daß wir die Welpen in der Welpengruppe zwischendurch immer mal wieder alleine für das sich ruhig verhalten gelobt haben; auch wenn sie zuvor kein Kommando bekommen haben. Ziel war, daß es für sie angenehm war sich in Anwesenheit anderer Hunde ruhig zu verhalten und sie darin bestärkt wurden, daß dieses Verhalten absolut erwünscht ist; bis es eben absolut normal ist.
    Von daher würde es für mich durchaus Sinn machen einem Hund der nicht so gut zur Ruhe kommt rückzuspiegeln, daß man es ganz toll findet wenn er es doch gerade tut.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich würde schauen, ob sie das sein lässt, wenn sie was Erlaubtes zum Kauen hat (vielleicht ein Horn, eine Kauwurzel). Wenn "nein" kein Kommando ist, das sie kennt, würde ich es nicht verwenden.

    Ich würde sie nicht dafür in Ruhezeiten loben. Erstens, weil sie dadurch wieder in Erwartungshaltung gerät und zweitens, weil es Unruhe in eine entspannte Situation bringt.Wenn du sie ignoriert, dann richtig: Kein Anschauen. Kein Ansprechen.

    Warum würdest du das so handhaben? Natürlich kann ein Hund dann nicht sofort wissen was man von ihr möchte; aber ich denke auf diese Art lernen die Hunde recht gut das Wort "Nein" bedeutet.

    LG

    Franziska mit Till

    Manchmal macht es für einen Hund einen riesen Unterschied ob ein Hund zu Gast ist oder ob er neu in die Familie kommt.
    Ich habe das bei meinem ersten Hund ganz extrem erlebt. Übrigens war er eenfalls ein Golden Retriever. :smile: Er liebte alle Hunde, und war bis ins hohe Alter verspielt. Es war nie ein Problem für ihn wenn andere Hunde zu uns zu Besuch kamen, oder wenn ich andere Hunde gestreichelt habe. Nie, aber wirklich niemals, wäre ich auf die Idee gekommen, daß er eifersüchtig werden könnte, sollte noch ein zweiter Hund einziehen...
    Dann haben wir einen anderen Hund notfallmäßig adoptiert. Die beiden Hunde kannten sich da schon seit langer Zeit gut. Von dem Moment an, als der Zweithund begann sich mir anszuschließen und meinte mit als Frauchen zu haben wäre doch eine echt gute Idee fand mein erster Hund die ganze Sache absolut nicht mehr witzig....
    Sein Frauchen teilen zu sollten ging ihm dann doch entschieden zu weit. Ich habe ihn von dem Zeitpunkt an kaum wieder erkannt. Er war stur, was er nie zuvor gewesen ist, hat absolut nicht mehr gehört, was er bis dahin gut getan hat, hat sich von uns "freiwillig" isoliert usw.
    Vielleicht ist es bei euch ähnlich. Vielleicht ist euer Goldi eifersüchtig auf den Kleinen; jetzt wo er nicht nur Gast ist sondern Familienmitglied?

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde es toll, daß du auf eure Spaziergänge Suchspiele und ähnliches einbaust und somit deinen Hund auch geistig auslastet. Mein Hund gehört ebenfalls zu denen die das Lieben und auch brauchen.
    Vielleicht hilft es deinem Hund noch ein wenig wenn du das letzte Stück eures Spazierganges ruhig gestaltest und die Auslastung vorher einplanst. So kann er schon auf dem letzten Gassi-Stück wenigstens etwas ruhiger werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Unser Tierarzt liest auch vor jeder Impfung den Chip aus. Extra berechnet wurde das nie.
    Selbst wenn der Tierarzt Hund und Halter genauestens kennt und er den Hund niemals mit einem anderen Hunde verwechseln würden, sähen die sich auch noch so ähnlich, fände ich das ablesen des Chips vor der Impfung durchaus sinnvoll. Alleine schon um zu kontrollieren ob der Chip noch da ist und funktioniert.
    Aber 7€ dafür in Rechnung zu stellen halte ich für absolut übertrieben.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich sehe auch, daß beim Tricksen das Lernen an sich sehr stark geübt und gefördert wird; ebenso wie die Bindung.
    Mir ist zu dem bewußt, daß die Umwelt entscheidend für das mitverantwortlich was ein Hund erlernt; oder eben auch nicht.
    Trotzdem ist Intelligenz für mich eben noch mehr, als die Geschwindigkeit in der ein Hund neue Kommandos oder Tricks lernt.
    Vieles davon wurde hier ja auch schon erwähnt. Ein weiterer Aspekt an dem sich Intelligenz für mich zeigt ist die Kommunikationsfähigkeit. Wie gut kann der Hund andere Hunde, Tiere und Menschen verstehen? Wie gut ist er in der Lage anderen zu kommunizieren was er möchte?

    LG

    Franziska mit Till