Beiträge von Maus1970

    Vielleicht kannst du einen anderen Ansatz versuchen in dem du nicht versuchst den Unterschied zwischen "Markieren" und "Laufen lassen" heraus zu arbeiten; sondern versuchst, daß sich die verschiedenen Spaziergänge klar von einander unterscheiden und deshalb unterschiedliche Verhaltensweisen von ihr erfordern.
    Bei uns ist es Beispielsweise so, daß wir Morgens nur eine kleine Runde von ca. 20 Minuten gehen und da auch immer die selbe Runde. Dieser Gang ist nur fürs Lösen gedacht und es gibt ansonsten kein Spielen/Hundekontakte oder ähnliches. Morgens ist bei uns nur wenig Zeit, weil ich im Anschluß rechtzeitig zur Arbeit muß.
    Am Nachmittag ist dann der große Spaziergang. Da darf dann nach Herzenslust gespielt, geschnüffelt, mit anderen Hunden herum getobt werden und wir Arbeiten gemeinsam. (Apportieren, Suchspiele usw. je nach Lust und Laune von uns Beiden. :D ) Am Nachmittag haben wir mehrere unterschiedliche Runden die wir immer wechselweise gehen. An den Wochenenden oder an freien Tagen laufen wir gerne ganz andere Wege.
    Am Abend, kurz vor dem schlafen gehen, geht es nur noch einmal kurz zum Pipi machen in den Garten.
    Till kennt das von klein auf an so; und hat sehr schnell gelernt die Runden von einander zu unterscheiden und sein Verhalten darauf einzustellen. Morgens zum Beispiel reagiert er gar nicht auf andere Hund, Nachmittags schon. :D Während am Nachmittag gerne geschnüffelt wird, wird am Abend im Garten nur kurz das Bein gehoben.
    Möglicherweise könnte es euch auch weiterhelfen wenn ihr die Spaziergänge klar von einander abgrenzt. Vielleicht sogar mit unterschiedlichem Geschirr oder Leine. Ich würde versuchen von nun an am Abend nur noch diesen kurzen Weg, den du gerne laufen möchtest, zu gehen und dann sofort umzukehren. Ich denke sie wird sich sehr schnell darauf einstellen.
    Würde sie sich zur Not melden, wenn sie dann Nachts noch einmal Pipi machen müsste, so daß sie die ersten Tage überbrücken könnte, bis sie es gelernt hat?
    Ich denke sie wird es sehr schnell lernen, denn Nachts raus wollen wird sie wohl auch nicht. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Tills absolutes Lieblingsspiel nennen wir "Ralley durch`s Haus" :D
    Dabei wartet Till in einem Raum des Hauses während wir irgendwo im Haus oder Garten eines seiner Spielzeug verstecken. Das Spielzeug zeigen wir ihm zuvor, so daß er weiß was er suchen soll, aber er kann nicht sehen wo wir es verstecken
    . Dann öffnen wir im Haus alle Türen auf allen Etagen und gehen zu Till zurück. Nun schicken wir ihn los und er darf suchen. Sobald er das Spielzeug gefunden hat, bringt er es zu uns zurück.
    Till liebt dieses Spiel und es ist toll mit anzusehen wie schnell er abchecken kann ob sich das Spielzeug in dem betreffenden Raum befindet, oder nicht.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich finde es absolut in Ordnung wenn ein Tierarzt bei einem ihn unbekannten Hund und Halter vor Behandlungsbeginn den Chip prüft. Ich denke nicht zuletzt dafür sind der Chip entwickelt worden, um dem Hund einen "Personalausweiß" zu geben.
    Bei Hunden und Haltern die ein Tierarzt zwar sehr gut kennt, sie aber nur einmal im Jahr zum Impfen in seiner Praxis sieht, weil der Hund glücklicherweise gesund ist, halte ich es durchaus für sinnvoll die Funktionsfähigkeit des Chip bei der Gelegenheit gleich mit zu kontrollieren.
    Den Chip hingegen bei einer längerwierigen Behandlung jedes Mal erneut zu kontrollieren und das auch noch in Rechnung zu stellen halte ich für reine Geldschneiderei.

    LG

    Franziska mit Till

    Also das die Hündin für die Zeit der Läufigkeit auszieht zu einer bekannten Person, damit man erstmal die Zeit sinnvoll den Rüden unter Kontrolle bringt macht ja in meinen Augen noch Sinn.

    Aber der Rest des Plans und "wenn es passiert, legen wir nicht die Hand dazwischen" hallo...da weißte doch das Flint nur nicht der richtige Rüde ist zum decken.

    Ja, die Hündin während der Läufigkeit auszuquartieren macht in meinen Augen auch Sinn. Aber sie hatte von Anfang an geplant sie bis zum Ende des Jahres ( 4 Monate ) dort zu lassen um mit dem Rüden ungestört trainieren zu können; unabhängig davon ob die Betty gedeckt wird oder nicht. Das ist in meinen Augen eine wirklich lange Zeit für ein Hund.
    Wirklich schade für Betty.

    LG

    Franziska mit Till

    Buah, daß ist doch wirklich echt der Hammer. Jetzt muß die arme Betty, wenn auch nur zeitweise, ausziehen und das ausgerechnet dann wenn sie läufig ist.!!! Und dann soll sie auch noch in der fremden Umgebung gedeckt werden und dort, ohne Frauchen, Welpen aufziehen.!!! Jetzt muß ich diesen "Smilie"" auch mal verwenden: Aber da bin ich absolut :dagegen: und es gibt die :rotekarte: :rotekarte: :rotekarte:
    Was soll so etwas???!!!

    LG

    Franziska mit Till

    Und genau so einen Hund würde ich dann komplett in Ruhe lassen und nicht wieder "hochpuschen", das geht nämlich ganz schnell, wenn der Hund kapiert hat, dass er sich mal kurz ruhig verhält und dann gibts Aufmerksamkeit. Viele Hunde fordern nämlich dann irgendwann diese Aufmerksamkeit und kommen so nicht mehr zur Ruhe.

    Ja, in dem Falle muß man dem einen Riegel vorschieben. da stimme ich dir zu bzw. anfangen die Belohnung wieder abzubauen. Hunde dürfen nicht anfangen diese einzufordern.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn ich in der Ruhephase beschließe, dass ich den Hund ignoriere, rede ich nicht unnötig mit ihm. Wenn er "nein" nicht kennt, ist das aus Hundesicht nur "Blabla" in seine Richtung.Ein Abbruch-Kommando bringe ich zielgerichtet bei und nicht nebenbei, dafür ist es einfach zu wichtig.

    Ein gesondertes Abbruchkommando haben wir auch zielgerichtet beigebracht. Trotzdem hat Till am Tonfall und an der Handlung die folgte ( unerlaubtes Verhalten unterbinden ) recht schnell verstanden was "Nein" bedeutet. Wobei ich absolut nicht laut geworden bin, sondern nur ruhig aber eben bestimmt "Nein" gesagt habe.
    Heute benutzen wir es fast ausschließlich im Alltag und nur in sehr wichtigen Situationen sein reguläres Abbruchkommando.

    LG

    Franziska mit Till