Unser Training war so, daß wir zunächst unser Rückrufwort durch klassische Konditionierung positiv belegt haben. Da Till für sein Leben gerne frisst haben wir das Mittels eines Leckerchen gemacht. Das Rückrufwort bedeutet ein Superlecker bei mir. Das Konditionieren haben wir in ruhiger Atmosphäre und ohne Ablenkung im Haus gemacht.
Als die Erwartungshaltung: Ich höre mein Rückrufwort und bekomme ein Superleckerchen bei Frauchen fest verankert war haben wir es ganz gezielt in einfachen Situationen auch draußen angewandt Aber nur dann, wenn ich mir 110% sicher war, daß er hören würde und dann wieder belohnt. Nach und nach habe ich in immer schwierigeren Situationen trainiert. Heute kann ich ihn damit von Wild und von der Spur abrufen. Es ist ein richtiges Ankerwort geworden auch ohne jede Strafe. Sei es Positive noch Negative.
@Rico also da ist nichts mit nach 20 Minuten mal herkommen oder langsam an geschlürft kommen. Hört er dieses Wort kommt er blitzschnell angerannt. Egal was er davor gerade getan hat.
@lajosz Beim Trainieren des Rückrufs sollte der Hund erst gar nicht in die Situation kommen, daß er nicht hört. Man sollte ihn, in der Trainingsphase, nur dann abrufen wenn man weiß, daß er auch hören wird, schon hören kann. Wenn ein Junghund den Abruf vom Spiel mit anderen Hunden noch nicht beherrscht geht man Beispielsweise hin und holt ihn ab ohne ihn zuvor zu rufen. Oder, um zu trainieren, man kann ganz dicht an die spielenden Hunde heran gehen, daß Lecker schon in der Hand haben, und aus absoluter Nähe rufen und dann sehr gut belohnen wenn er hört. Das wäre quasi der Vorläufer zum Abruf vom Spiel.
LG
Franziska mit Till