Ich denke in den meisten Fällen fehlt den Haltern schlicht und ergreifend einfach die Kraft um ihre Hunde wirklich kurz halten und das vorpreschen in die Leine verhindern zu können. Oder sie haben mehrere Hunde an der Leine und können den Hund deshalb nicht wirklich kurz neben sich halten.
Mir ist beispielsweise einmal ein Halter mit 3 ausgewachsenen Huskymix? Hunden entgegen gekommen. Einer von denen spielt bei Hundebegegnungen anscheinend immer verrückt. Er hatte eine ganze Fahrbahn für sich und seine Hunde zur Verfügung. Ich bin mit Till auf dem schmalen Fußweg gegangen. Das hat nicht ausgereicht. Der Hund hat den Mann so zu uns gezogen, daß ich vom Gehweg auf ein Privatgrundstück ausweichen mußte um sicher zu gehen, daß die Hunde uns nicht erreichen. Der war den Hunden körperlich einfach nicht gewachsen. Diesen Hund hätte er maximal alleine führen dürfen, damit er beide Hände frei hat um ihn zu kontrollieren; aber nie und nimmer zu dritt.
Wohlgemerkt Till war dabei noch absolut ruhig, hat weder geprollt, fixiert noch sonst etwas.
Ich habe schon häufiger die Erfahrung gemacht, daß die Halter unverträglicher Hunde gar nicht anders können als auf dem Weg stehen zu bleiben; weil sie es gar nicht schaffen ihren Hund dort weg zu bekommen, oder einfach zu viele Hunde haben um auszuweichen.
Durch den Matsch oder das Unterholz auszuweichen überlassen sie dann gerne den Haltern von verträglichen Hunden oder Haltern die ihre Hunde wenigstens unter Kontrolle haben.... ![]()
LG
Franziska mit Till