Beiträge von Maus1970

    Mir gefiel die Art der Hilfe sehr gut. Die Frau hat gesehen, daß sie ein Problem hat und sich Hilfe geholt. Sie war dadurch an einem Punkt an dem Hilfe greifen kann.
    Man hat ihr geholfen den Grundstein für einen Neuanfang/ die Veränderung zu legen in dem man mit ihr gemeinsam das Haus auf Vordermann gebracht hat. Eine Aufgabe die so groß war, daß sie sie alleine, auch aus finanziellen Gründen, beim besten Willen nicht alleine hätte erledigen kann.
    Man hat ihr soweit auf die Beine geholfen, daß sie in Zukunft alleine weiter kann. Das hat mir gut gefallen. Ich fand es auch in Ordnung, daß man ihr viele Vögel gelassen hat, denn um die hat sie sich bisher ja immer gut gekümmert und ich denke da durch das wegfallen der Pflege ihrer Mutter eine sehr große Belastung wegfällt, wird sie zukünftig vermutlich mehr Ressourcen für die Tiere überhaben.
    Die Frau wirkte auf mich nicht wie jemand der komplett antriebslos oder unorganisiert ist; sondern eher wie jemand der durch die Vielfalt der Aufgaben komplett überfordert war. Von daher hätte ich es überzogen gefunden ihr nur 2 - 4 Vögel gelassen hätte. Wichtig finde ich, daß dort kein einziger Vogel mehr geboren wird um nicht bald wieder bei 60 Tieren zu sein.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich glaube im wesentlichen, so habe ich es zumindest verstanden, haben sie geändert, daß die Vögel nicht mehr im ganzen Haus umher zu fliegen dürfen; sondern ausschließlich im Vogelzimmer bleiben. Von daher steht zu hoffen, daß sie es schaffen wird dieses eine Zimmer sauber zu halten. Zumal der Raum dazu noch entsprechend funktional eingerichtet ist. ( keine Möbel sondern ausschließlich adäquate Vogeleinrichtung, geflieste Wände, entsprechender Bodenbelag ) Von daher dürfte die Aufgabe wesentlich leichter zu bewältigen sein wie bisher.
    Um die Tiere an sich hat sie sich ja bisher immer sehr gut gekümmert. Das schien also nicht das zu sein was sie überfordert hat.
    Hoffen wir das Beste.

    LG

    Franziska mit Till

    Das man handelt wenn man selbst und/oder der eigene Hund in Gefahr ist steht für mich außer Frage. Das Recht dazu hat, in meinen Augen, jeder.
    Was das Thema anspringen angeht, denke ich, sollte jeder Augenmaß bewahren und so handeln wie er es sich von anderen Hundehaltern wünschen würde, sollte der eigene Hund sich mal daneben benehmen.

    LG

    Franziska mit Till

    Das war auch meine erste Idee, aber wie sieht dann der Alltag bald aus? Der Mann liegt 24h und hat Schmerzen und kann sich vielleicht alle zwei Tage mal mit ihm beschäftigen. Abgesehen davon, wie lange wird er noch leben? Vielleicht nen Jahr? Und dann?

    Da stimme ich dir absolut zu. Wenn, dann würde es, meiner Meinung nach, nur Sinn machen wenn es kein professioneller Gassigänger wäre, sondern jemand der ihn dann perspektivisch auch komplett übernimmt. Peter würde somit schon einmal seine zukünftige Familie kennen lernen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich hätte es für Peter und sein Herrchen auch toll gefunden wenn sich jemanden aus der Nachbarschaft bereit erklärt hätte Peter ab sofort täglich zum spazieren gehen abzuholen und ihn später ganz zu übernehmen. Dann würde man dem Mann die Stützte und die damit verbundene Lebensqualität nicht nehmen.

    LG

    Franziska mit Till

    Beim nächsten Hund würde ich wieder von Anfang an ein zweites Abbruchsignal aufbauen wollen. Eines um den Hund zu sagen, daß sein Verhalten jetzt gerade nicht erwünscht aber nicht generell verboten ist ( wie zum Beispiel wenn der Hund h e u t e aus irgendeinen Grund nicht ins Wasser soll ) und ein Zweites um ihn zu sagen, daß etwas generell nicht erwünscht ist. ( wie zum Beispiel wenn er sich Essen vom Tisch nehmen möchte. )

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn das Tierheim so explizit davon abrät wäre ich auch vorsichtig. Denn die Mitarbeiter dort haben häufig viel Erfahrung und kennen ihre Hunde dort recht genau. Die werden sicher ihre guten Gründe dafür haben euch abzuraten.
    Ich finde es toll, daß ihr bereit seit auch einen Hund aufzunehmen in den man zunächst viel Arbeit investieren muß, und ihr euch von Anfang an professionelle Unterstützung dazu holen möchtet um von Anfang an den richtigen Weg einzuschlagen.
    Das große Problem sehe ich darin, daß sich bei einem bereits 4 jährigem Hund die unerwünschten Verhaltensweisen vermutlich schon sehr verfestigt haben dürften. ( bei einem Menschen entspräche das etwa einem Alter von 31 Jahren. Das hilft euch vielleicht sich vorzustellen wie lange der Hund dieses Verhalten schon zeigt ohne dabei korrigiert worden zu sein ) So etwas ist nicht so leicht wieder aufzubrechen und erfordert viel Geduld und, meiner Meinung nach, auch Erfahrung um diese Aufgabe bewältigen zu können. Es ist wichtig den Hund lesen zu können um sehen zu können wann man einfach noch Geduld braucht und wann man mit seiner Trainingsmethode auf dem Holzweg ist, oder wann eine Methode ein wenig modifiziert werden muß.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich würde der Freundin gegenüber die "Schuld" nicht dem Hund zuschieben ("er benimmt sich unerträglich" etc), sondern dir selbst die Schuld geben. So hat sie mehr Verständnis und fällt nicht in diesen Verteidigungsmodus gegenüber ihrem Hund.

    Also einfach sagen, dass du mit ihm überfordert bist und dir die Betreuung nicht mehr zumuten/zutrauen kannst/willst.
    Das entspricht ja auch der Wahrheit - man muss ja nicht betonen, dass man nur überfordert ist, weil sich der Hund absolut unmöglich benimmt.

    Wenn du das möchtest, kannst du ja anbieten im Absoluten Notfall bei ihr daheim auf ihn aufzupassen. So geht zumindest deine Einrichtung nicht kapput.
    Wobei ich vermuten würde, dass er auch ein Theater macht, wenn sie aus der Wohnung geht. Man könnte versuchen, dass du ihn zum Gassi abholst, sie in der Zwischenzeit weggeht und du dann mit dem Hund in ihre leere Wohnung kommst. So erlebt er dieses "Frauchen lässt mich alleine!" nicht (aktiv) mit.

    Das halte ich, gerade unter Freunden, für keine wirklich gute Idee. Ich denke, gerade unter Freunden, sollte man offen sein; und warum sollte ich dann davon sprechen überfordert zu sein, wenn daß eigentliche Problem ist, daß der Hund die grundlegendsten Regeln des Zusammenlebens noch nicht beherrscht? So wird ihr auch nicht deutlicher, daß SIE, als Halterin, massiv etwas ändern muß.

    Die Themenstarterin hat der Freundin gegenüber ja schon deutlich gemacht, daß es massive Probleme gibt Von daher würde ich der Freundin bei der nächsten Anfrage ganz klar sagen, daß sie das nicht leisten kann, da es zu arbeitsintensiv ist.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe ja auch einen Beagle. Till ist mittlerweile 6 Jahre alt. Wenn du sehen magst, was wir so die erste Zeit gemacht haben kannst du gerne einmal in unserem Thread schauen. Den Link dazu findest du untern in der Signatur )
    Da habe ich ein wenig von uns berichtet.
    Ansonsten kannst du auch gerne hier einmal hineinschauen: https://www.dogforum.de/index.php/Thre…eagle/?pageNo=1
    Ich habe es bei Till immer für extrem wichtig empfunden bei ihm den Spaß am gemeinsamen tun zu entwickeln. Das ist was wir in der Welpenzeit besonders aufgebaut haben und das Fundament das uns heute trägt.

    LG

    Franziska mit Till