Mir gefiel die Art der Hilfe sehr gut. Die Frau hat gesehen, daß sie ein Problem hat und sich Hilfe geholt. Sie war dadurch an einem Punkt an dem Hilfe greifen kann.
Man hat ihr geholfen den Grundstein für einen Neuanfang/ die Veränderung zu legen in dem man mit ihr gemeinsam das Haus auf Vordermann gebracht hat. Eine Aufgabe die so groß war, daß sie sie alleine, auch aus finanziellen Gründen, beim besten Willen nicht alleine hätte erledigen kann.
Man hat ihr soweit auf die Beine geholfen, daß sie in Zukunft alleine weiter kann. Das hat mir gut gefallen. Ich fand es auch in Ordnung, daß man ihr viele Vögel gelassen hat, denn um die hat sie sich bisher ja immer gut gekümmert und ich denke da durch das wegfallen der Pflege ihrer Mutter eine sehr große Belastung wegfällt, wird sie zukünftig vermutlich mehr Ressourcen für die Tiere überhaben.
Die Frau wirkte auf mich nicht wie jemand der komplett antriebslos oder unorganisiert ist; sondern eher wie jemand der durch die Vielfalt der Aufgaben komplett überfordert war. Von daher hätte ich es überzogen gefunden ihr nur 2 - 4 Vögel gelassen hätte. Wichtig finde ich, daß dort kein einziger Vogel mehr geboren wird um nicht bald wieder bei 60 Tieren zu sein.
LG
Franziska mit Till