Jein. Es kann trailtechnisch durchaus ok sein, wenn der Hund die Strasse erst 10 m weiter überquert - je nach lokalen Bedingungen kann es sich aber auch um ein bedenklich weites Überlaufen handeln. Um das beurteilen zu können, sollte der Trainer den Querungspunkt genauer als plusminus 20 m kennen.
Für Trails zum Lesenlernen oder Shaping sind so ungenaue Trailverläufe erst recht nicht brauchbar. Das hat nichts mit fährten zu tun - auch Hunde, die gelernt haben, möglichst eng auf dem Geruchsband zu bleiben und Ausdünnung des Geruchs anzuzeigen trailen, die fährten nicht.
NEIN! Genau das sind so Beispiele, wie man es eben NICHT machen sollte. Was wenn das zweite rote Auto zwischenzeitlich weggefahren ist? Der unwissende Trainer wird Querungsversuche bei dem nun zweiten roten Auto (ursprünglich dem dritten) geflissentlich korrigieren, da das dritte noch längst nicht in Sicht - und Zack erlebt der Hund, dass er für korrekte Trailanzeige korrigiert wird! 
Und wenn ich als Trainer intensiv nach der Kreidemarkierung gucke, an der der Runner die Strasse gequert hat, kann ich solange das trailende Team nicht im
Auge behalten, die ersten Signale des Hundes nicht sehen - was aber genau mein Job wäre!!!