Beiträge von Maus1970

    Ich finde das der Dominic sehr viele gute Ansätze und richtige/ wichtige Ansichten hat. Allerdings liegt er bei seinen Korrekturmethoden falsch; was, meiner Meinung nach, der Grund dafür ist, daß es nicht so wirklich rund bei ihm läuft.

    Mir gefällt bzw. in Ordnung finde ich:

    - Die Tabuzonen im Haus. Ich finde es vollkommen in Ordnung, daß ein Hund nicht ins Bad oder Arbeitszimmer darf. Halte diese Tabus aber auch nicht für zwingend notwendig.
    Wenn es einem Halter wichtig ist, dann finde ich es in Ordnung diese Tabuzonen zu setzen, ist es für den Halter in Ordnung wenn der Hund auch mit ins Bad kommt, dann
    halte ich es auch nicht für nötig dem Hund das unbedingt zu verbieten.
    - Genau so das Thema Hund im Bett. Auch das ist für mich Einstellungssache. Nachts Kontakt zu liegen ist, meiner Meinung nach, durchaus ein artgerechtes
    Hundeverhalten. Von daher finde ich es ok. Wenn ein Halter es nicht möchte, wird ein Hund auch sehr gut damit klar kommen, wenn er nicht mit im Bett schläft. Entscheidend für
    mich ist, daß ein Hund sich problemlos aus dem Bett schicken lässt, wenn man es möchte und keine Besitzansprüche stellt.
    - Den Ansatz, gerade einen sehr Futter interessierten Hund, sein Futter erarbeiten zu lassen, finde ich gut. Solange der Hund jeden Tag hinreichend Gelegenheit dazu bekommt
    sich sein Futter zu verdienen, ohne dabei überfordert zu werden; wird er genau so ein Vertrauen in seine Lebenssituation aufbauen, wie der Hund, der erfährt, daß er täglich
    regelmäßig und hinreichend gefüttert wird.

    Was mir nicht gefällt bzw. was ich nicht in Ordnung finde:

    - Die Art wie der Hund durch ignorieren und Futterentzug gestraft wird. Vor allem deshalb weil für den Hund komplett der zeitliche Zusammenhang fehlt, der es ihm
    ermöglichen würde das Fehlverhalten mit der Konsequenz zu verknüpfen.
    - Übertrieben finde ich seine Einstellung zum Thema "Hund baden" Ich finde es unsinnig dabei komplett auf ein Hundeshampoon zu verzichten. Wenn man den Hund ab und an
    badet, schadet ein vernünftiges Shampoon mit Sicherheit nicht. Auch ein paar Mal mehr baden als 3-4 Mal im Jahre halte ich für absolut unbedenklich.

    Die Pudelhalterin übertreibt in meinen Augen einfach in vielem zu sehr. Was mir gefehlt hat sind Zeiten in denen sie mit dem Hund draußen im Wald und Flur unterwegs ist und in denen der Hund mal Kontakt zu Artgenossen hat. Das Benehmen der Hunde bei der Ankunft des Besuchs fand ich auch nicht so toll. Besser finde ich es wenn Hunde ihren Menschen entweder ruhig zur Tür begleiten, oder aber im Korb warten. Anspringen sollten sie Niemanden.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich hoffe man darf auch noch etwas von Gestern berichten, wenn man es gestern nicht mehr geschafft hat.
    Till und ich waren gestern bei uns um die Ecke unterwegs. An einer Stelle standen mehre Halter mit noch mehr Hunden auf dem Weg und unterhielten sich. Schwups waren die ersten beiden Hunde bei uns. Es wird sich begrüßt und für nett befunden. Schwups sind die nächsten beiden Hunde da. Es wird sich wieder begrüßt. Einer der Hunde findet es ziemlich doof, daß Till da herum läuft und knurrt ihn an. Der Hund wird abgerufen, hört aber nicht. Till hat die Situation super deeskaliert und es bleib friedlich.
    Danach trafen wir noch auf eine weitere Gruppe. Ich hörte nur noch: "Ach, daß ist doch der Till" ... und schon kam die Horde angerast. Auch die Situation hat Till super gelöst und sich sofort eingefunden.

    LG

    Franziska mit Till

    Was ich immer wieder so machen würde, ist meinem Bauchgefühl zu vertrauen und eine Portion Entspanntheit bei der Erziehung.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, daß mich mein Bauchgefühl bisher immer auf den richtigen Weg gebracht hat; besonders was die Motivation des Verhaltens meiner Hunde angeht. Daraus dann die richtigen Schlüsse zu ziehen bleibt wiederum dem Kopf überlassen. :D

    LG

    Franziska mit Till

    Zu 1.
    Dort wo für den Welpen, auf Grund von Straßenverkehr, keine Gefahr droht durfte Till vom ersten Tag an frei laufen. An allen anderen Orten kam er an die Leine. Ich habe von Anfang an den Rückruf trainiert und belohnt wenn Till zu mir aufgeschlossen ist und sich an mir orientiert hat. Bei ihm ist der Folgetrieb dann nahtlos in den Gehorsam übergegangen.
    Zu 2.
    Ich denke, daß muß jeder für sich selbst entscheiden. Ich finde es vollkommen in Ordnung wenn man einen Welpen, und somit ein Baby, die erste Zeit mit Körperkontakt bei sich schlafen lässt. Ein Hund kann auch problemlos noch später daran gewöhnt werden nicht mehr im Bett zu schlafen. Wenn man sich selbst damit wohlfühlt spricht, meiner Meinung nach, auch nichts dagegen einen Hund mit im Bett schlafen zu lassen. In meinen Augen entscheidet das nicht darüber ob ein Hund gehorcht oder nicht. Dafür sind andere Dinge verantwortlich.
    Allerdings spricht, meiner Ansicht nach, auch nichts dagegen wenn ein Hund nicht mit ins Bett darf, weil Mensch sich nicht damit wohlfühlt.
    Till hat Anfangs in seiner geschlossenen Box geschlafen, weil er alles, auch Kabel, zerbissen hat. Ich hatte einfach zu viel Angst, daß er irgendwo bei geht und sich in Gefahr bringt und ich es nicht merke, weil ich schlafe. Er war damals so klein und hatte noch solche Samtpfötchen, daß ich befürchtet habe nicht zu bemerken wenn er aus dem Bett springt. Till hat das nichts ausgemacht. Die Box stand direkt neben meinem Bett und er hat mich gesehen, gehört und gerochen. Er hat nie gewimmert oder ähnliches, sondern sofort geschlafen. Nach ein paar Wochen war der Spuk vorbei und die Box kam endgültig ins Auto und er bekam einen schönen, weichen Hundeschlafplatz im Schlafzimmer. Wie soll ich es sagen - er eroberte sich dann einen Platz in unserem Bett. :lol: :flucht:

    LG

    Franziska mit Till

    Ihr dürft mich aber auch nicht falsch verstehen: ich sage ja nicht, dass der Welpe gar nicht laufen soll. Es geht mir drum, dass die täglichen großen Runden mit dem ausgewachsenen Hund eben zu viel wären.
    Und mir wäre es zu viel, den Welpen 1 1/2 Stunden lang immer wieder zu tragen. Nachher habe ich Gorilla-Arme...
    Aber ich hab ja schon ganz gute Tipps bekommen :D

    So habe ich dich auch nicht verstanden. :gut:
    Es war für mich nur ein wichtiger Punkt den es zu bedenken gibt, wenn man sich überlebt was und wie viel man mit einem Welpen bzw. Junghund macht.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich kann nachvollziehen, daß man die Gelenke seines Welpen- und Junghundes nicht überstrapazieren und damit schädigen möchte.
    Aber ich würde auch gerne einmal einwerfen, daß auch das Herz- Kreislaufsystem trainiert werden muß, daß mit es sich positiv entwickeln kann. Eben so wie der Hund die Gelegenheit braucht seine Motorik und Körperkoordination zu schulen bzw. zu entwickeln und Muskeln aufzubauen.
    Von daher halte ich es auch für sehr wichtig, daß der Welpe hinreichend Gelegenheit zur Bewegung bekommt.
    Tills Tierarzt hat mir damals erklärt, daß ich ruhig auch für einen längeren Zeitraum mit ihm unterwegs sein kann, wenn er frei laufen kann. Denn dann hat der Welpe die Gelegenheit zwischen rennen, gehen, stehen usw. selbst zu wählen und das sein dann für die Gelenke völlig in Ordnung. Problematisch für die Gelenke sei das monotone und konstante an der Leine gehen. Das sollte man nur kurze Strecken tun.
    Ich würde vermutlich die eine große Runde auf zwei Kleinere aufteilen. Auf eine käme der Welpe auf jeden Fall mit, eben mit viel schnüffeln und Welt erkunden. Die Andere würde ich dann wohl nur mit dem Ersthund laufen. Gegebenen Falls kann man dann eine Runde mit dem Fahrrad drehen oder ähnliches.

    Franziska mit Till

    Die Idee den Welpen im selben Raum mit euch in einen Welpenauslauf zu setzen und die Eltern zu bitten darauf zu achten, daß ihr Kind den Hund komplett in Ruhe lässt finde ich gut. Ich danke, daß damit sowohl Kind als auch Welpe gut leben könnten.
    Wenn das den Eltern des Kindes noch nicht reichen sollte, würde ich ihnen vermutlich vorschlagen mit dem Besuch bei dir noch etwas zu warten, bis dein Welpe etwas größer ist.
    Welpen werden so schnell gruß und dann wird es vermutlich kein Problem mehr für ihn sein, mal eine Zeitlang im Nebenraum zu warten. Außerdem lernt man schnell andere Hundemenschen im Wohnumfeld kennen und nicht selten bildet sich darauf sein kleines Netzwerk, so daß du vielleicht auch recht bald jemanden hast, dem du deinen Hund mal für einen Nachmittag geben kannst.

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo Lisa!

    Der Jagdtrieb beim Beagle ist definitiv nicht zu unterschätzen und es braucht definitiv Training um das in den Griff zu bekommen. Aber es ist eben auch machbar. Man muß nur Lust und Spaß daran haben sich damit auseinander zu setzen und mit seinem Hund zu arbeiten. Ein Beagle ist kein Hund der damit zufrieden ist einfach nur mitzulaufen.
    Aber sie sind auch ganz, ganz tolle Begleiter die es Lieben mit ihrem Halter zusammen zu arbeiten.
    Ich denke dadurch, daß der Beagle allgemein als so ein extremer Jäger bekannt ist, wird er vielleicht doch recht bewußt angeschafft und landet bei Haltern die Lust und Spaß daran haben.
    Was die Entspanntheit der Hundehalter angeht überträgt sie sich wohl vom Hund auf den Menschen. :lachtot: Beagle sind zwar oftmals sehr lebhaft und temperamentvoll, fröhlich und zu allem Bereit dabei vom Wesen her aber oftmals wirklich tiefenentspannt. :D
    Bei Till kommt man wirklich mit Ruhe und Gelassenheit am Weitesten. Hektik mag er gar nicht. Wobei nicht gemeint ist wenn es schnell gehen muß, da zieht er super mit: sondern wenn ich hektisch werde. Wobei er bei Hektik meinerseits, per se das Gefühl zu haben scheint, daß er etwas falsch macht. Das scheint ihn zu irritieren. Warum das so ist? Ich weiß es nicht. Es ist halt so. :D Solange man ruhig bleibt läuft alles super. War halt die ersten Male bei Rehsichtung nicht so einfach für mich... :flucht: (ich meine ihn dann noch ruuuhig abzurufen. :lachtot: :lachtot: :lachtot: Aber es funktionier und das zählt. )

    LG

    Franziska mit Till

    Hallo ihr Lieben!

    Schön, zu hören, daß es euch fast allen gut geht.
    Ganz gute Genesungswünsche an Lupo @Beaglebine. Das Verhalten der Physiotherapeutin finde ich echt enttäuschend.
    Uns geht es auch sehr gut. Wir sind weiterhin regelmäßig beim Beagletreffen in Bremen. Leider mußten wir die letzten beiden Male pausieren, weil wir andere Termine hatten. Aber für Mai isst es wieder fest eingeplant.
    Momentan haben wir Urlaub und dementsprechend viel mit Till unternommen. Wir haben viele neue Gebiete gemeinsam erkundet und waren am Hundestrand. Till ist sogar ins Wasser gegangen.

    Hier ein kleines Video davon:

    Externer Inhalt www.youtube.com
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    Till genießt es immer sehr, wenn wir Urlaub haben und wir viel unternehmen können.

    @Odibubs
    Das Mantrailing dem Hund sehr gut tut habe ich auch festgestellt. Till gibt das ebenfalls sehr viel und er genießt sein Training sehr.
    @MiLu94
    Ich hoffe, daß wir uns bald mal auf einem Beagletreffen in Bremen treffen werden.

    LG

    Franziska mit Till