Beiträge von Maus1970

    Danke für einen schönen Bericht.
    Wir sind auch sehr gerne mit dem Fahrrad unterwegs. Uns macht das allen großen Spaß. Wenn es nicht zu heiß ist nehmen läuft unser Hund Till locker 20 km am Tag. Um aber auch einmal längere Strecken fahren zu können haben wir auch einen Hänger. Till geht auch gerne hinein; aber auch wir haben gemerkt, daß das zusätzliche Gewicht sich schon ganz schön bemerkbar macht. :D Auch wenn es sich um "nur" um knappe 14 Beaglekilo handelt. :D
    Hast du ein "normales" Fahrrad oder ein E-bike?
    Ich wünsche euch weiterhin viel Spaß beim Fahrradfahren.

    LG

    Franziska mit Till

    Die Tatsache, daß er deinen Hund einfach abgeleint hat, ohne dich zu fragen finde ich schon wirklich extrem Übergriffig. So etwas geht in meinen Augen gar nicht. Ich würde es auch noch einmal mit einem ruhigen Gespräch ohne Hunde versuchen. Meiner Meinung nach solltest du aber nicht alleine gehen. Suche dir jemanden der dich begleitet.
    In dem Gespräch solltest du ganz deutlich machen, daß du
    a) keine Vorurteile gegenüber Schäferhunden und ihm hast aber
    b) dir die Verletzungsgefahr für deinen Hund zu groß ist. ( Wenn er das übertrieben findest kannst du ihn mal Fragen ob er Lust hätte mit jemanden aus Spaß zu Rangeln, der in etwa das 15fache von ihm wiegt. Oder ob er seinen Hund unbedenklich mit einem ganz leiben Elefanten spielen lassen würde. Das macht ihm vielleicht etwas die Dimensionen klar.)
    und vor allem das
    c) es d e i n Hund ist und deshalb d u die Entscheidungen triffst und du ihn bittest das zu akzeptieren und das es gar nicht geht, daß er ihn ungefragt ableint und du dir das verbittest.

    LG

    Franziska mit Till

    Till würde mit so viel Freiheiten ebenfalls sehr gut klar kommen; und ganz besonders mit der Authenzität der gezeigten Beagelhalter. Ich habe die Erfahrung gemacht dass besonders beim Beagle sehr viel über die Bindung funktioniert. Bei entsprechender Bindung können Beagle, trotz aller Eigenständigkeit, sehr kooperativ sein. Bobby's halte haben ihm viel Beziehung, Kontakt und Action angeboten und im Gegenzug nur wenige, wenn überhaupt, Regeln aufgestellt. Aber im dem was sie verboten haben, waren sie dann 100-prozentig authentisch. Wie z.b. Komma dass die Hühner nicht gejagt werden.

    LG

    Franziska mit Till

    Was mir bei den Beagle-Haltern absolut nicht gefällt ist, das sie das Gewicht ihres Hundes nicht wirklich im Blick haben. Der Hund wiegt jetzt schon mehr als nur genug und er wird trotzdem noch unbedarft gefüttert. Ich fände es sehr wichtig, daß sich in diesem Punkt etwas ändert. Andernfalls, so fürchte ich, wird der Hund in einem Jahr massives Übergewicht haben. Da das der Gesundheit des Hundes schaden würde, ist das für mich schon keine Sache der persönlichen Einstellung mehr.
    Schade finde ich, daß der Hund keinerlei Auslastung hat. Allerdings wirkte der Hund keines Falls unzufrieden oder unausgeglichen.
    Im Grunde gefällt mir die Entspanntheit mit der sie mit ihren Hunden zusammen Leben und für deren Leben scheint es zupassen. Außerdem wirkte Benny nicht überfordert.
    Allerdings würde diese Art des Zusammenlebens mit Sicherheit nicht für alle Halter wie auch Hunde passen.
    Für mich persönlich wäre das Essen des Hundes am Tisch ein absolutes No-Go. Aber ob es dem Hund schadet? Wohl nur dann wenn es einmal Hü und einmal Hot für ihn gäbe.
    Der Beagle besitzt keinerlei Erziehung, aber ob er deshalb andere gefährden würde, weil er beispielsweise ein Kind anspringt, um ihn sein Eis zu stehlen, wie in der Sendung angesprochen? Das hängt wohl davon ab wie seine Halter ihn sichern. Der Beagle schien ja außerhalb des Grundstückes nur gesichert zu laufen. ( Was ich angesichts der Bewegungsmöglichkeiten auf dem Grundstück auch nicht tragisch finde )
    Was ich von Amigos Haltern absolut nicht in Ordnung fand war der eigenmächtige Versuch Benny am Tisch dazu zu erziehen nichts vom Teller zu nehmen. Egal was ich davon halte: Bennys Halter haben ihm das Fressen vom Tisch ausdrücklich erlaubt. Amigos Halter waren zu Gast. Da hatten sie, meiner Meinung, kein Recht dazu eigenmächtig dem Hund das zu verbieten und irgendwelche Erziehungsversuche zu starten um die Halter zu "bekehren".
    Gut bei Amigos Haltern, daß sie ihm Regeln und Strukturen gegeben und überhaupt mit ihm trainiert haben. Die Ansicht wirklich alles kontrollieren zu müssen und dem Hund jegliche Entscheidungen abnehmen zu müssen finde ich zu extrem. Die für das Zusammenleben individuell wichtigen Spielregeln sollte ein Hund beherrschen. Aber darüber hinaus sollte auf Freiraum für die Individualität des Hundes sein.
    Bei der Situation im Wald haben die Halter ihren Hund völlig falsch ein- und überschätzt. Sie gingen davon aus, daß er zu 100% abrufbar sei und es deshalb kein Problem sei ihn ohne Leine während der Brut- und Setzzeit laufen zu lassen.

    LG

    Franziska mit Till

    Till ist, wie der Hund im Ausgangspost, auch ein sehr futterbegeisterter Hund. Zu dem gehört er zu einer Arbeitsrasse und möchte dementsprechend arbeiten dürfen. Für ihn ist das Konzept, ihn sich sein Futter erarbeiten zu lassen absolut super! Allerdings sollte man, damit es gut funktioniert, dringend ein paar wichtige Regeln dabei beachten.

    1. Der Hund darf dadurch nicht überfordert werden. Das heißt, die Anforderungen müssen den Fähigkeiten des Hundes angepasst sein und so gestaltet werden, daß der Hund sie, ohne dabei überfordert zu werden erfüllen kann; sowohl was die Menge des Futters angeht als auch den Schwierigkeitsgrat. Es ist wichtig, daß der Hund das Vertrauen entwickeln kann immer hinreichend Gelegenheit zum erarbeiten von ausreichend Futter zu erhalten.
    2. Keines Falls sollte der Hund dabei hungern müssen. Wenn ein Hund bei einer Trainingseinheit nicht gut mitarbeitet, dann bekommt er in dem Moment auch kein Futter; aber man sollte ihm dann auf jeden Fall später am Tag noch einmal die Gelegenheit geben sich seine Ration zu erarbeiten auch wenn es durch das Erfüllen von ganz einfachen Übungen ist.

    Wenn man mit dem Hund erst später am Tag arbeiten kann, halte ich es für sinnvoll ihm Morgens ein wenig Futter in den Napf zu geben damit er nicht zu lange nüchtern ist.

    LG

    Franziska mit Till

    Wobei die für F`s sich eher auf das Verhalten des Hundes in einer Bedrohungslage, als auf das Alltagsverhalten beziehen. Sie beschreiben wie sich ein Hund verhält wenn er sich von einem anderen Hund stark bedroht fühlt.
    Man hat festgestellt, daß Hunde im da im Großen und Ganzen 4 verschiedene Lösungsstrategien kennen.
    1. fight = kämpfen/ Angriff
    2. flight = fliehen/ Flucht
    3. fright = einfrieren/Erstarren
    4. fiddle about = herumalbern/ Kaspern

    Jeder Hund hat eine bevorzugte Strategie. Welche das ist hängt von vielen Faktoren ab. Oftmals neigen Hunde einer Rasse auch zu einer Strategie.

    LG

    Franziska mit Till

    Da wäre ich mir nicht so sicher, denn sie sagte sie nützt ihn auf Aufstellungen und zum einkaufen. Einkaufen gehört bei mir zum Alltag.

    Dadurch, daß sie die Einkaufssituation gezeigt haben, wird meiner Meinung nach, leider nicht so ganz klar wie der Alltag in der Familie eigentlich aussieht bzw wie lange, oft und wo sie in der Regel spazieren gehen. Das finde ich persönlich ein wenig schade.

    LG

    Franziska mit Till