Beiträge von Maus1970

    Jetzt noch einmal ganz blöd gefragt:
    Wenn ich jetzt von einem Hund ausgehe, der schon etwas weiter ist bzw. der eben nicht zusieht, wie die Versteckperson weggeht, der kann sich dann ja nur am Geruch orientieren. Macht es dann wirklich immer noch einen Unterschied ob ich Verwandte/Freunde oder (fast-)Fremde suchen lasse? Der Hund muss doch die gleiche Leistung bringen, um die Person zu finden?!
    Evtl. ist natürlich die Motivation bei jemand Bekanntem höher als wenn es jemand ganz Fremdes wäre. Aber beeinflusst das wirklich die zu erbringende Leistung?
    (Also bitte denkt nicht, dass ich hier irgendwie das Rad neu erfinden will, ich will auch niemanden auf die Füße treten, es interessiert mich ganz ehrlich und sind einfach die Gedanken, die ich mir dazu mache. Ich finde es einfach auch spannend wie die Hundenase funktioniert und was es alles so zu bedenken gibt. Ist für mich auch in einigen Punkten für die Dummyarbeit mit Rhydian interessant.)

    Die Trainerin meinte zu mir übrigens auch schon, dass ich gerne jeden mitbringen darf, den ich als Versteckperson auftreiben kann xD
    Ich glaube das ist wie in der Dummy-Arbeit mit den heiß begehrten Werfern, die hat man einfach so selten und sobald man irgendwie an einen kommen kann, dann darf man sich diime Gelegenheit nicht entgehen lassen xD

    Ich versuche einmal zu beschreiben wie ich das bei Till erlebe. Es ist beim Anriechen schon deutlich zu merken, daß Till den Geruch seines Herrchens sofort erkennt. Natürlich ist er dann extrem motiviert das fehlende Familienmitglied zu finden. Ich habe allerdings nicht den Eindruck, daß es ihm wesentlich leichter fällt die Spur seines Herrchens zu verfolgen; als die einer vollkommen fremden Person. Ob ein Trail für ihn schwer oder leicht ist hängt von anderen Faktoren ab.
    Vielmehr scheint es mir so zu sein, als würde die Geruchsprobe Till derart präzise und unverwechselbare Informationen über die gesuchte Person zu geben, daß er sie problemlos identifizieren kann. Ähnlich wie wir Menschen einen Gegenstand ohne Schwierigkeiten ausmachen können, wenn man ihn uns genau genug beschreibt.

    LG

    Franziska mit Till

    "fettes, hochgedrehtes, verblödetes Kind" oder wie war das :ugly: . Ich bin echt gespannt was den Ansatz angeht (auch wenn ich meinen Hund zum Training nicht abgeben könnte |) )

    Wobei es bei diesem Ansatz, so wie ich es verstanden haben, nicht darum geht, daß der Hund weggegeben wird um dort trainiert zu werden. Viel mehr geht es wohl darum die negative Spirale, die Martin Rütter beschrieben hat, erst einmal zu unterbrechen und beiden einmal eine Auszeit zum verschnaufen und regenerieren zu geben. Auf diese Weise soll eine Art kleiner Neuanfang geschaffen werden in denen dann Beide frischgestärkt starten können. Darum, daß der Hund woanders trainiert wird geht es, meiner Meinung nach nicht. Zu dem möchte Martin Rütter sehen, wie der Hund sich verhält wenn es woanders von vornherein andere Spielregeln gibt.

    LG

    Franziska mit Till

    Ansonsten ist mir wichtig, daß mein Hund die Dinge kennenlernt, die in seinem Leben wichtig sein werden.
    Für mich wären das:

    - hinreichend Gelegenheit sich zu bewegen und körperlich auszuprobieren um eine gesunde motorische Entwicklung zu unterstützen.
    - Das Kennenlernen von verschiedenen Untergründen. Wobei ich da gar kein großartiges Bällebad brauche, sondern die Möglichkeit sich täglich draußen zu bewegen viel
    wichtiger finde.
    - Das Kennenlernen von Alltagsgeräuschen.
    - Die Möglichkeit sich draußen zu lösen.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich halte auch die Mutterhündin für ein sehr wichtiges Kriterium und andere im Haushalt lebende erwachsene Hunde. Denn das sind diejenigen die die Welpen in sozialen Bereich sozialisieren werden und von denen die Welpen die Grundlagen der hündischen Kommunikation sowie die Spielregeln des Zusammenlebens erlernen.
    Meiner Meinung sagt auch der Umgang des Züchters mit den Hunden und die Reaktion der Hunde darauf viel aus. Denn wenn man da sieht, daß die Hunde einen ruhigen, liebevollen Umgang gewohnt sind, lässt daß, meiner Meinung nach darauf hoffen, daß dieser Züchter die Welpen auch nach bestem Wissen und Gewissen groß zieht.

    LG

    Franziska mit Till

    Wenn du einen wasserdichten Vertrag suchst, mußt du zum Anwalt gehen. Da kann dir hier im Forum niemand helfen. Ich finde die Regelung, so wie du sie treffen möchtest, den neuen Besitzern gegenüber extrem unfair, da sie alle Kosten übernehmen, ohne irgendwelche Rechte zu erhalten.
    Ich frage mich auch, wer sich darauf einlässt. Ich wäre mir da auch noch nicht zu sicher, daß die neuen Halter das letzten Endes tatsächlich unterschreiben. Auch die werden sich zwischenzeitlich mit anderen Leuten unterhalten und gesagt bekommen wie dämlich sie wären sich auf so etwas einzulassen... Von daher könnte ich mir gut vorstellen, daß sie sich das noch einmal überlegen.
    Wenn es dir wichtig ist deinen Hund zurück holen zu können, falls es ihm in der Pflegestelle, wieder erwarten, doch nicht gut gehen sollte, kannst du zunächst einen ganz normalen, zeitlich begrenzten Pflegevertrag aufsetzen. ( von vielleicht 1-3 Monaten ) Während dieser Zeit übernimmst du noch alle Kosten für den Hund. Nach dieser Zeit wirst du sehr gut einschätzen können, ob es ihm dort gut geht und du kannst dann, ruhigen Gewissens, einen ganz normalen Übergabevertrag abschließen.

    LG

    Franziska mit Till

    Wir sind beim Training mit unserer Trainerin auch immer mit den anderen Teams mitgegangen. Ich fand es sehr interessant und lehrreich die anderen Teams bei der Arbeit zu sehne und habe viel davon mitgenommen.
    Nur manchmal sind, um etwas Zeit zu sparen, nicht alle Gruppenmitglieder mitgelaufen, sondern sind schon für das nächste Team ins Versteck gegangen.
    Ich hätte mir als Anfängerin nicht vorstellen können wie viel Informationen über das was er gerade tut und wie und was er gerade arbeitet ein Hund dem Halter mittels Körpersprache geben kann.

    LG

    Franziska mit Till

    Ja, genau das ist meine Erfahrung mit denen.
    . Aber eben auch die Kunden damit zu binden, weil ihre Hunde so toll sind und schon nach so kurzer Zeit so viel können.

    Unsere jetzige Trainerin ist wirklich sehr "langsam" unterwegs. Zwischen durch war ich auch etwas enttäuscht, aber als ich mir Manni vor Augen geführt habe und wie wenig Stress er dort hat und wie viel er in dieser Zeit eigentlich gelernt hat, bin ich wirklich froh dort zu sein..

    Mein Hund muss einfach nicht nach ein paar Wochen die ersten loops oder Backs laufen. Er soll mir erst mal sicher Entscheidungen anzeigen und treffen können.

    Da gebe ich dir vollkommen Recht. Ich finde auch da liegt die Kunst darin den Hund richtig einzuschätzen und einerseits so schnell voran zu gehen, daß die Motivation hoch bleibt und der Hund nicht gelangweilt wird und anderer Seits langsam genug um ihm die Chance zu geben gelerntes zu Verarbeiten und zu vertiefen.
    Das hängt ja auch nicht nur vom jeweiligen Lerntempo des Hundes ab. Jeder Hund verarbeitet neue Eindrücke ja auch anders.

    LG

    Franziska mit Till

    Till ist auch immer hochmotiviert beim Training und geht ein hohes Tempo. Allerdings kann er sich da sehr gut einschätzen und arbeitet trotzdem sorgfältig. Ich versuche da beim Ansatz etwas gegen zu steuern und Ruhe hinein zu bringen. Ab einem gewissen Tempo bremse ich ihn allerdings aus, damit auch ich gut Schritt halten kann, besonders im Wald und auf unebenen Wegen. :D
    Mit der Zeit haben wir uns auf ein Tempo eingespielt, daß schnell genug ist um seine Motivation hochzuhalten, langsam genug um sorgfältig zu arbeiten und das Frauchen nicht von den Beinen zu holen. :lachtot:
    Aber prinzipiell gilt für das Mantrailing, in meinen Augen, das selbe wie für jedes andere Training auch: Man sollte den Hund so nehmen wie er ist und damit "arbeiten" und sein Training an dem orientieren was der Hund von sich aus anbietet und nicht stur nach irgendwelchen Schemata handeln.

    LG

    Franziska mit Till