Ich würde mir da auch nicht so viele Gedanken machen. Wenn dein Hund dort fröhlich hingeht und dich am Abend fröhlich begrüßt und gerne mit dir mitkommt, dann ist, in meinen Augen, alles so wie es sein sollte. Der Hund fühlt sich in der Hundetagesstätte sehr wohl, freut sich darauf, und freut sich am Abend wieder mit dir mitzukommen, weiß also wo er hingehört.
Deshalb würde ich daran nichts ändern. Solange er mit der vielen Aktion dort gut zurecht kommt, würde ich ihm diese auch lassen und nicht auf eine stundenweise Betreuung zu Hause umstellen.
Allerdings würde ich die betreffende Mitarbeiterin beim Abholen durchaus auf das Ansprechen, was du gehrt hast. Sage offen, daß du zufällig ein Gespräch zwischen ihr und ihrer Kollegin mitgehört hast und von ihr gerne wissen möchtest wie sie das meint. Vielleicht kann dich ein solches Gespräch ein wenig beruhigen. Ansonsten lasse dir von ihr erklären, worauf sich ihre Meinung stützt, woran sie das erkennt. Dann kannst du im Anschluß sehen, wie du damit umgehst und welche Konsequenzen du daraus ziehst.
Meine Vermutung, wohl gemerkt es ist nur eine Vermutung, ist, daß eine solche Äußerung darauf beruht, daß dein Hund täglich über einen sehr langen Zeitraum in der Hundetagesstätte betreut wird. Viele können sich einfach nicht vorstellen, daß ein Hund trotzdem eine tolle Bindung an ihren Halter haben. ( So nach dem Motto: Der wird ja den ganzen Tag abgeschoben, der kann ja gar keine Bindung zum Frauchen haben. - Was definitiv Quatsch ist. )
LG
Franziska mit Till