Erstens ist das unsinnig, sorry - nicht dem Hund reingejagte Impfungen sind zumeist das Ergebnis sorgfältiger Überlegungen und Entscheidungen des Hundehalters. Es weiß doch kein Mensch, ob der Hund vlt. alt ist, und deswegen nicht mehr geimpft werden soll, bei der letzten Impfungg vlt. eine Impfreaktion gezeigt hat, die man nicht nochmal riskieren möchte, nichtmal um welche Impfung(en) es überhaupt geht, hat die TS angegeben - aber immer schön erstmal draufhauen, statt nachzufragen..... Schade, daß manche Menschen heute noch so autoritätsgläubig sind, alles zu tun, was ihnen empfohlen wird, statt sich selbst mal zu informieren! Außerdem: Frage war, ob das Beschriebene rechtens sei, nicht, ob Deiner Meinung nach jeder Halter gefälligtst zu impfen hätte.
Zweitens: wenn die Gassigängerin den Sachkundenachweis bestanden hat, muß er ausgehändigt werden, fertig. Ob einer der von ihr zu betreuenden Hunden geimpft ist oder nicht, ist vollkommen irrelevant für die Bestätigung oder das Vorhandensein der Sachkunde.
Einziges Argument für eine Impfung (dem HALTER gegenüber! Nicht wie hier, dem SITTER gegenüber, der hat ja darüber keine Entscheidungsgewalt, was der Halter mit dem Hund macht!) könnte sein, daß der Amtsvet für Gassigänger und Sitter oft die Auflage macht, daß nur geimpfte Tiere aufgenommen werden dürfen. Aber dann kann er nicht dem Gassigänger die Bescheinigung nach dem Bestehen der Prüfung verwehren, sondern muß sie aushändigen und kann die Einhaltung der Auflagen vor Ort dann hinterher mal prüfen, wenn er Anhaltspunkte dafür sieht, daß die nicht eingehalten würden. Auch dem Hundehalter hat er erstmal gar nichts vorzuschreiben, solange es keine gesetzliche Impfpflicht gibt!