Beiträge von Maus1970

    Heute kam mir beim spazieren gehen im Wald eine, mir bis dahin unbekannte Hundehalterin, mit ihren drei Hunden entgegen. Es waren drei große Hunde, zwei freundlich/verträglich freilaufen, einer unverträglich an der Leine. Im normal Fall meine absolute "Lieblingskombi" |)
    Es kam, wie es immer kommt. Die zwei freilaufenden liefen ein Stück vor und kamen auf Till zu um ihn zu begrüßen. Es wurde sich beschnuppert und Till hat eine kurze Sequenz mit dem einen Hund gespielt. Alles war entspannt und kein Problem.
    Normaler Weise kenne ich es so, daß die Mehrhundehalter dann einfach weiter auf uns zu gehen. Was dann unweigerlich zu Folge hat, daß man sich begegnet während die freilaufenden Hunde sich noch begrüßen oder kurz spielen. :muede: Was für mich bedeutet, daß ich Till nur schwer ins Kommando nehmen kann, ohne daß er die beiden freilaufenden Hunden am Allerwertesten hat, die natürlich nicht von ihrem Halter ins Kommando zitiert oder angeleint werden. Sie sind ja verträglich. :omg:
    Aaaaber die Mehrhundehalterin heute ich kluger Weise, mit ihrem unverträglichen Hund an der Leine, stehen geblieben bis sich die freilaufenden quasi von einander verabschiedet haben und die zwei in ihre Richtung; und Till mit mir weiter in unsere Richtung weiter gegangen ist. Ich habe Till dann ins Fuß genommen und die Halterin ist weiter gegangen und wir haben uns mühelos passieren können. :dafuer:

    LG

    Franziska mit Till

    Ja das ist auch eine Sache!
    Viele sehen den Hund schnell als Belastung, aber da frage ich mich immer wieso stellt man sich diese Fragen nicht zuerst? Und dann wieder den Hund abgeben? Ein No-GO!!! Eindeutig.

    Bei einigen Besitzer denke ich mir, da hätte mal ein Test stattfinden sollen...

    Na, ja irgendwann muß man den neuen Haltern eben auch vertrauen. Wen ich eine gewissenhafte Vorkontrolle mache sollte ich die Leute herausfiltern können, die sich keine hinreichenden Gedanken um das Thema Hundehaltung gemacht haben. Ansonsten führt, dieses mangelnde Vertrauen,, meiner Meinung nach eben auch schnell zu den beschriebenen, vollkommen überzogenen Anforderungen; und dazu daß fast gar nicht vermittelt wird.
    Natürlich gibt es leider unfähige Halter. Aber eben auch betrügerische Tierschutzorganisationen. Auswüchse wird man leider nie verhindern, nur möglichst gering halten können. So traurig das auch ist.

    LG

    Franziska mit Till

    Ich habe einen Beagle, der in der Tat jagdlich sehr motiviert ist.
    Deshalb habe ich sehr sorgfältig einen sicheren Abruf aufgebaut, der auch als Ankerwort fungiert. Gerade wenn es ums Jagen geht, kommt man, meiner Erfahrung nach, bei den Jägern mit Schreckreizen nicht weit. Die werden absolut ignoriert.
    Ich bin der Meinung, daß jeder Hund Führung braucht. Entscheidend ist nur worauf diese Führung sich stützt. Im optimalen Fall sollte sie sich darauf stützen, daß der Hund dem Menschen vertraut und zutraut schon alles Wesentliche im Sinne der Gruppe zu regeln. Diese Art von Führung gebe ich meinen Hund. Damit ein Hund vertrauen kann ist es in meinen Augen absolut unausweichlich, daß man fair zu ihm ist. Dazu gehört auch, ihn nur dann zu korrigieren, wenn er zuvor sicher gelernt hat, wie es richtig laufen soll.
    Im Zusammenleben sind, meiner Meinung nach, in jeder Gruppe feste Regeln unumgänglich, damit sich alle wohlfühlen. Wir haben davon zwar wenige, aber dafür unumstößliche.
    Diese Regeln setze ich durch ruhige Konsequenz durch. Schreckreize oder Hektik sind bei meinem Hund sehr kontraproduktiv. Erst dann wird er stur.

    LG

    Franziska mit Till

    Das bleibt ja jedem selbst überlassen.


    Mit meinem Leihhund hatte ich damals mit Sitz als Abschluß gezielt geübt.
    Ich merkte dann nur, daß dies nicht so dolle war, sogar eher bißchen hinderlich.
    Deshalb lernen alle meine Shelties diesen Trick ohne diesem Sitz am Ende.


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Du meinst wegen der Neigung, dann das letzte Stück auf den Po zu rutschen, oder?

    LG

    Franziska mit Till

    Es sieht alles sehr gut aus! :bindafür:

    Ich würde nur zum Ende hin meine Futter - Hand unterm Kinn vom Hund halten, zur Hundebrust hin.
    Auf diese Weise läuft er etwas besser und länger rückwärts, und (wenn es nicht gerade erwünscht ist) er setzt sich auch nicht hin, bzw. rutscht im Sitzen das letzte Stück zurück zwischen den Beinen.


    Schönen Gruß
    SheltiePower

    Ah ok Danke! Das werde ich einmal ausprobieren. Das ist eine gute Idee. Darauf werde ich beim nächsten Mal achten.
    Wie ist es eigentlich gedacht, bei diesem Trick. So ein "Sitz" den Abschluß bilden, oder ist es eigentlich so, daß die Hunde unter den Beinen stehen?

    LG

    Franziska mit Till