Beiträge von Grinsekatze1

    Aber eine HP ist ein Gewerbe, insofern ist das nur in baulich ausgewiesenem Misch- oder reinem Gewerbegebiet zulässig.

    Wer eine Hundepension eröffnen will muss den § 11 TSchG vorweisen. Dann erst kann man beim Ordnungsamt seiner Stadt den Gewerbeschein beantragen. Das Veterinäramt überprüft auch die vorhandenen Räumlichkeiten und letztendlich tut man gut daran sich vom Bauamt ebenfalls die Genehmigung erteilen zu lassen. Die können nämlich mitreden, was die Räumlichkeiten oder eventuelle Nebengebäude auf dem Grundstück anbelangt.

    Mit Beissvorfällen hat das Bauamt natürlich nichts zu tun. Das habe ich so auch nicht geschrieben. Und das Veterinäramt wird bei Beissvorfällen allenfalls eine Kontrolle der Hundepension vornehmen.

    Wer eine Tierpension betreibt braucht den §11 TSchG und muss vom Veterinäramt überprüft worden sein. Erst dann kann Gewerbe angemeldet werden. Auch das zuständige Bauamt kann ein Wort mitreden. Eine Betriebshaftpflicht ist - soweit ich informiert bin - auch vorgeschrieben. Üblicherweise haben solche Hundestagesstätte auch schriftliche Verträge mit dem Hundehalter.

    Hat die Hundetagesstätte diese Vorgaben nicht handelt sie als Privatperson und handelt sich somit eine Menge Ärger ein. Sie haftet, wenn der eigentliche Besitzer den Hund an sie abgegeben hat, könnte wegen Steuerhinterziehung angezeigt werden usw.

    Zum Hundetraining habe ich immer Wiener-Würstchen mitgenommen. 1 Wurst und die in dünne Scheiben geschnitten und davon noch Stückchen abgezupft zur Belohnung. Er soll ja belohnt werden und nicht satt gefüttert werden.

    Tja, und wenn mein Hund mal nicht das Leckerli nehmen wollte, was ja selten vorkam, dann habe ich ihm gezeigt, wie gut das Miniteilchen mir schmeckt. Der Dackelblick werde ich nie vergessen, als er sah, dass Frauchen sich belohnte! :rolling_on_the_floor_laughing:

    Dein Hund gehört ja eher zu einer kleineren Rasse und benötigt auch nicht solch eine Riesenmenge an Futter. Meiner Meinung nach wurde der bereits mit den Leckereien satt und verzichtet jetzt auf seine regulären Mahlzeiten.

    Möglich dass Zahnschmerzen eine Rolle spielen und er eher zu weicherem Futter tendiert. Da würde ich das Trockenfutter entweder einweichen oder auf ein Soft-Futter umsteigen.

    Warum bekommt er seine Hauptmahlzeit mit Quark vermischt? Ab und zu gerne, jedoch nicht regelmäßig.

    Ich würde 3 Tage lange keine Extra-Leckerlis verteilen - nur die angesagten Mahlzeiten. Aus den angesagten Mahlzeiten entnimmst Du einen Teil Futter für Übungszwecke. Wird der Hund beim Hundetraining ausreichend befüttert, dann braucht er nicht zusätzlich eine Mahlzeit.

    Trockenfutter gibt es bei mir immer nur mit einem kräftigen Schluck Wasser/Brühe damit der Hund beim Fressen noch Wasser aufnimmt und der Kot nicht hart wird. Alternativ kann man auch etwas Öl hinzugeben.

    Alle Ups-Würfe (von denen vermutlich die Hälfte doch geplant waren), müssten richtig teuer bestraft werden.

    Wäre ein guter Ansatz, wenn da der Mensch nicht wäre. Ich möchte dann nicht wissen wie viele Hunde dann "entsorgt" werden, damit der Mensch einer Strafe entgeht.

    Wir bräuchten Menschen die Upswürfe, reale Verkäufe über Internetseite recherchieren und anzeigen. Diese Vermehrer anzeigen, Welpen sofort einkassieren und über den Tierschutz vermitteln lassen. Pro Welpe sollte von den Vermehrern eine finanzielle Abgabe an den Tierschutz eingefordert werden.

    Im Zweifel auch der Käufer eines nicht-registrieren Welpen.

    Das wäre einfach zu bewältigen, wenn man Tierärzte und Behörden (Anmeldung zur Hundesteuer) einbindet.

    Bei Verstoß gibt es dann auch direkt die Kastrationspflicht. So müsste doch ganz viel sinnlose Vermehrung eingedämmt werden.

    Das wiederum widerspricht dem TSchG.

    Empfinde ich ehrlich gesagt als Ausrede mit dem ein kleiner Hund kann nur kläffig und schnappig werden durch übergriffige Menschen.

    Wie soll sich den ein kleiner Hund schützen, wenn es der Hundehalter selbst nicht ut?

    Jeder der schon mal einen Welpen hatte weiß wie übergriffig Menschen sind und trotzdem werden Berner und andere Hunde deswegen nicht zu solchen Pissnelken.

    Ja, ab einer gewissen Größe wagt sich auch kein Fremder mehr einfach so an einen "großen" Hund.

    Ich kann Dir aus eigener Erfahrung berichten - nicht was die BH auf dem fremden Platz angeht - , sondern, wenn Hunde plötzlich nicht mehr das machen, was sie ansonsten eigentlich gut konnten.

    Hund war gut ausgebildet und hatte die BH 1 schon bestanden und sollte jetzt in die Leistungssparte BH 2 geprüft werden. Hunde hatte bis dato super Leistungen gezeigt, war absolut zuverlässig. 6 Wochen vor der Prüfung: Hund lief nicht mehr bei Fuß mit, entschied für sich einfach stehen zu bleiben und ich durfte mein Ding weiter machen. Er blieb einfach stehen und stand dann alleine mitten auf dem Platz. Frech in die Runde guckend, als ginge ihn das alles nichts an. Es war zum verzweifeln. Hund zur eigentlichen Prüfung - trotz Abraten des Trainers - abgemeldet; ich habe ihn zurück gezogen!

    Dann habe ich einfach 4 Wochen nichts mehr gemacht. Gar nichts! Keine Unterordnung, kein Fußlaufen - nichts!

    Dann kam von der Trainerin der Anruf, ich solle doch den Hund nachmelden. Es gäbe für einige Hunde noch ein weiteres Angebot zur Prüfung. Eben 3 Wochen später als zur ersten Prüfung. Ich war am zweifeln, wußte aber, dass mein Hund alle Kommandos beherrschte und habe tatsächlich nachgemeldet.

    3 Tage vor der Nachprüfung habe ich kurz und knapp nur einzelne Elemente kurz überprüft und festgestellt - die Kommandos sitzen noch.

    Am Prüfungstag war mein Hund so was von klar im Kopf und so präsent, lief wie am Schnürchen und war voll motiviert. Der hatte eine nahezu perfekte Prüfung abgelegt. Die Zuschauer waren begeistert und hätten so was von einem Dackel nicht erwartet.

    Was ich damit sagen will: manchmal ist weniger mehr und auch der beste Hund braucht mal Abstand vom Training.