Beiträge von Grinsekatze1

    In einer ausreichend großen, durchmischten Population gibt es normalerweise viele rezessiv vererbte Krankheiten. Diese sind aber selten und bleiben es auch, weil das Zusammentreffen zweier Träger eben unwahrscheinlich ist.

    Und deshalb gibt es ja die Möglichkeit bei bestimmten Erbgängen (sind ja noch nicht alle Krankheiten erforscht) den Hund testen zu lassen. Handelt es sich um ein Trägertier, dann kann so ein Tier immer noch in die Zucht gehen mit einem trägerfreien Tier. Aus so einer Verbindung fallen dann wieder Tiere, die entweder trägerfrei oder eben Träger für diese spezielle Krankheit sind. Aber: es fallen niemals Tiere die an dieser Erkrankung leiden.

    Wenn man dann hier liest, dass bei manchen Rassen 85% der Zuchtrüden Träger weniger Erbkrankheiten sind, ist das schon eine Katastrophe, die man keiner Rasse antun sollte

    Wie oben beschrieben: die Krankheit bricht erst dann aus, wenn sich 2 Trägertiere miteinander verpaaren. Da können mit hoher Wahrscheinlichkeit erbkranke Tiere fallen. Deshalb gibt es ja die verschiedensten Gentests. Leider noch nicht für alle Erkrankungen; aber das wird die Zeit noch hervor bringen.

    Nur mal als Beispiel: In 2018 wurden bei Tasso knapp 6.300 Australien Shepard neu gemeldet.

    Im VDH sind in dem Jahr 373 Welpen dieser Rasse zur Welt gekommen.

    Ja, und was heißt das? Wie viele dieser Australien Shepard sind so deklariert, aber nachweislich nicht als Rassehunde definiert? Wer sagt, dass, wenn man einen Australien Shepard so bei Tasso anmeldet, dass es tatsächlich ein Vertreter seiner Rasse ist, oder vielleicht sogar ein Mischling?

    Ich wäre bei so einer Datenerhebung einfach vorsichtig. Es sagt nur aus, was die Besitzer so anmelden - mehr nicht!

    Schuld ist doch der Mensch! Schuld ist auch die Vereinsmeierei!

    Ich kenne einen Deckrüden dessen Abstammung im DTK/VDH einmalig ist und der auch die Zuchtzulassung für den DTK, als auch in der Dissidenz hat. Er war der einzige Rüde aus diesem Wurf. Mit beiden Schwestern züchtet der Züchter selbst. Der Rüde wird im DTK verworfen, weil er in der Dissidenz bereits gedeckt hat.

    Man nimmt lieber die Dauerlutscher von Champions, die mittlerweile in jeder Ahnentafel auftauchen.

    Das frag ich mich auch, Hunde schlingen nun mal, solang er sich nicht ständig verschluckt o. ä., ist das überhaupt kein Problem. Ich stell es mir irgendwie sehr frustrierend vor, wenn der Hund Hunger hat und dann nur elend langsam an sein Futter kommt.

    Ja, Hunde sind Schlinger und dennoch gibt es Hunde die immer noch mehr fressen könnten. Für solche Hunde sind eben Schleckermatten vorgesehen.

    In der Natur müßte der Hund sich das Futter erst einmal herausreißen, kauen und abschlucken. Zudem hätte er ja wahrscheinlich noch Konkurrenz. Bei den Trockenfutterbrocken wird es eben ein Happs und weg.

    Im Wohnzimmer hat er einen Liegeplatz so das er uns nicht sehen kann aber direkt neben uns ist.

    Warum darf er nicht sehen? Ein Hund ist ein Rudeltier und es lernt auch durch Beobachtung. Warum darf er das nicht?

    Er darf jetzt seit zwei Wochen nur noch auf seinen beiden Plätzen liegen.

    Warum darf der Hund nicht selbst entscheiden wo er liegen mag? (Muß ja nicht das Sofa sein!).

    Da liegt seine Decke und das ist der abgeschieden Store Raum

    Warum muss er in einen abgeschiedenen Raum? Noch einmal: der Hund ist ein Herdentier und ihr seid für ihn die Herde. Er fühlt sich ausgegrenzt, abgeschoben.

    Mir hinterherlaufen schicke ich ihm bewusst Körper sprachlich und mit Ansage weg jedes Mal. Manchmal steht er auch einfach blöde im Haus rum und weiß nicht wo er hin soll.

    Wegschicken ist so eine Sache. Könnte vom Hund falsch verstanden werden, so nach dem Motto: "Du gehörst nicht hierher". Das erklärt dann auch das blöde herum stehen im Haus. Er ist unsicher, weiß nicht wie er es tun soll.

    Besser, Du machst eine konkrete Ansage, z.b. "Geh in Deinen Korb". Da weiß der Hund was er tun muss!

    Ihn beim spazieren gehen nicht zum gucken zu bewegen ist irgendwie auch extrem schwierig.

    Ja, das glaube ich gerne. Ich würde ihn zurückblicken lassen und ihm dann ein Signal setzen "Komm, jetzt ist es gut. Wir gehen weiter". Dazu würde ich ihn mit Leckerli ablenken, kurzfristig führen. Oder ihn mit einem Spielzeug ablenken.

    Ich drehe ihn manchmal um und halte seinen Kopf in die Richtung wo er nicht sehen kann.

    Auch hier wird mit Druck gearbeitet und der Hund versteht nicht. Ansage machen!

    Innerhalb von wenigen Jahren hatte sie 11 Hunde ihrer Rasse.

    Und es war nicht abzusehen, wo das Enden sollte, denn die älteren Hunde blieben natürlich und es kamen immer wieder jüngere zur Weiterzucht dazu.

    Das führte letztendlich zum Bruch ihrer Ehe und zum Ende der Zucht.

    Nun, als Hobbyzüchter kann man eben sehr schnell an diese Hundemenge kommen, wenn man immer nur noch behalten will. Das hat in meinen Augen nichts mehr mit geplanter Zucht zu tun.

    Letztendlich muss es der Partner/Familie mittragen.