Beiträge von Grinsekatze1

    Wenn ich nicht eine grundlegende Änderung verpasst habe, sind im VDH nur Hobbyzüchter zugelassen.

    Ja, aber der VDH kümmert sich auch nicht darum, wenn Züchter deutlich mehr "als Liebhaberei" züchten. Ich kenne Züchter, die leben teilweise von ihrer Hundezucht, geben ihre Zuchthunde mit 5-6 Jahren ab. Da gibt es nur Zuchthunde! Keine Althunde! Was tut der Rassehundeverein? Nichts? Er weiß davon. Die Stammbucheintragungen machen es ja deutlich.

    Aber hauptgewerbliche Zucht ist den Mitgliedern meines Wissens nach untersagt.

    Ja, und dennoch gibt es Zuchten die dann am Finanzamt vorbei locker über € 30.000.-- Einnahmen im Jahr an Welpenkäufen kommen. Nicht miteingerechnet sind die Einnahmen durch Deckrüden.

    Es macht doch einen riesen großen Unterschied, ob ich den gesamten Wurf in eine Box packe (geht ja auch nicht anders) oder ob ich mit einem einzelnen Welpen Autofahren übe.

    Idealerweise kennt der Einzelwelpe dann das Auto schon und hoffentlich auch die Box; wird nicht einfach so reingepackt. Dann dürften kurze Fahrten in den Wald oder was auch immer durchaus problemlos sein. Und er hat hoffentlich schon eine gewisse Vertrautheit zu seinem Hundehalter. Wenn er dann im Auto die menschliche vertraute Stimmer hört, dann ist das schon Teil einer Beruhigung für den Welpen und vielleicht lässt sich da noch die Rückbank zumindest zum Teil umklappen, so dass Sichtkontakt besteht. Einfach mal etwas Verständnis für den Welpen aufbringen, sich in seine Lage versetzen und nicht die Hau-Ruck-Version verwenden, dann klappt es auch mit dem Autofahren.

    Es ist doch für einen Welpen ein großer Unterschied ob er in seinem Geschwisterverband mit Mama oder auch ohne, Auto fährt.

    Für den einzelnen Welpen ist es sehr wichtig, dass seine neue Familie bei Abholung Rücksicht auf die "fliegenden" und "vorbeirauschenden" Eindrücke am Autofenster nehmen. Ich empfehle da immer den Hund auf den Schoß zu nehmen, seine vertraute Decke unterzulegen und den Hund entgegen der Fensterrichtung sitzen/liegen (so dass er nicht zwingend rausschauen muss) zu lassen.

    Schlimm finde ich, wenn der Welpe in die Box gepackt wird und dann im fremden Auto mit fremden Menschen nach Hause fahren soll. Da wird er in einer ihm unbekannten Welt sofort alleine und sich selbst überlassen. Geht gar nicht!

    Ich füttere jetzt seit Jahren Naturavetal und kann sagen, dass meine Hunde damit sehr gut zurecht kommen und auch gesund altern. Derzeit gibt es einen 16jährigen Opi. Der ist von seinen Blutwerten total im grünen Bereich.

    Ich füttere hier Lachs mit Hirse und gebe lediglich noch etwas Öl hinzu.

    Grundsätzlich würde ich persönlich meine Hunde niemals verleihen. Es sind Lebewesen und die gibt man nicht für Versuchszwecke - seien sie noch so gut gemeint und vorbereitet - ab.

    So ein Leihhund kann die eigenen Vorstellungen sehr verfälschen. Ein bereits erwachsenes und erzogenes Tier ist das Produkt einer guten Züchtung und was ich für sehr wichtig erachte, ein Produkt des persönlichen Umgangs und der Erziehung.

    Ein Züchter kann noch so toll verpaaren und noch so eine tollere Aufzucht abliefern, landet der Welpe anschließend bei einem Hundehalter der nicht mit im umgehen kann, dann nützt alledem gar nichts. Er wird ein schlechter Vertreter seiner Rasse sein und wäre unter besseren Bedingungen ein Idealhund geworden!

    Die Vorzeigehunde sind eben Vorzeigehunde, weil deren Halter viel Zeit, Arbeit und Wissen in den Hund gesteckt haben. Das geht nicht innerhalb weniger Wochen! Das sollte man sich stets vor Auge halten. Von nichts kommt nichts und als Hundeausbilder brauche ich die Zeit, die der Hund zum Erlernen braucht und viel Geduld. Auch mit Rückschlägen muss der Hundehalter leben können!

    Aber trotzdem hole ich mir eine zweite Meinung ein.

    In der Regel der richtige Weg. Allerdings würde ich einem 15jährigen Hund keinen Untersuchungsstress mehr antun. Er hat ein stolzes Alter erreicht und da sollte er seine letzten Tage/Wochen in Ruhe und Frieden und vor allem mit Dir verbringen dürfen.

    Wie ihr schon sagt, zu verlieren habe ich ja nichts.

    Du verlierst unter Umständen Zeit die Euch beiden verblieben wäre, wenn der Hund die OP nicht überlebt. Und wenn er sie überlebt, dann hat er erst einmal eine lange Zeit damit zu tun wieder auf die Füße zu kommen.

    Durch die kranke Leber wird das Narkosemittel nicht schnell abgebaut und sein kleines Köpfchen leidet auch unter der "Benebelung".

    Genießt die verbleibende Zeit - mit etwas Glück können das auch noch Monate sein - !

    Ich selbst hatte einen Hund mit Lebertumor. Auch hier Appetitlosigkeit. Alles mögliche ausprobiert: Selbstgekocht, Babygläschen, Trockenfutter, Nassfutter, Leckerlis etc. und immer wieder freude er sich über seine Futterschüssel und ging voller Ekel weg. Mariendistel, Vitamin B-Komplex taten eine zeitlang ihre Wirkung, halfen über so manchen appetitlosen Tag hinweg.

    Irgendwann zerstörte ein Nerv sogar die linke Gesichtshälfte, sorgte für Muskelschwund. Die Muskeln der linken Gesichtshälfte waren nicht mehr da. Mein Hund hatte 2 Gesichter; eins aufgefüllt mit Muskeln und die andere Hälfte nur noch die Knochenstruktur mit Haut überzogen.

    Schmerzen hatte er nicht. Aber er litt sehr darunter, dass er gerne fressen wollte und der Ekel (typisch für Lebererkrankungen) das nicht zuließ.

    Irgendwann tat er mir furchtbar leid und ich brachte ihn zum Tierarzt.

    Ich würde keine OP empfehlen. Genieße die verbleibende Tage mit Deinem Hund und lasse ihn dann in Würde gehen. Er hat ein stolzes Alter; er braucht keinen Abschied bis zum bitteren Ende. Es tut sehr weh - aber, wer liebt, muss auch loslassen können!

    Noch einmal zurück zu mir: ich bin Mehrhundehalter und habe bis dato maximal für 3 Wochen eingekauft. Wenn der letzte Sack Futter angebrochen wurde, wurde auch nachbestellt. Für die nächsten 3 Wochen. Mehr nicht!

    Ja, da darf ich doch mal nachfragen, ob es Sinn macht sich für einen längeren Zeitraum einzudecken, oder? Schade, dass das immer gleich als "Hamstern" in Verbindung gebracht wird. Privat hordere ich keine Lebensmittel, kein Toilettenpapier (dafür gibt es Alternativen) und ich glaube auch, dass ich mich selbst alleine durchbringen könnte. Darf man sich keine Sorgen um seine Tiere machen?

    Und wenn ich den Thread lese "Wieviel Futtervorrat habt ihr ........." dann habe ich oft den Kopf geschüttelt, was Einzel-Hunde-Halter einen riesigen Vorrat haben. Da war ich die gesamte Zeit eher sehr bescheiden und zurückhaltend.