Beiträge von Grinsekatze1

    Darf man hier mal fragen, ob der ein oder andere Hundehalter wegen der unsicheren Situation in der Welt jetzt einen größeren Vorrat an Hundefutter anlegt? Macht das Sinn?

    Ich persönlich bevorrate mal besser mehr Hundefutter als ich das bisher getan habe. Man weiß ja nicht wohin unsere Wirtschaft steuert.

    Ich frage mich auch die ganze Zeit ob der BC nicht mit seiner Bauch-Beissattacke den Mali hätte töten können, wenn die anderen beiden nicht da gewesen wären

    Da müsste ich in die Glaskugel schauen und wir werden das jetzt auch nicht mehr erfahren. Die Intensität des Hinterher-Schnappen, Beissen, Zwicken lässt sich nicht über das Forum ermitteln.

    Meines Wissens können/dürfen auch BC mal Schafe zwicken um sich Respekt zu verschaffen oder die hinterste Front der Schafherde anzutreiben. Irre ich mich da? Ich glaube nämlich nicht, dass diese Hütehunde ausschließliche Schafe treiben.

    Darum verstehe ich nicht, warum man von GHH mit unauffälligen Hunden verlangt ihre Hunde so dermassen einzuschränken, damit die Tut Nixe weiterhin fröhlich durchs Feld rennen können.

    GHH brauchen sich nicht einzuschränken, wenn der Hund vernünftig und mit der notwendigen Achtsamkeit gegenüber der gesamten Umwelt geführt werden. Da spreche ich alle Hundehalter an. Was in unserer heutigen Zeit der Hundehalter fehlt, ist doch die gegenseitige Rücksichtsnahme. Wie oft wird die Freiheit des eigenen Hundes eingefordert "der braucht seinen Auslauf, der muss Rennen" ungeachtet jedes anderen Mitlebewesens.

    Ich habe seit vielen vielen Jahren Hunde und ich kann Euch sagen, dass sich der Hundespaziergang immer mehr zur Gefahrenquelle des eigenen Hundes und auch für mich als Halter entwickelt. Die vielen "Tut-Nixe", "Hört-Nixe", sie kommen überall aus allen Ecken und die Hundehalter sind noch sehr sorglos.

    Man wird ausgelacht, fordert man das (kurzfristige) Anleinen an, bis Mensch/Hund aneinander vorbei sind oder wenn es um eine uneinsehbare Kurve geht. Wohl zu viel verlangt.

    Sie bettelt und überredet mich seit sie ein Kleinkind war. Mittlerweile ist sie 13 Jahre alt und ich denke sie ist bereit. Aber ganz sicher bin ich mir immer noch nicht. Sie möchte unbedingt Agility machen und möchte deshalb einen Border Collie.

    Es ist schön, dass Deine Tochter so aktiv sein will. Was, aber wenn ihr die Freundinnen oder der Freund sehr wichtig werden und sie den Hund nicht überall mitnehmen kann? Wenn die Interessen in der Pubertät anders werden? Was, wenn sie eventuell ein Studium anfängt, umzieht, auszieht, eigene Wohnung hat?

    Wichtig wäre, dass auch Du zu dem Hund stehen kannst und die volle Verantwortung dafür übernehmen kannst. Du musst wollen und eventuell wird es Dein Hund. Dann müssen die Bedürfnisse vom Hund auch zu Deinen Bedürfnissen stehen können.

    Entscheidet Euch gemeinsam für oder gegen einen Hund. Einer allein, nämlich die 13jährige Tochter kann das noch nicht.

    Vielleicht wäre auch das Thema Gassigeher beim Tierheim erst einmal eine Option.

    Der ganze Thread macht mir persönlich viel Angst. Angst deshalb, weil der hohe Trieb des Malis bei vielen Hundehaltern unterschätzt wird und sich die Rasse angeschafft wird, wegen der Optik und dem entsprechenden selbstbewussten Auftritt dieser Rasse.

    Ich habe nicht vergessen, dass vor Jahren eine Hundehalterin mit zwei Rottweilern im Alter von 6 Monaten spazieren gegangen ist. Dabei war der 6jährige Neffe. Das Kind fiel hin und die beiden Rottweiler fielen über das Kind her. Sie haben sich ausgetobt und dann das Interesse verloren. Das Kind war tot. Die Hundehalterin machtlos, bekam die Hunde nicht vom Kind weg! Und das ganze geschah nur wenige Kilometer von mir entfernt.

    Die Hunde wurden eingeschläfert.

    Vor allem, wenn man mit dem Argument "hat ne verhältnismäßig große Körperoberfläche und ist sehr aktiv"

    Na, da hat sich aber jemand eine Verkaufsstrategie ausgedacht. Futtermenge und Futter-Gewolftes nach der Körperoberfläche. Da muss man den Dackel erst einmal komplett auseinanderfalten um zu erkennen wieviel Dosen täglich verfüttert werden müssen.

    Ich fahre dann schnell mal den Dackel platt, damit ich weiß wie groß seine Körperoberfläche ist.

    Bitte suche Dir einen Tieranwalt. Der alleine kann Dir weiterhelfen.

    Die Eltern kamen zum Tierarzt. Kann der Tierarzt die Aussagen der Eltern bestätigen? Gut, wenn es so ist.

    Ein 12jähriges Kind mit einem Hund loszuschicken, von dem man weiß, dass er mit anderen Hunden Probleme hat, finde ich unmöglich und ich weiß auch nicht, ob unter 14jährige einfach so losgeschickt werden dürfen, wenn die Eltern von den Schwierigkeiten wissen.

    Dass das Kind jetzt auch noch von den Eltern Vorwürfe gemacht bekommt, finde ich völlig daneben. Das Kind steht unter Schock, muss das Erlebte erst einmal selbst verdauen und bekommt von den Eltern noch einen drauf. Unmöglich!

    Bitte gibt das Geld für einen Anwalt aus. Letztendlich musst Du mit den 3 eigenen Hunden in den nächsten 15 Jahren klar kommen. Und es ist nicht schön, wenn da ein Makel und eine Maulkorbpflicht bestehen bleibt. Meist propfen sich weitere Anordnungen noch oben darauf, wird erst einmal bekannt, dass Deine Hunde "getötet" haben. Ob sie nun der Auslöser waren oder auch nicht!