Beiträge von Grinsekatze1

    Hier war aber nicht nach einem Käfig gefragt, sondern nach einem abtrennbarem Auslauf für die Wohnung.

    Das habe ich nur deshalb empfohlen, weil der Hund viel Sprungkraft hat, was für mich bedeutet, dass er über ein Gitter springen würde. Und dieser Kennel ist für einen Dackel wirklich groß, wenn man ihn ausschließlich kurzfristig - zu Ruhephasen - benutzt. Für andere dauerhafte Zwecke ist er nun wirklich nicht vorgesehen.

    Ich empfehle nachwievor weiterhin das Kindergitter zwischen den Türen. Davon profitiert der Hund, weil er sich in "seinem" Zimmer frei bewegen kann und der Hundehalter ebenfalls Ruhe findet - in seinem Zimmer!

    Ich bin auch kein Freund von Käfigen oder Boxen. Aber wie oft werden Hunde zuhause einfach in Boxen gesteckt. Dann ist so ein Kennel kurzfristig auch mal anzuwenden.

    Natürlich ist Käfighaltung/Boxenhaltung tierschutzrelevant, wenn es den Hund dauerhaft einschränkt.

    Ich persönlich sehe es lieber, wenn man auf Kinderschutzgitter zurück greift.

    Ich habe das Gefühl, dass es an Tagen, an denen er NICHT allein bleiben muss schlimmer ist.

    Ja, das kann so sein. Er fordert Aufmerksamkeit ein und die bekommt er durch Rumlaufen (du schimpfst vielleicht = Zuwendung!).

    Einfach mal ignorieren, oder den Hund ins Nebenzimmer bringen und die Tür mit einem Kindergitter versehen. So ist der Hund nicht ausgeschlossen und Du hast weitgehend Ruhe.

    Ich gebe auch ehrlich zu, mich macht das wahnsinnig nervös wenn er zu Hause rumläuft

    Ja, und deshalb muss etwas Abstand rein. Denn ein Hund will auch einfach mal durch die Wohnung latschen dürfen.

    Mir geht es wirklich um den Umgang mit ihm wenn ich ihn im Bereich seiner Decke anI

    Du schickst ihn hin und dann sollte es Dir egal sein, ob der Hund mit den Vorderbeinen oder dem Hinterteil auf der Decke liegt. Momentan geht es nur darum, dass der Hund Deinen Anweisungen folgt. Das entspannte Liegen/Ruhen macht der Hund dann selbst, wenn er merkt es passiert weiter nichts. Und glaube mir, Dein Hund merkt ganz schnell, dass die weiche Decke bequemer ist, als der kalte Boden.

    Stehe ich 20 Mal auf wenn ich ihn auf die Decke geschickt und angebunden habe und er die Decke um 50 cm verlässt oder ignoriere ich es? So oder so kommt er idR früher oder später zur Ruhe und schläft dann.

    Wenn er nicht freiwillig liegen bleiben kann, anbinden und nicht weiters beachten. Der Rest kommt von selbst. Du könntest ihm aber auch einen Kauknochen anbieten und diesen Knochen gibt es nur in dieser Situation, das heißt, der kommt wieder weg, wenn Du das Kommando aufhebst.

    Aktuell sind wir übrigens im Urlaub und besagtes Verhalten - Hochspringen an der Tür, rumlaufen, nach Entertainment suchen - tritt ausschließlich vormittags auf.

    Ja, dann wartet er auf das Nachmittagsprogramm. Ist sozusagen in einer Erwartungshaltung. Die gilt es zu unterbrechen: Anweisung Decke, Anleinen, Kauknochen und er bekommt weiters keine Beachtung.

    Was macht der Dackel denn wenn ihm Langweilig ist?

    Wenn Dackelchen den Alltagsablauf kennt, dann steht Dackelchen parat und wartet darauf, dass der Hundehalter seinen alltäglichen Pflichten nachkommt. Ansonsten sind Dackels sehr gechillte Hunde. Die kennen nicht nur ihren Hundehalter, sondern wissen auch wann es Zeit ist und es los geht.

    Gut erzogene und geführte Dackelchen kennen keine Langweile!

    Ohne die Situation gesehen zu haben wird es einfach recht schwierig Ratschläge zu erteilen. Ich würde einfach mal behaupten, dass die Hündin Ayva erwachsen geworden ist und sich nun ein "rüpelhaftes" Verhalten - es muss nicht alles Spiel gewesen sein - nicht mehr gefallen lässt. Man hätte das "Spiel" vorher einmal genau sehen müssen!

    In einer Zweierbeziehung Rüde/Hündin hat stets die Hündin das Sagen. Dementsprechend kann sie auch recht derb aussortieren. Welcher Rasse-Mix hat bei der Vererbung mitgespielt? Das könnte jetzt auch der Ausschlag sein, dass diese Hündin einfach keine anderen Hunde braucht!

    Da Du schreibst, dass die Hündin bereits vor dem Einzug des Junghundes anderweitig auffällig geworden ist, schließe ich den Zweithund als Auslöser aus. Nicht nett, wenn einem die Bekannte derartige Unfälle erst beichtet, wenn es auch bei Deinem Hund passiert. Da hätte man im Vorfeld gegensteuern können.

    Hündinnen müssen auch nicht lebenslang Freundinnen bleiben. Ich persönlich sehe es so, dass nie wirklich eine Harmonie vorhanden war und das bisher angesehene "Spiel" nicht wirklich ein Spiel war. Das gibt es ganz feine Unterschiede und das übersieht man als Hundehalter gerne, wenn die Hunde scheinbar "schön" spielen.

    Ich würde weitere Treffen vermeiden, oder wenn, dann bleiben beide Hunde aus Sicherheitsgründen an der Leine und gehen seitlich getrennt (ihr beiden Menschen dazwischen) spazieren.