Ich würde jetzt gerne das Wort "bedürfnisorieniert" definieren. An wessen Bedürfnisse soll sich orientiert werden? An denen des Hundebesitzers oder an die Bedürfnisse des Hundes selbst?
Ich glaube nämlich, dass hier etwas ganz falsch angesprochen wird. Bedürfnisorientiert ist (meiner Meinung nach) doch eigentlich das, was der Hund mir von seiner Art und seinem Charakter anbietet und wo Mensch darauf aufbauen kann; wo man den Hund erziehungsmäßig lenken kann.
Wenn ich von meinen eigenen Bedürfnissen und Wünsche ausgehe, dann nützt das dem Hund - wenn er meine Bedürfnisse und Wünsche von seiner Veranlagung her erst gar nicht erfüllen kann - doch gar nichts. Er kann meine Bedürfnisse nicht erfüllen, weil seine "Art" das eben nicht hergibt.
Stelle ich mich als Hundehalter aber auf die "Bedürfnisse" meines Hundes ein, erkenne seine "Art" an, dann kann daraus eine echte und gute positive Entwicklung entstehen. Für beide Teile: für den Hund und für mich!