Beiträge von Grinsekatze1

    Das sind zwei junge Hunde, die halt beide noch nicht völlig zuverlässig sind und gefestigt in ihrem Verhalten.

    Und gerade deshalb muss der Mensch hier regulierend eingreifen und den Weg zeigen wo die Reise hingeht. Ruhe reinbringen in dem man solche nervende Situationen gar nicht erst aufkommen lässt.

    Die Aussihündin kennt den Chi- Mix und kann mit der gelegentlichen "Hibbeligkeit" noch nicht so gut umgehen.

    Eben - genau das ist der Punkt. Von alleine wird sie das auch nicht erlernen sondern sich selbst ein Muster suchen mit dem sie zu recht kommt.

    Der Mensch muss hier zeigen, wie die Aussiehündin unbeschadet und ungenervt mit solchen Situationen umgeht. Daszu gehört aber auch, dass der Chi-Mix lernt, dass er so nicht vor den Nasen anderer Hunde herum tanzen darf.

    Die Konstellation ist denkbar schlecht. Ein Rüde und 2 Hündinnen - die 3 hatten sich arangiert und die Rudelstellung war unter den beiden Hündinnen klar. Hündin 3 kommt dazu und natürlich ändert sich das Gefüge. Die 3 Hündinnen werden die Rangordnung erst einmal herstellen müssen und dabei könnte es durchaus sein, dass eine Hündin auf der Strecke bleibt. Du mußt das managen - nicht die Hunde!

    Um wieder Ruhe hinein zu bekommen - suche für Hündin Nr. 3 ein geeignetes Zuhause. Auf Dauer wäre das die beste Lösung.

    Also ich würde grundsätzlich niemals meinen kleinen Hund wie irre um einen großen rennen lassen der das dazu noch offenbar blöd findet (also ich würde es auch nicht zulassen wenn der andere cool damit ist aber darum geht's ja hier nicht)

    Da bin ich ganz Deiner Meinung. Irgendwann eskaliert das ganze und der kleine Nerv zieht den Kürzeren und der Große ist der Beißer!

    Mir persönlich wäre es zu riskant und ich würde dem Aussie einen Maulkorb aufsetzen im direkten Kontakt.

    Warum den Aussie einschränken? Er tut das, was er mit jedem anderen Hund machen würde. Das Verhalten finde ich von Seiten des Hundes völlig in Ordnung. Die Chi-Besitzerin ist da in der Pflicht derartige Nervereien bereits im Ansatz zu ersticken!

    Ich würd da wirklich den Chi-Mix reglementieren und darauf achten, dass die Aussiehündin nicht überdreht mit auf Spaziergänge kommt.

    Genau so!

    Der Chi wird auch schon reglementiert, wenn er zu sehr nervt. Ist aber halt noch ein Junghund.

    Bis dahin sind schon Grenzen überschritten. Im Ansatz unterbinden, dass der Chi den Fremdhund in Ruhe lässt. Zum Spielen und Nerven hat er ja zuhause seinen Kumpel.

    Ich hatte vor 3 Jahren einen Hund (6 Jahre)der plötzlich vor der Terrassentür lag und sich mit allen 4 Beinen nicht mehr bewegen konnte. CT ergab eine Quetschung der Halswirbel mit starken Einblutungen. (Kein Bandscheibenvorfall - lt. TA entstanden durch äußere Einwirkung - hierüber gibt es nur Vermutungen). Die Hündin konnte einen Tag später nicht einmal mehr den Kopf heben und war scheinbar ab Halswirbel gelähmt. Sie wurde operiert.

    Erst nach 14 Tagen konnte sie wieder den Kopf heben, dann den linken Vorderfuß anheben und je länger es dauerte desto mehr besserte sich die Beweglichkeit. Erst einmal die Vorderpfoten und danach die Hinterbeine. Hinten dauert es eben länger, weil die Nervenbahnen eine längere Leitung haben bis die Impulse ankamen. Auch die Hündin hatte unheimlich schnell Muskeln abgebaut. Physio war angesagt und später Unterwasserlaufband.

    Nach einem halben Jahr hatte ich einen voll beweglichen Hund, der lediglich ein Hinterbeinchen etwas schleifte (Krallen).

    Heute ist von dem Unfall/Fremdeinwirkung nichts mehr zu sehen. Niemand würde jemals vermuten, dass diese Hündin kurz vorm Tode stand.

    Ohne einen Versuch dem Tier vielleicht helfen zu können käme für mich in so einem Fall keine sofortige Einschläferung in Frage. Klar, kam auch bei mir nach der OP die Frage auf, ob meine Entscheidung richtig war.

    Ich weiß also von was ich schreibe; kann gut mitfühlen.

    Verzeiht mir die doofe Frage, aber Pflegedienst kümmert sich nicht um Reinigung der Kleidung oder?

    Körperpflege oder eine Begleitung zum Arzt bzw den Ratschlag einen aufzusuchen ebenfalls nicht, richtig?

    Der Pflegedienst wird sich automatisch kümmern, wenn eine Verwahrlosung droht oder der Eindruck entsteht, dass Person X ihren Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann. Dazu sind die nämlich verpflichtet. Die würden sich strafbar machen, täten sie es nicht.

    Aber: alte Menschen wollen oftmals so vieles nicht wahrhaben und da braucht man viel Überzeugungsarbeit und Geduld. Fremde Personen bereiten ihnen Angst und dazu kommt die Angst die Kontrolle über das eigene ICH zu verlieren. Da braucht es viel Feingefühl um einen Einzelgänger von Nachbarn zu überzeugen.

    Vielleicht hat er auch eine "Hilfe" und lässt diese Hilfe nur oberflächlich zu oder vielleicht gar nicht. Auch das muss man als Aussenstehender ertragen können, jedoch nicht wegschauen, sondern die Situation immer weiter regelmässig beobachten und neu bewerten. Gegebenenfalls einschreiten.

    Ich würde die Pflegekraft einmal ansprechen oder direkt in der Dienststelle der Pflegestation vorbeigehen. In der Regel sind die für Hinweise sehr dankbar und froh über Nachbarn die nicht wegschauen.

    Ist eigentlich irgendjemand hier vom Hochwasser betroffen?

    Das werden wir hier so schnell nicht erfahren. Die Infrastruktur ist zusammen gebrochen; Gas, Wasser, Strom und Internet sowie Telefon nicht wirklich da. Das wird schwer werden auf diesem Weg (DF) eine Antwort zu erhalten.

    Ich bin in Gedanken auch bei den vielen Betroffenen und ich weiß, Mitleid hilft ja auch nicht weiter, aber mir tut das alles furchtbar leid. Ich würde gerne helfen wollen!