Ich hatte vor 3 Jahren einen Hund (6 Jahre)der plötzlich vor der Terrassentür lag und sich mit allen 4 Beinen nicht mehr bewegen konnte. CT ergab eine Quetschung der Halswirbel mit starken Einblutungen. (Kein Bandscheibenvorfall - lt. TA entstanden durch äußere Einwirkung - hierüber gibt es nur Vermutungen). Die Hündin konnte einen Tag später nicht einmal mehr den Kopf heben und war scheinbar ab Halswirbel gelähmt. Sie wurde operiert.
Erst nach 14 Tagen konnte sie wieder den Kopf heben, dann den linken Vorderfuß anheben und je länger es dauerte desto mehr besserte sich die Beweglichkeit. Erst einmal die Vorderpfoten und danach die Hinterbeine. Hinten dauert es eben länger, weil die Nervenbahnen eine längere Leitung haben bis die Impulse ankamen. Auch die Hündin hatte unheimlich schnell Muskeln abgebaut. Physio war angesagt und später Unterwasserlaufband.
Nach einem halben Jahr hatte ich einen voll beweglichen Hund, der lediglich ein Hinterbeinchen etwas schleifte (Krallen).
Heute ist von dem Unfall/Fremdeinwirkung nichts mehr zu sehen. Niemand würde jemals vermuten, dass diese Hündin kurz vorm Tode stand.
Ohne einen Versuch dem Tier vielleicht helfen zu können käme für mich in so einem Fall keine sofortige Einschläferung in Frage. Klar, kam auch bei mir nach der OP die Frage auf, ob meine Entscheidung richtig war.
Ich weiß also von was ich schreibe; kann gut mitfühlen.