Ich würde einem derart kranken Hund keinerlei weitere Diagnostik bei diversen Tierärzten mehr zumuten wollen.
Bei mir bekäme so ein Hund eine ausreichende Schmerztherapie - unter Beobachtung meines Haustierarztes (er genießt mein uneingeschränktes Vertrauen). Ich nutze diese Zeit um mich innerlich zu verabschieden und treffe dann die endgültige Entscheidung. Auch wieder in Zusammenarbeit mit meinem Haustierarzt! Er genießt mein Vertrauen und kennt über Jahre nicht nur den Hund sondern auch mich!
Bedenke bitte, dass bei allem Guten das Du Deinem Hund noch angedeihen lassen willst, sehr viel Stress durch fremde Tierärzte verursacht wird. Von den unnütz verursachten Kosten will ich gar nicht erst reden. Verstehe das bitte nicht falsch: auch ich tue für meine Tiere alles. Wirklich alles! Aber, ich ziehe für mich Grenzen und die fallen immer zu Gunsten des Tieres aus. Nicht alles was Möglich ist, ist gut und richtig!
Ich arbeite in der Altenpflege und habe tagtäglich alte kränkliche und sterbende Menschen um mich herum. Einigen würde ich so gerne die Endphase eines Siechtums ersparen wollen. Beim Menschen hilft nur eine dauerhafte Schmerztherapie, die meist im Endstadium gar nicht mehr richtig greift. Da haben unsere Tiere weitaus mehr Glück. Man kann ihnen vieles ersparen!
Treffe die richtige Entscheidung und zwar im Sinne des Wohles Deines Hundes. Ich kann gut mitfühlen und weiß, dass Loslassen eine ganz große Entscheidung ist.
Was man liebt muss man auch loslassen können! Es bleibt stets in Deinem Herzen, denn die "Erinnerungen sind Paradiese - die sind Dein Eigentum und die kann Dir niemand nehmen und aus so einem Paradies kann Dich auch niemand vertreiben."