Den TE deswegen unterschwellig zu unterstellen, er wäre zu doof für Hundehaltung und ein Stofftier empfehlen... Das muss noch nicht sein!
Ich finde Deine Unterstellung unter aller S...
Wer mich kennt, weiß, dass ich das so nicht gemeint habe!
Den TE deswegen unterschwellig zu unterstellen, er wäre zu doof für Hundehaltung und ein Stofftier empfehlen... Das muss noch nicht sein!
Ich finde Deine Unterstellung unter aller S...
Wer mich kennt, weiß, dass ich das so nicht gemeint habe!
Ich finde einfach, dass man den Alltag eines Welpen nach dem Bedarf des Hundehalters strukturieren muss. Sonst kann Alltag nicht funktionieren.
Natürlich muss der vorhandene Alltag für den Hund passen und ansonsten kauft man besser ein Steifftier.
Vor der Geburt würde ich der Mutter was schenken: schönes Dusch-Gel, oder Badeschaum oder sonst was was Frauen so mögen.
Ich finde, dass Mütter oftmals viel zu kurz kommen. Nach der langen Schwangerschaft und der Geburt hätte "Mama" sicherlich auch ein Geschenk verdient. Stattdessen gilt die Aufmerksamkeit viel zu oft nur dem Baby.
Beschenkt doch mal die Mamis!
Ich würde mal sagen, dass Ihr auf dem Weg seid Struktur in den Alltag zu bringen und dabei etwas außer Acht lässt: ihr habt ein kleines Hundekind, das braucht Anleitung im Alltag und Regeln. Was es weniger braucht, Spieleinheiten und ständige Aufmerksamkeit.
Klare Zeiten zum Gassigehen: beim Aufwachen, nach dem Füttern - alles ganz individuell.
Gassizeiten werden kurz und knapp gehalten - man bleibt an der Stelle stehen und wartet auf die Dinge, die da kommen sollen.
Längere Spaziergänge dienen zum Kennenlernen der Außenwelt und damit kann nach 20 Min. der Junghund bereits erschöpft sein. Auf den Arm nehmen, die Welt da draußen zeigen - auch durch Beobachtung lernen Junghunde.
Sind wirklich alle Möglichkeiten ausgeschöpft, oder gäbe es da vielleicht doch noch was, das dem Tier helfen könnte
Du musst nicht alle Möglichkeiten ausschöpfen. Warum? Dein Tier hat so viele gesundheitliche Baustellen, da ist Erlösung sicherlich ein Segen. Wenn Dir das die behandelnden Tierärzte sagen, dann lass Deinen Hund gehen!
Lasst Ihr Eure Hund gegenseitig die Näpfe kontrollieren und ggfs. Reste fressen?
Nein, das gibt es hier nicht.
Hunde gehen ins Sitz und müssen warten bis ich das Futter (jedem seinen Napf) frei gebe. Wer schneller mit fressen fertig ist, wird nach draußen in den Garten geschickt. Ja, ich bin während der Fütterung präsent, stehe dabei und manage. Geklaut wird hier nicht!
Bei einem Pflegehund macht so was wenig Sinn, wenn er es nicht gelernt hat. Da würde ich den anderen Hund in ein anderes Zimmer bringen oder vorübergehend kurzfristig anleinen, damit der Pflegehund fressen kann. Den Pflegehund zu erziehen - das sollten die Besitzer machen, nicht die Pflegeperson, die den Hund ja eh nur vorübergehend hat.
Wenn der Pflegehund so schlecht frißt, dann sollte vielleicht das Futter angepasst werden - vielleicht eher Selbst-Gekochtes. Vor allem gehört er vielleicht auch zum Tierarzt-Check: Zahnkontrolle und mindestens Geriatrie-Blutbild. Das sind Aufgaben des Tierhalters!
Ich würde einem derart kranken Hund keinerlei weitere Diagnostik bei diversen Tierärzten mehr zumuten wollen.
Bei mir bekäme so ein Hund eine ausreichende Schmerztherapie - unter Beobachtung meines Haustierarztes (er genießt mein uneingeschränktes Vertrauen). Ich nutze diese Zeit um mich innerlich zu verabschieden und treffe dann die endgültige Entscheidung. Auch wieder in Zusammenarbeit mit meinem Haustierarzt! Er genießt mein Vertrauen und kennt über Jahre nicht nur den Hund sondern auch mich!
Bedenke bitte, dass bei allem Guten das Du Deinem Hund noch angedeihen lassen willst, sehr viel Stress durch fremde Tierärzte verursacht wird. Von den unnütz verursachten Kosten will ich gar nicht erst reden. Verstehe das bitte nicht falsch: auch ich tue für meine Tiere alles. Wirklich alles! Aber, ich ziehe für mich Grenzen und die fallen immer zu Gunsten des Tieres aus. Nicht alles was Möglich ist, ist gut und richtig!
Ich arbeite in der Altenpflege und habe tagtäglich alte kränkliche und sterbende Menschen um mich herum. Einigen würde ich so gerne die Endphase eines Siechtums ersparen wollen. Beim Menschen hilft nur eine dauerhafte Schmerztherapie, die meist im Endstadium gar nicht mehr richtig greift. Da haben unsere Tiere weitaus mehr Glück. Man kann ihnen vieles ersparen!
Treffe die richtige Entscheidung und zwar im Sinne des Wohles Deines Hundes. Ich kann gut mitfühlen und weiß, dass Loslassen eine ganz große Entscheidung ist.
Was man liebt muss man auch loslassen können! Es bleibt stets in Deinem Herzen, denn die "Erinnerungen sind Paradiese - die sind Dein Eigentum und die kann Dir niemand nehmen und aus so einem Paradies kann Dich auch niemand vertreiben."
Ich würde dem Rat meines Haus-Tierarztes folgen und den Hund nicht noch weiter mit Diagnostik-Marathon quälen.
Machbar ist ja Vieles. Die Frage ist nur, welchen Sinn das macht und wem das letztendlich wirklich hilft.
Gerade wenn eine Krankheit voraus geht's wissen die Tiere oft besser Bescheid als wir Menschen.
Genau so sehe ich das auch und das sind auch meine Erfahrungswerte. Die Tiere kommunizieren untereinander so fein, dass sie durchaus den "Gesundheitszustand" eines anderen Tieres wahrnehmen. Die haben sich längst vor dem eigentlichen Tod verabschiedet und manchmal mobben sie totkranke Tiere auch einfach weg.
Wenn ja dann würde ich ihr die Mamaleisten komplett entfernen lassen. Sie ist alt aber es kann ihr ja durchaus noch ein oder zwei Jahre schenke
Eine beidseitige Op der Gesäugeleisten ist für einen gesunden Hund kein Klacks. Da wird von oben bis nach unten aufgeschnitten. Das würde ich einem so alten und ohnehin angeschlagenen Hund wirklich nicht mehr zumuten wollen.
Überall heisst es, kleine Hunde haben eine deutlich höhere Lebenserwartung als mittelgrosse Hunde oder Riesenrassen. Wenn der kleine Hund dazu noch ein Mischling ist, wäre die Lebenserwartung dann nochmals etwas höher. Weil meine Hündin auch zu den kleinen Hunden gehört und zudem ein Mischling ist, war ich wegen den Angaben zur Lebenserwartung sehr optmistisch.
Es ist wie im Leben: die gesamte Statistik nützt Dir gar nichts, wenn der Körper nicht mehr will. Die einen werden eben uralt und die anderen sterben früher. Wobei ich ein Alter von 14 Jahren als gute erreichbare Altersgrenze ansehe.
Genieße die Tage/Wochen mit Deinem Hund so lange wie es ihm noch gut geht und lass los, bevor ein schmerzvolles Leiden beginnt!