Beiträge von Grinsekatze1

    Also. Ich kenn mich nicht mehr aus.

    Bei Dir kommt Verzweiflung auf, weil so viele Meinungen auf Dich herein prasseln. Verstehe ich sehr gut!

    Die Kinder sind nicht alleine mit dem Kind. Aber natürlich spielen sie auch mit ihr in meinem Beisein. Also zb geben ein Kauspielzeug wo dann vom Hund falsch geschnappt wird oder streicheln sie und sie macht maul auf und will knabbern. Oder im Hinterhof wenn die Kinder laufen, rennt sie manchmal mit. Sollen die Kinder den jetzt gar nichts mehr mit dem Hund machen?

    Es reicht nicht wenn Du während Deiner Hausarbeit auf Kinder/Hund drauf schaust. Du musst aktiv als Beobachter dabei sein und regulierend eingreifen, wenn das Verhalten von Kindern/Hund umschlägt. Rechtzeitig/Frühzeitig!

    Aber es hört sich raus das die Kinder sie ignorieren sollen und ich sie stetig an der Leine halten soll.

    Nein, so war das nicht gemeint. Die Hausleine (eine kurze Kordel) soll Dir nur die Möglichkeit geben den Hund aus einer Situation heraus zu holen, wenn Dir der Welpe gerade nicht Aufmerksamkeit schenkt. (Die Kordel hängt am Geschirr und der Hund zieht sie sozusagen immer hinter sich her)

    Beispiel: Kinder und Hund spielen und der Hund springt immer wieder an den Kindern hoch oder sogar ins Gesicht. Du rufst den Hund weg und er hört nicht, weil der Welpe momentan "sein Spiel" viel interessanter findet. Dann nimmst Du die Leine auf und ziehst den Hund unter Deinem Zuruf "komm hierher" zu Dir und belohnst den Hund mit einem Leckerli.

    Welpensicher in Form von eingezäunter Bereich im Wohnzimmer zb?

    Gemeint ist eher so eine stille Ecke und zwar in Form eines kleinen Welpengeheges. Darin kann der Welpe schlafen, etwas spielen und er hat auch einen Wassernapf. Vorzugsweise ist so ein Welpengehege offen und der Hund kann den Alltag in der Familie verfolgen. Während des Aufenthaltes in so einem Gehege bitte kein Halsband und Geschirr anlassen.

    Hunde lernen auch durch Beobachtung!

    Leider habe ich meinem Tierarzt da blind vertrauen geschenkt, der sagte man soll ab Woche 7 wöchentlich eine Sache zusätzlich geben.

    Da hat sich der Tierarzt was dabei gedacht: immer eine neue Komponente dazu geben, damit man heraus finden kann auf was der Hund reagiert.

    Das birgt das Risiko, dass der Hund unter Umständen allergisch reagiert und immer wieder von vorne in der Therapie/Behandlung angefangen werden muss.

    Ich würde jetzt das Futter geben, was er gut verträgt und nichts mehr ändern. Hunde brauchen keine Futterabwechslungen.

    Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll, damit er aufhört Hunde anzukeiffen, ich weiß nicht, warum/wann er damit angefangen hat. ich behelfe mir im alltag so, dass wir hunden ausweichen, wennes nicht anders geht oder führen ihn vorbei offline dürfte es besser funktionieren, er zeigt sehr wenig tendenzen, andere verkloppen zu wollen, aber würde einem anderen auch nix schenken. - äh also es ist mir grundsätzlich nicht "egal"

    Denkbar wäre, dass er aus Unsicherheit so reagiert, weil er entweder schlechte Erfahrungen mit anderen Hunden gemacht hat, oder aber, dass ihm die Erfahrungen mit anderen Hunden fehlt.

    Da wäre ein regelmäßiges Gruppentraining auf dem Hundeplatz eine gute Lösung. Oder Du triffst Dich mit den Nachbarshunden von denen man weiß, dass sie ruhig und entspannt sind.

    Ich halte jedoch das Training auf dem Hundeplatz unter Beobachtung und Anleitung eines wirklich guten Trainers für das beste.

    Das es Dir nicht egal ist, wie er sich so verhält, das glaube ich Dir gerne. Allerdings solltest Du vor einem Gruppentraining keine Scheu haben und Dich für Deinen Hund nicht Fremdschämen. Warum auch? Man geht ja zum Training, weil man eben ein Hundeproblem hat und weil man es ändern will.

    Habe einzelne Räume getrennt tagsübermit nem halbhohen Brett. Das Kinderzimmer des ältesten ist hundefreie zone.

    Ein halbhohes Brett zum Verstellen der Türen würde ich Dir nicht empfehlen. Der Hund wird immer wieder versuchen daran hoch zu springen und irgendwann ist er drüber. Trenne mit Baby-Schutzgitter die Türen ab, so hat Dein Hund die Möglichkeit alles zu sehen, was sich so bei Euch im Alltag ereignet. Die Katzen können, wenn sie wollen, dann eh drüber springen.

    Dauerbeller sortiert mein Tierarzt aus; die müssen dann vorübergehend in einen kleinen Nebenraum.

    Mein Tierarzt hat in der Corona-Zeit festgestellt, dass es sich per Termin besser arbeiten lässt und bittet um Terminvereinbarung. Für dringende Fälle kommt man immer schnell dazwischen bzw. es gibt nachwievor täglich eine festgelegte Sprechstunde. Ich finde das richtig super und sehr sehr angenehm.

    Meine Hunde verhalten sich im Wartezimmer ruhig; sitzen neben mir - da kommt kein Gekläffe auf.

    Sie lernen bereits im Welpenalter das ruhige Sitzen, Stehen auf dem Tisch und dass man meist (schmerzabhängig) alles an ihnen händeln kann. Darüber hinaus kommt es der Erziehung ganz gut, dass wir regelmässig auf dem Hundeplatz sind. Dort lernt der Hund unter anderem auch Ruhe und fremde Hunde kennen.

    Stabilster Zaun ist ein Doppelstabmatten-Zaun. Allerdings eine Kostenfrage! Den könnte man mit Sichtschutzstreifen verdichten - kostet ebenfalls.

    Alternativ wäre ein Wildtierzaun und davor eine Mispelhecke. Die bleibt immer grün und wächst schnell in die Höhe. Im Herbst entwickeln sie leuchtend rote Triebe und die Hecke wird von Vögeln sehr geliebt.