Beiträge von oregano

    Hallo :winken:

    Sagt mal, wie habt ihr denn bei euren Gärten angefangen?

    Einfach drauf los, worauf ihr gerade Lust hattet oder habt ihr Pläne gezeichnet bzw. Pläne gemacht oder...?


    Der Garten hier besteht quasi nur aus Rasen (bis auf zwei große Flieder, die auch drin bleiben) und ich bin völlig überfordert, wo ich wie anfangen soll :ugly:

    Hier sind unterschiedlich lange Leinen Standard.

    Finya läuft in den Bereichen mit Leinenzwang so gut wie immer an der Flexi und Frodo an der 1m Leine.

    In vielen Bereichen muss Finya an der Flexi bleiben und Frodo darf dann freilaufen und zwar durchaus auch mal mit einem weit größeren Radius als den 8m der Flexi.

    Aktuell darf Frodo freilaufen und Finya muss aufgrund ihrer OP an der kurzen Leine bleiben.

    ABER die zwei neigen einfach nicht zum Ziehen und leben seit 6,5 Jahren zusammen, dazu wiegen sie halt fast nichts.

    Huskys neigen nun mal sehr zum Ziehen (sind ja auch dafür gemacht). Von einem Hund, der erst so kurz bei euch ist zu erwarten, dass er perfekt an der Leine läuft, obwohl der andere Hund vorausläuft, ist ambitioniert.

    Habt Geduld und geht vielleicht erstmal eine Weile getrennt. Wenn ihr nicht getrennt geht, geht zu zweit und übt die Leinenführigkeit in Anwesenheit des anderen Hundes in kleinen Schritten.

    Das ist für viele Hunde ein Problem, aber mit Geduld, Training und Zeit sollte das lösbar sein.

    Ich wollte mal kurz von Finya berichten.

    Sie hat die Milz OP am Mittwoch hervorragend weggesteckt.

    Sie hatte im Röntgen und CT keine Auffälligkeiten, einzig einen winzig kleinen Schatten am Rand der Lunge. Sowas können alte Hunde laut Chef TA aber auch einfach so bekommen, ist meist nicht bösartig oder irgendwie besorgniserregend.

    Den Nachmittag nach der OP hat sie quasi auf meinem Schoß verbracht. Ich hab mich so gefreut, dass sie von sich aus so Körperkontakt sucht :smiling_face:

    Sie hat vom ersten Tag an gut gefressen und ihren Body braucht sie auch überhaupt nicht. Das Pflaster interessiert sie kein bisschen. Nicht mal als sie sich, als sie geistig wieder auf der Höhe war, sauber gemacht hat (hatte sich wegen dem Buta 2x in den Body gepinkelt), hat sie irgendwie Interesse daran gezeigt. Bestes Lünni :smiling_face:

    Inzwischen sind wir bei Tag 4 nach der OP und Madame ist schon wieder fast so fit wie davor :smiling_face_with_hearts:

    Sie neigt ja sehr dazu, dass sie sich überlastet, deshalb darf sie für insgesamt zwei Wochen nur an der kurzen Leine spazieren gehen. Anfangs waren wir bei 1x 5min auf der große Runde (hab sie in ihrem Wagen mitgenommen) und heute Vormittag sind wir schon eine super langsame 15min Schnüffelrunde rund um den Hof gegangen. Ich glaube bei mehr als einer halben Stunde am Stück in ihrem Schnüffelpüffeltempo werden wir in den zwei Wochen auch nicht gehen. Sicher ist sicher.

    Wenn ich nicht da bin, knaste ich sie in ihren Minizwinger. Das akzeptiert sie zurzeit auch noch gut, mal sehen wie lange noch. An sich kennt sie sowas ja nicht, aber ich will nicht, dass sie jetzt schon aufs Sofa oder in die Flocke klettert.


    Ich bin unheimlich froh, dass ich die Milz hab rausnehmen lassen. Ich bin seither viel entspannter, fällt mir auf. Nächsten Mittwoch kommt das Ergebnis der Pathologie. Mal schauen, was da raus kommt.

    oregano

    Hast du schon Mr. Fred probiert?

    Das ist hier das einzige Nassfutter, das seit Januar 2021 täglich mit Begeisterung gefressen und perfekt vertragen wird. Alle anderen durchprobierten Marken gaben heftig flotten Otto und wurden spätestens nach ein paar Tagen verweigert.

    oregano

    Hast du schon Mr. Fred probiert?

    Das ist hier das einzige Nassfutter, das seit Januar 2021 täglich mit Begeisterung gefressen und perfekt vertragen wird. Alle anderen durchprobierten Marken gaben heftig flotten Otto und wurden spätestens nach ein paar Tagen verweigert.

    Bei uns war Mr. Fred seit langem das erste trofu das durchfall gemacht hat. Voll schade, ich finde das Futter nämlich super.

    Mr Fred hatte ich letzten Frühling da. Beide haben es begeistert gefressen, aber irgendwann nicht mehr vertragen. Im Herbst hab ichs nochmal probiert, aber keine Chance. Ich glaube letztlich hat ers dann auch verweigert. Finya bekommt jetzt ab und an ein Tetrapack, das ich mit Reis strecke, um die Reste aufzubrauchen.

    Ich glaube, dass Frodo einen Haufen Unverträglichkeiten oder auch Allergien hat und wohl eine ASD das Sinnvollste wäre, aber das ist aktuell einfach nicht machbar.


    Munchkin1

    Das würde wohl seinem Gewicht helfen, aber bekommt er dann noch genug Nährstoffe, wenn er nur 2 Drittel der benötigten Menge frisst? :thinking_face:


    oregano Hast du mal versucht, Pansenmehl über das Trofu zu streuen, das er gut verträgt? Dann kannst du vielleicht doch die Menge im Napf erhöhen.

    Er bekommt das Pferdetrofu ja, weil ich das Gefühl habe, dass er kein Rind, Huhn, etc. mehr verträgt und Pferde haben leider keinen Pansen :see_no_evil_monkey:

    oregano hat er grundsätzlich ein Problem mit der Menge oder liegt es am Geschmack?

    Du könntest es mit einweichen versuchen (evtl auch nur einen Teil der Tagesration).

    Meine Hündin frisst eingeweichtes Trockenfutter, das ich mit Nassfutter aufpeppe. An das richtige Mischungsverhältnis haben wir uns schrittweise rangetastet.

    Zu viel Dose führt zu weichem Kot - nur Trockenfutter wird nicht so gerne gefressen

    Es ist die Menge. An sich frisst er es sehr gern (er frisst so gut wie jedes Trofu aus der Hand).

    Wenn ich Brühe drüber kippe, schlabbert er die auf und lässt das Trofu stehen. Weiche ich es länger ein, rührt er das Futter überhaupt nicht an.

    oregano: bei Medpets gibt es Pferdefettleckerlies, wollte ich selber probieren demnächst, ob meine Hündin die verträgt. Sie verträgt ja gerade so gut Pferd, weil es fettarm ist

    Werde ich mir mal anschauen, danke :smiling_face:


    Ich hab es jetzt die letzten Tage nochmal mit weniger Nassfutter versucht - ging genauso schief.

    Und dann mit gekochten Kartoffeln und Rindfleisch. Das hat er inhaliert, aber leider gabs auch davon Matschekot.

    Jetzt sind wir also wieder zurück bei nur Trockenfutter und ich denke mir jeden Tag irgendwas Neues aus, damit der Herr genug frisst.

    Gestern fand er es super, wenn ich das Futter einfach ins Zimmer werfe und er es dann aufsammeln kann. Heute Morgen fand er das wieder blöd :dizzy_face:

    Was aber für Leute die 100% dieses "Mein Hund regelt garnix, ich regel alles für ihn" eben beim Zweithund um die Ohren fliegt. Selbst wenn man weiß das es Konflikte geben wird.

    Weil man kann garnicht immer alles für 2 Hunde regeln. Die müssen auch selber Dinge regeln dürfen und können. Kleinigkeiten halt.

    Wenn das einem Hund aber von klein auf aberzogen wurde...

    Finya ist so ein Hund und ja, es ist extrem anstrengend, sobald man mit mehreren Tieren zusammen lebt.

    Gerade unsere jungen Katzen haben das anfangs extrem ausgenutzt und sind ihr mit Vorliebe auf den Rücken gesprungen und sie hat einfach nichts gemacht.

    Frodo hat sich als Welpe in ihren Schweif gehängt - sie hat nichts gemacht.

    Sie bleibt einfach stehen und wartet, dass ich ihr helfe.

    Anerzogen habe ich ihr das allerdings nicht, zumindest könnte ich mich nicht daran erinnern, dass ich da irgendwie auf sie eingewirkt hätte.

    Ich hatte Finya an Frodos Abholtag mit (ging auch gar nicht anders). Sie hat den Zwerg dann im Garten der Züchterin kennengelernt, weil mir extrem wichtig war, dass sie mit dem Welpen, den ich 10h nach Hause fahre, kein grundsätzliches Problem hat.

    Frodo hat das super gemacht, er hat einfach abgewartet, was Finya tut und als die sich freundlich angenähert hat, haben die zwei sich beschnuppert und damit war die Sache erledigt. Die haben sich von Beginn an gut verstanden und Frodo ist Finya genau wie mir immer hinterher gewackelt.

    Ein Welpe, der Finya direkt ins Gesicht gesprungen wäre (gibts ja auch), wäre für sie sofort unten durch gewesen und ich hätte ihn nicht mitgenommen. Die Hunde von einer guten Freundin sind da etwas handfester. Finya hat beide als Welpen kennengelernt und hält bis heute eher Abstand zu ihnen, weil ihr die zwei einfach zu wild und übermütig sind.

    Sie ist halt kein normaler Hund, sondern etwas eingeschränkt und kann sich im Normalfall überhaupt nicht durchsetzen. Da brauch ich keinen Welpen, der das schamlos ausnutzt.

    (Dass der Welpe dann auch auf mich bezogen so super sensibel sein wird, hatte ich damals nicht bedacht bzw. hätte ich nicht gedacht, dass das letztlich ein Problem werden könnte.)


    Die zweite Zusammenführung war dann zwischen meinen Minis und den Riesenschnauzern von der Familie meines Freundes.

    Da bin erst ich mit meinem Freund rein und er hat mir die Hunde vorgestellt und dann haben wir meine nachgeholt und sind mit allen vieren in den Garten.

    Kurzes Abchecken und danach sind drei der vier einfach ihre Wege gegangen. Frodo hat gedacht, er muss sterben, ob der zwei großen schwarzen Hunde und wollte erstmal auf meinen Arm. War auch okay und war den Schnauzern egal. Er hat bisschen länger gebraucht um sich in deren Gegenwart wohlzufühlen.

    Die Schnauzer kennen es aber auch nicht anders, als dass immer mal wieder fremde Tiere in ihrem Haus und Garten auftauchen. Das ist für die Alltag.


    Inzwischen sind auch meine zwei so abgebrüht von den zig Tieren, die hier immer wieder mal im Wohnzimmer rumlaufen, dass man ihnen alles vor die Nase setzen kann. Wenn wir sagen, der neue Vierbeiner gehört dazu, dann gehört der dazu und wird in Ruhe gelassen. Das klappt sowohl mit Hunden als auch mit Katzen. Nur Kleintiere sollte man dann vielleicht doch nicht einfach mitten ins Getümmel setzen :see_no_evil_monkey:

    Mal abgesehen davon, dass Pudel wirklich nicht das passende Fell für einen halben Outdoorhund haben (für mich greift sich schmutzige Pudelwolle einfach super eklig an und im Stall/am Hof werden die halt schnell schmutzig und staubig), kommt es da wohl sehr auf das Individuum an, ob das Unterfangen klappt oder nicht.

    Mein Pudel mag das Leben am Hof nicht unbedingt (wohnen seit letztem Sommer auf einem kleinen Pferdehof, er kennt das Leben hier aber schon seit 2019). Es überfordert ihn schlicht und einfach aus diversen Gründen.

    Ich weiß aber, dass es Pudel gibt, die mit so einem Leben richtig gut klar kommen und sich darüber unendlich freuen würden.


    Meiner Erfahrung nach ist das Leben mit einem Spitz oder Schnauzer auf einem Hof trotzdem entspannter und sie sind pflegeleichter und wetterfester. Das aber nur, wenn man die selbstständige Art mag und damit klar kommt.


    Aber viel wichtiger als die absolute Passung zum Leben, ist mMn sowieso, mit welcher Art Hund ihr am besten klar kommt. Wenn das passt, findet sich der Rest auch =)

    Also mein Plan mit dem Futterdummy ist nicht so wirklich aufgegangen. Anfangs war er begeistert, aber ab der Hälfte hatte er keine Lust mehr auf das Futter :face_with_rolling_eyes:

    Dann würde ich mich mit der Fa. Vet.Concept in Verbindung setzen und in Zusammenarbeit dieser Firma eine Lösung suchen. Blind drauf los probieren würde ich jetzt nicht!

    Hmh wie sollten die mir helfen können, wenn er nich genug fressen will? Das Futter gibt es nicht als high energy Variante und das high energy Futter kann ich ihm nicht füttern :thinking_face: