Beiträge von oregano

    Frodo ist erst 8, da denke ich normal nicht an sowas, wobei der Herr Pudel ja einen Hang zum Selbstzerstören hat :see_no_evil_monkey:

    Einmal war es bei ihm tatsächlich sehr knapp, aber in dem Moment hab ich einfach nur funktioniert. Er hat im Sommer vor 2 Jahren eine Biene oder Wespe verschluckt und ist innerhalb weniger Minuten komplett zugeschwollen. Als wir beim Tierarzt angekommen sind, war er schon blau angelaufen und bewusstlos.

    Ich hab den Ernst der Lage natürlich begriffen (sonst wäre ich nicht zum Tierarzt geeilt), aber so richtig kam die Angst um ihn erst als er wieder zu sich kam und die Anspannung von mir abgefallen ist.

    Hätte ich ihn damals verloren, hätte ich wohl sehr lange daran zu knabbern gehabt. Es ging alles so unheimlich schnell. Von fröhlich rumlaufend zu bewusstlos in vielleicht 5 bis maximal 10 Minuten.


    Finya ist um die 17. Sie ist dement, hat starke Arthrose, sieht und hört schlecht, ist einfach vom Leben gezeichnet und verhält sich auch so.

    Ich weine regelmäßig, weil ich Angst habe sie bald zu verlieren (und das seit Jahren) und mache gleichzeitig Pläne für die Zeit nach ihr, weil sie inzwischen einfach sehr viel Aufmerksamkeit und Pflege benötigt und ich deshalb viele Dinge hinten anstelle.

    Ich liebe sie über alles und mache es gern, keine Frage, aber ich freue mich trotzdem, wenn ich wieder größere Unternehmungen, Urlaube oder Fortbildungen machen kann. Mein Leben pausiert einfach gerade irgendwie für sie.

    Ich mache mich darauf gefasst, dass es mir den Boden unter den Füßen wegreißt und ich ein paar Tage komplett out of order sein werde.

    Am meisten Angst macht mir aber eigentlich, dass ich mit dem Verlust alleine fertig werden muss, denn meine beste Seelentrösterin ist dann ja nicht mehr bei mir :loudly_crying_face:

    Mein Rüde ist Stresspinkler (und da reicht zum Teil ihn böse anzugucken, allerdings nicht Stresstrinker) und er hat die Angewohnheit, dass er nachts einfach ausläuft, wenn die Blase voll ist statt sich zu melden.

    Er wurde mehrfach geschallt und auf alles mögliche getestet - er hat absolut nichts, was dieses Verhalten erklären würde.

    Was mir allerdings nach 7 Jahren wie Schuppen vor die Augen gefallen ist - wenn er Kartoffeln bekommt, pinkelt er sich nachts zu 99% ein und kann tagsüber sehr viel weniger lang einhalten. Das Kalium in den Kartoffeln wirkt bei ihm scheinbar stark harntreibend.

    Darauf muss man auch erstmal kommen :see_no_evil_monkey:

    Nur als Anmerkung, dass es nicht immer direkt was Schlimmes sein muss.


    Die Hündin einer Bekannten reagiert auf manche Medikamente mit dieser Extrempinkelei. Die ist organisch auch gesund.

    Gibt scheinbar nichts was es nicht gibt.

    Weiß jemand vielleicht ein halbfeuchtes Trockenfutter bzw. Softfutter, das folgende Voraussetzungen erfüllt?

    - wirklich weiche Kroketten (hatte grad Bosch Ziege&Kartoffel da und die sind zu hart!)

    - möglichst geringer Fleisch- und Fettgehalt, gerne viel Getreide/Kartoffel/Gemüse - also das Gegenteil von dem, was die meisten wollen :upside_down_face:

    - schmackhaft, damit die alte Madame es frisst

    Platinum verträgt sie nicht. Bosch war zu hart.

    Sorte ist völlig egal und der Preis ehrlich gesagt auch, aber es sollte bitte kleine Gebinde geben.

    Ach und nett wäre es, wenn ich keine horrenden Versandkosten zahlen müsste, um es in Österreich füttern zu können :tropf:

    Das Zylkene ist gegen die demente Unruhe. Sie ist damit viel entspannter, kann auch tagsüber schlafen, kann wieder alleine bleiben und fiept nicht mehr vor sich hin.


    Wer von euch gibt dauerhaft Schmerzmittel? Was gebt ihr? Gibt es Alternativen zu Metacam oder ist das in Ordnung? Gebt ihr einen Magenschutz?

    Finya bekommt nur Librela. Eine Weile hat sie Tralieve bekommen, aber da ich absolut keinen Unterschied feststellen konnte, hab ich es wieder abgesetzt.

    Nsaids (also die Kombi aus Entzündungshemmer und Schmerzmittel, die normal bei Arthrose gegeben werden) verträgt sie nicht, also spiel ich mich damit gar nicht erst.

    Ich komme zurzeit leider gar nicht dazu hier reinzuschauen, deshalb nur kurz...

    Bei mir ist es zur Zeit oft ein Auf und Ab. Je nachdem wie es Fjari geht. Er hat in letzter Zeit öfter Phasen in denen er bei mir sitzt und fiept. Dann läuft er rum, kommt sofort wieder, guckt mich an und fiept. Dabei ist es egal, ob ich ihn vorher gefüttert habe, wir grade draußen waren oder länger spazieren waren.

    Schmerzen hat er definitiv nicht. Ich glaube dass das eher eine demenzielle Erscheinung ist. Neulich hab ich zu meiner Mutter gesagt, dass es wie mit einem Schreikind ist - nur leiser. Das geht echt an die Nerven. Vor allem nach einem schwierigen Arbeitstag. Aber ich lieb ihn und kann damit umgehen. In den letzten Tagen war es wieder besser.

    Grundsätzlich ist es mit alten Hunden manchmal anstrengend und ich finde es total legitim, wenn man mal genervt, überfordert und verzweifelt ist.

    Vielleicht checkt ihr ihn lieber doch nochmal durch.

    Finya hat letzten Winter auch so super viel gefiept, was wir immer auf die Demenz geschoben haben. Bis wir festgestellt haben (durch Zufall), dass sie eine fiese Ohrenentzündung hat. Sie hatte davor nie Ohrenprobleme und die Ohren waren weder rot, noch heiß oder sonst was. Nur Ohrenschmalz hatte sie plötzlich und Ohrenkraulen hat sie zum Grunzen gebracht. Ohren behandelt und damit wurde das Fiepen weniger.

    Dann hat sie Zylkene bekommen und seitdem ist das Fiepen komplett vorbei.

    Inzwischen bekommt sie 2x am Tag Zylkene (einmal das 225mg und einmal das 75mg). Damit ist sie für einen dementen Hund wirklich entspannt.

    Meine Plüschis brauchen neue Geschirre. Früher hab ich selbst genäht, aber dafür fehlt mir inzwischen leider die Zeit.

    Weiß jemand vielleicht, ob es irgendwen gibt, der solche Geschirre näht? Also ohne Schnallen, Schieber, etc. am Hals?

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    Ich füttere Frodo nur 2x am Tag, manchmal wenn er wieder anfängt, dass er was überlässt, auch ein paar Tage nur 1x am Tag.

    Der würde gar nichts mehr fressen, wenn ich dem ständig Futter vor die Nase stelle :grinning_squinting_face:


    Öfter als 3x würde ich einen erwachsenen gesunden Hund (ein akut kranker Hudn braucht ja oft viele kleine Mahlzeiten, das ist für mich eine Ausnahme) ehrlich gesagt nicht füttern und auch nicht krankhaft haufenweise Kalorien reinstopfen. Die legen normal von ganz allein wieder zu. Dauert halt etwas länger, ist aber dafür gesünder.

    Falls das interessiert...

    Ich hab hier mit Frodo einen Hund, der im ersten Lebensjahr mehrfach Giardien hatte. Erst gabs Panacur, dann Metro, dann dieses Zeug, das eigentlich für Tauben ist. Nichts hat dauerhaft geholfen, nur Schonkost (mit Kohlenhydraten!, nachdem er mir trotz Fett ohne komplett abgemagert ist) und Darmfloraaufbau, Darmfloraaufbau, Darmfloraaufbau. (Damals leider noch ohne Darmfloracheck davor. Dass es sowas gibt, habe ich erst 2020 erfahren, also gute 4 Jahre später.)

    Aber sein Darm ist nachhaltig geschädigt und wir sind gerade mal wieder dran seine Dysbiose in den Griff zu bekommen :woozy_face:

    Vor 3 Wochen hatte der Herr Pudel nämlich plötzlich schleimigen Durchfall und Galle erbrochen, obwohl er jetzt wirklich über Monate super stabil war.

    Ich hab direkt einen Giardientest gemacht (bin da schon paranoid), aber der war zum Glück negativ.

    Dann Kot direkt zu Enterosan geschickt - Clostridien minimal positiv und wieder einige Bakterien, die nicht so vorhanden sind, wie sie vorhanden sein sollen. Außerdem Leaky Gut (wenn man dran glaubt, ich bin mir da noch nicht so sicher, ist aber an sich auch egal - Darm ist kaputt und fertig).

    Frodo wird Ende des Monats übrigens 8 und wird nie ein gesunder Hund sein.