Beiträge von oregano

    Ich bin euch keineswegs böse für eure Meinungen. Ihr könnt ja nur auf das Reagieren, was ich hier schreibe und ich denke wir sind alle erwachsen genug, um zu wissen, dass das immer nur ein Teil des Ganzen ist.

    Ich bin mir darüber im Klaren, dass wir auf der Zielgeraden sind und vielleicht auch schon sehr knapp vor dem Ende. Wir leben hier von Tag zu Tag und von Woche zu Woche.

    Dass es mich belastet, ist für mich aber absolut kein Grund sie gehen zu lassen. Es geht da einfach nicht um mich, sondern nur um sie und sie will noch nicht gehen.

    Ich bin mir bewusst, dass andere diese Einstellung nicht teilen oder sogar blöd finden. Damit kann ich leben.

    Ich kann mir diese Einstellung durch mein Umfeld und meinen Alltag allerdings leisten und dafür bin ich sehr dankbar.

    Mir scheint auch, hier haben manche die Sorge, dass ich Finya leiden lasse, weil ich sie nicht gehen lassen kann, weshalb sich das hier jetzt auch etwas anfühlt, als müsste ich mein Tun verteidigen.

    Ich spreche regelmäßig mit Freunden, sowie befreundeten Tierärzten und meinem Partner über Finya (s Zustand) und frage sie nach ihrer Meinung. Bisher hat mir noch keiner den Rat gegeben sie einzuschläfern und die wissen sehr gut, dass sie mir das ins Gesicht sagen können und sollen.

    Wenn ich mich hier also ab und an mal ausheule, heißt das nicht, dass Finya hier gequält wird und ich nicht loslassen kann, sondern einfach nur, dass es manchmal viel ist, auch wenn ich es gerne mache.

    Die Leberentzündung war ausgeheilt, da hat Madame wieder eine Mandelentzündung angeschleppt. Die ist inzwischen zum Glück auch ausgestanden.

    Gestern waren wir dann nach Ewigkeiten wieder bei ihrer Chiro und es war so viel kaputt. Sie hat mir so unendlich Leid getan :loudly_crying_face:

    Die Akupunkturnadeln mussten wir sogar frühzeitig entfernen, weil es einfach zu viel war und sie nur noch gewimmert hat. Nächste Woche sind wir also gleich wieder dort.


    Wegen Finyas Zähnen war ich heute noch bei einem dritten Tierarzt und auch der meinte, ich solle ihr aufgrund der fortgeschrittenen Demenz keine OP mehr zumuten, solange sie nicht irgendwie zeigt, dass sie Schmerzen hat. Ihre Leckerli kaut sie mit ihren wenigen Zähnen ohne zu zucken, also schätze ich mal, dass das so okay ist :thinking_face:

    Starke Schmerzmittel, die auch eventuelle Zahnschmerzen abdecken, bekommt sie ja sowieso.

    Das ins Maul schauen war für sie übrigens eine Vollkatastrophe. Sie hat sich aufgeführt als würde man sie abstechen wollen. So war sie früher nie. Sie war immer ängstlich, aber trotzdem kooperativ. Es ist so schlimm zu sehen, wie sie den Bezug zur Welt verliert und sich eigentlich nur noch bei mir sicher fühlt.

    Leider läuft sie seit ein paar Tagen zusätzlich zum Kreiseln gegen Wände oder Gegenstände und schläft nur noch extrem wenig. Tagsüber nur wenn ich sie rumtrage bzw. am Schoß habe oder sie wirklich zwinge liegen zu bleiben. Das sind aber auch mehr Power Naps und nachts bin ich mir inzwischen auch nicht mehr sicher, ob sie durchschläft. Manchmal wenn ich nachts aufwache, schaue ich nach ihr und ab und an sitzt sie dann in ihrem Bett und starrt die Wand an :loudly_crying_face:

    Ich fühle mich schon wie ein Zombie, weil ich seit Wochen nicht mehr durchgeschlafen habe. Bei jedem Geräusch von ihr bin ich sofort hellwach und 1-2x muss sie nachts meist auch raus.

    Manchmal frage ich mich schon ab wann das Ganze nicht mehr lebenswert ist, aber sie frisst noch mit voller Begeisterung und freut sich so, wenn sie auf Spaziergänge und Ausflüge mit darf. Wenn sie auf meinem Schoß schlafen darf, ist sie seelig und wenn sie alleine war und ich heim komme, freut sie sich immer noch. Nicht mehr wie früher natürlich, aber ihre Augen sind dann kurz wacher und sie kommt aus ihrem Trancegekreisel direkt auf mich zu und stupst mich an :smiling_face_with_hearts:

    Ich liebe diesen Hund so sehr, obwohl irgendwie nur noch so wenig von ihrem alten Ich übrig ist und gleichzeitig sind die Grundpfeiler, die sie immer ausgemacht haben, immer noch da.

    Das wäre auch meine Frage gewesen.

    Finya wurde 2022 die Milz entfernt. Ich füttere sie deshalb aber nicht irgendwie speziell.

    Mein Hund ist in letzter Zeit müder als sonst darum dachte ich mir warum nicht eine Vitaminmischung oder dergleichen zufüttern.

    oregano: warum wurde deinem Hund 2022 die Milz entfernt? Würde mich sehr interessieren.

    Man hat bei einem Routineschall kleine Zubildungen gefunden. Nachdem die nach 3 Monate noch immer da waren und etwas gewachsen waren, sie aber keine Metastasen hatte, hab ich die Milz entfernen lassen.


    Wenn dein Hund trotz Milzentfernung noch krebskrank ist, hatte er also Metastasen?

    Die Müdigkeit kann auch von einer Anämie kommen. Es gibt Hunde, die nach einer Milzentfernung Probleme mit der Blutbildung haben.


    Ich würde mit eurem Tierarzt sprechen oder falls sich der mit Ernährung nicht gut auskennt mit einem Ernährungsberater.

    Zusätze sollten immer auf den Hund und seine Probleme abgestimmt sein. Da hilft es dir nicht viel, wenn hier jetzt jeder aufzählt, was sein Hund bekommt.

    Unsere Hündin wird aus einem L Wurf kommen. Ich suche seit Monaten, aber ich finde mit L einfach keinen Namen, der mir gefällt und gut zu rufen ist.

    Ich mag Namen mit schönem Klang, die sich gut rufen lassen und finde es ganz gut, wenn nicht jeder zweite Hund so heißt. Die Liste weiter vorne zu L Namen hab ich gesehen, aber so richtig begeistert hat mich davon nichts. Hat noch jemand ein paar Ideen auf Lager?

    Wenn uns nichts einfällt, bekommt sie einen zum Zwingernamen passenden Papiernamen und einen Rufnamen mit M :see_no_evil_monkey: (die Namen sind in der Version schon recht fix)


    Edit: achso es wird ein schwarzer Riesenschnauzer.

    Danke für deine ausführliche Antwort Kamille :smiling_face:

    Dornschnalle merk ich mir mal. Die Minis haben nur Klickbänder oder Zugstopp, weil mir die Dornschnallen für sie zu wuchtig sind.

    Geschirre hab ich in kleinen Größen genug. Das sollte ihr passen bis sie so 4 Monate alt ist. Ares hat in dem Alter zumindest noch gut reingepasst.


    Ich bin absoluter Kupiergegner, aber ich muss schon sagen, dass diese ewig lange Rute an Ares für mich extrem ungewohnt ist. Die alten Schnauzer meiner Schwiegereltern hatten eine kupierte Rute (vor über 13 Jahren war das im Osten scheinbar noch normal, die Hunde waren aus der Slowakei) und praktikabler ist es ohne Rute schon - die wedeln weder irgendwas runter noch muss man aufpassen, dass Finya die Rute nicht ständig ins Gesicht bekommt (die kann das selbst nicht mehr einschätzen).

    Allerdings fehlt für mich bildlich ohne Rute einfach immer was und wenn man sieht wie Ares die ganze Zeit lustig vor sich hinwedelt, ist es wirklich traurig, dass Hera das nicht kann.

    Was ich allerdings tatsächlich gern hätte - einen Schnauzer mit Stehohren. Stehohren sehen für mich einfach an jedem Hund besser aus als Schlappohren :see_no_evil_monkey:

    Ihr versteht das nicht oder?

    Euer Border Collie wird NIE von alleine auf die Idee kommen, dass er nicht so weit weg soll und dass man Spaziergänger und Kinder nicht hüten darf.

    Entweder ihr bringt ihm das bei oder ihr baut einen ausbruchsicheren Gartenzaun und lasst ihn dort drinnen.

    Andere Lösungen gibt es nicht.


    Unsere Hofhunde haben einen eingezäunten Garten und laufen nicht allein draußen rum. Nicht nur um die Hunde zu schützen, sondern auch weil nicht jeder Bock hat mit Riesenschnauzern zu kuscheln.

    Meine Mixhündin ist hoftreu (ist wohl ihr Spitzerbe), obwohl ich ihr das nie beigebracht habe und obwohl mein Pudel mit ihr aufgewachsen ist, hat der keine Ahnung was Hoftreue ist. Das existiert in seinem Kopf nicht. Der klebt höchstens an mir, aber nicht an Haus und Hof.


    Schäferhunde bleiben bei ihrer Herde (= euer Hof und ihr in dem Fall) und laufen Furche. Dafür wurden sie ursprünglich gezüchtet. Das tun sie ohne, dass ihnen das ständig extra gesagt wird. Eure Hündin hat also eine recht nahe imaginäre Grenze im Kopf.

    Border Collies sind aber Koppelgebrauchshunde. Die treiben von einem Ort zum anderen und zwar nach Anleitung des Menschen. Die sind nicht hoftreu und wenn man ihnen keinen Job gibt, dann suchen sie sich halt einen anderen, der einem mitunter nicht gefällt (Kinder und Spaziergänger hüten und nach ihnen schnappen zum Beispiel).

    Kurz: ein Border Collie ist kein Schäferhund :ka: