Beiträge von oregano

    PiaundGio

    Ich finde das so schwer zu sagen.

    Finya ist von sich aus auch immer viel gelaufen. Die ist halt ein Terrier und läuft einfach. Müdigkeit kennt man als Terrier schließlich nicht, auch nicht mit kaputtem Bein. Trotzdem habe ich die im Alltag nicht mehr als 5-6km am Tag bzw. pro großer Runde laufen lassen. Waren wir länger unterwegs, habe ich sie zwischendurch getragen.

    Ich wollte sie so wenig wie möglich einschränken, aber trotzdem etwas unterstützen.

    Und rein aus Neugierde, weil ich vielleicht am Schlauch stehe - was sind denn Arthrosen, die nicht den Bewegungsapparat betreffen? Ist ja fast alles, außer Kiefergelenke und Rute oder? :thinking_face:


    Finya schwächelt wieder. Es ist ihr jetzt nach der Antibiotikakur wirklich gut gegangen, aber seit gestern ist sie irgendwie noch verwirrter, kreiselt kleiner, zuckt sehr oft grundlos mit dem Kopf (wurde bisher nur durch abrupte Lichtwechsel oder schnelle Bewegungen vor ihrem Kopf ausgelöst), frisst schlecht, schmatzt sehr viel und ich weiß einfach nicht was ihr fehlt.

    Heute wollten wir ihr Blut abnehmen, aber Madame ist total ausgerastet. Sie hat gestrampelt wie irre und um sich geschnappt. So kennen wir sie überhaupt nicht :dizzy_face:

    Eigentlich wollten wir checken, ob die Leberwerte wieder passen, damit sie in Narkose kann und man gucken kann, ob die letzten 3 Backenzähne raus müssen. Die sehen nämlich nicht wirklich gut aus :frowning_face:

    Mir macht das Angst...ja, ich weiß, ich quatsche immer, dass auch bei alten Hunden die Zähne raus müssen, wenn die Probleme machen, aber Schiss hab ich trotzdem. Dass sie die Narkose nicht packt oder dass die Demenz danach so heftig wird, dass eh nichts mehr zu retten ist. Beides einfach nur sch***e :loudly_crying_face:

    Sonst fällt mir nur noch ihr Rücken ein - wir waren seit Wochen nicht mehr bei ihrer Physio, weil ich kein Auto hatte. Im besten Fall sind die Zähne einfach nur schirch, aber nicht kaputt und der Rücken tut der armen Maus einfach weh.

    Warum nochmal hole ich mir eigentlich wieder einen Welpen, wenn ich jetzt doch schon weiß, dass ich mit dem Hund irgendwann auch so mitleiden werde und dazu ja noch einen habe, mit dem ich sowieso seit Jahren mitleide?

    Ich fühle mich leicht gestört :woozy_face:

    Bei meinem Pudel hab ich das tatsächlich so gemacht, dass ich ihn von Welpe an an meine Familie und ein paar Freunde gewöhnt habe, also mit stundenweise dort lassen bzw. zum Teil auch über Nacht.

    Alle, die er damals so kennengelernt hat, liebt er bis heute. Er hatte dort auch in Urlaubsbetreuung nie Probleme. Das ist schon angenehm. Andere Menschen findet er nett, aber an sich eher unnötig.

    Ich hab das gemacht, weil meine Tierschutzhündin nie irgendjemanden außer mich als Bezugsperson akzeptiert hat. Die ist lieber 10h in ihrem Bett gelegen, wenn ich arbeiten musste, statt mit meinem Papa im Garten zu liegen oder meiner Schwester spazieren zu gehen. Jetzt wo sie alt und dement ist, ist das noch anstrengender, weil sie andere Menschen quasi gar nicht mehr wahrnimmt. Die existieren in ihrer Welt einfach nicht. Mein Partner geht grad noch so, aber das wars dann auch.

    Das Welpi, das im Sommer einzieht, wird mich, meinen Partner und meine Schwiegereltern als Bezugsperson haben.

    Bei meiner Hündin hab ich über sowas nie nachgedacht (und ich weiß ehrlich gesagt auch gar nicht, ob das mit ihr funktioniert hätte), aber inzwischen ist mir sowas wirklich wichtig.

    Finya fand die letzte Runde auch immer total unnötig. Also sind wir nur raus zur Wiese direkt vor der Tür. Sie hat auf Kommando gepinkelt und wir sind wieder rein. War eine Sache von vielleicht 3 Minuten und alle waren zufrieden.

    Ich mache das tatsächlich auch, weil ich keinen Bock habe nachts aufzustehen (okay, tue ich mit dementem Hund jetzt natürlich schon, aber beim jungen gesunden Hund verbitte ich mir so einen Blödsinn :see_no_evil_monkey: )

    Ganz normale Leine ist süß :upside_down_face:

    Meine ganz normalen Leinen wiegen quasi nichts. Die Karabiner sind winzigklein und die Leinen keinen cm breit. Ich schätze, das ist nicht die passende Leine für einen 35kg Hund.

    Mir ging es eher darum - wie klein darf der Karabiner sein und wie schmal die Leine? Ich finde schwere Leinen super unpraktisch (bin da wohl durch die Minis verwöhnt) :see_no_evil_monkey:

    Okay, ich werd mal schauen, wo ich Rinderkopfhaut herbekomme. Ich hab schon ewig keinen Kaukram mehr gekauft.

    Soo langsam überlege ich ja schon was man so alles für die das Schnauzi kaufen könnte. Sind ja im besten Fall nur noch knapp 4 Monate bis Welpi einzieht :grinning_squinting_face:

    Was taugt denn als Kaukram für einen Riesen? Meine Minis waren mit 10cm langen Ochsenziemern oder Rinderohren immer sehr lange beschäftigt, aber wenn ich mir Ares angucke - für den ist das eine Sache von 5min, wenn man Glück hat.

    Und was für Karabiner brauchts um einen 35-40kg Hund zu halten, wenn er in die Leine springt? Ares läuft am Pferdestrick, aber Frau Schnauz braucht natürlich wie die Minis ein schickes Halsband-Leinen-Set :grinning_face_with_smiling_eyes:


    Ares hat sich übrigens so toll entwickelt. Ich bin echt begeistert.

    Der Hund ist so unglaublich lieb. Er ist super vorsichtig mit Finya, hält sich inzwischen vom launischen Frodo fern (Frodo hat ihm ein paar Mal sehr deutlich erklärt, was er davon hält, wenn Ares seine bärtige Schnauze in seinen Plüschhintern steckt), begrüßt die Katzen mit Köpfchengeben (sieht aus wie ein tierisches High Five) und ist draußen mega brav und aufmerksam. Nur beim Kuscheln vergisst er, dass er schon fast 40kg wiegt und hält sich offenbar für einen Chihuahua :see_no_evil_monkey:

    Pudel können richtige kleine A***löcher sein, wenn man sich von ihrer Niedlichkeit blenden lässt. Meiner wird dieses Jahr 9 und ist immer noch der Meinung, dass die Welt gefälligst so zu funktionieren hat, wie er sich das vorstellt. Sein Ego ist riesig und man muss immer noch aufpassen, dass man mit ihm weder zu nett noch zu streng ist. Zu nett rächt sich beim nächsten Mal und zu streng rächt sich direkt.

    Ich empfinde Pudel keineswegs als einfach. Sie sind leicht erziehbar, aber mitunter sehr nachtragend, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen.


    Was das Jagdverhalten angeht - ich habe einen Terriermischling und einen Kleinpudel. Beim Terrier leg ich die Hand ins Feuer, dass die nicht tötet. Mein Pudel dagegen tötet, wenn er was erwischt. Er hat mit unter 1 Jahr seine erste Maus gefangen - er hat gelauscht, ist gesprungen und zack hatte er die tote Maus im Maul und direkt runter geschluckt :see_no_evil_monkey:

    Bei ihm hat sich Zeigen und Benennen wirklich ausgezahlt (beim Jagdthema, aber auch was das Begrüßen von anderen Hunden und Menschen angeht). Zum Einen kommt es der aufmerksamen und intelligenten Art des Pudels entgegen und zum anderen hast du den netten Nebeneffekt, dass dein Hund dir irgendwann einfach alles mögliche anzeigt und dafür dann gerne eine Belohnung hätte. Du sparst dir also irgendwann schlicht das ständige Abrufen, weil Hund eh von selbst sagt "Guck mal dort, da ist was! Keks her, aber zackig!" :grinning_face_with_smiling_eyes:

    Was das Schnappen angeht, würde ich ehrlich gesagt einen Trainer drauf schauen lassen. Ich finde es fahrlässig da irgendwas zu raten ohne die Situation zu kennen.

    2024

    Lionn: Frühjahr 2024, Kleinspitz. Welpen geboren. Es sind genug Rüden.

    CanGoMidge: Frühjahr 2024, Aussie, Rüde, Züchter steht fest, Hündin ist tragend, Welpen werden Mitte März erwartet

    Chocoaussie: Frühjahr 2024, Aussie, Hündin, Hündin ist tragend, Welpen werden um den 19. März erwartet

    oregano: Frühsommer 2024, Riesenschnauzer, Hündin, Hündin wurde gedeckt

    sosha: Frühjahr/Sommer 2024, Rasse noch unklar (tendenziell Hütehund), Geschlecht egal

    BlubBlub: Frühjahr/Sommer 2024 | Langhaar-Collie, Züchter sind schon fest und wir sind auch weiterhin auf ihrer Warteliste.

    NalasLeben: Evt. 2024 Zweithund, Dackel

    lilactime: '24/'25 Curly Coated Retriever, Rüde, mehrere Züchter bzw Verpaarungen im Blick

    Später

    Queeny87: ab 2025/26 Malinois oder Australien Kelpie, vorzugsweise Rüde..

    Noda_Flake: ab 2025 evtl Labrador oder ein Australier

    Benhilde: 2025 ACD, Züchter steht fest, Verpaarung auch

    Shyruka: ab 2025 Malinois, Züchter fest, Sport und RH-Arbeit

    LilamOnster: Shiba-Inu, Wunschzüchter wird kontaktiert


    Die Hündin hat sich mit der Läufigkeit leider Zeit gelassen, deshalb wurde sie erst vor kurzem gedeckt. Jetzt hoffen wir, dass sie aufgenommen hat und ein kleines Schnauzermädel für uns dabei ist :smiling_face:

    Meine Minis sind inzwischen beide zu dünn.

    Frodo war schon immer Typ Skelett mit Plüsch (wird sich bei ihm wohl auch nicht mehr ändern) und Finya ist da im Alter reingerutscht. Die wiegt nur noch 4,9kg, aber die hält sie inzwischen zum Glück seit einer ganzen Weile.

    Sie frisst meist 4 (manchmal 5) volle Teller am Tag mit Reis, Nassfutter, etwas geraspelter Zucchini und ihren Zusätzen. Manchmal gibts statt Nassfutter Fleisch oder Hüttenkäse und statt Reis Haferbrei oder Hirse. Sie frisst mit riesiger Begeisterung und wenn ich ihr den Teller drehe, damit sie besser an die Reste kommt, springt sie fast in den Teller rein, weil sie Angst hat, dass ich ihr das Futter wegnehme. Wenn ich ihr ihr Futter zeige (ich locke sie mit dem Teller in der Hand zu ihrem Napfständer), dann trippelt sie so schnell sie kann. Die kleinen Beine überschlagen sich fast.

    Früher hat sie eine winzige Schüssel mit Fleisch und Gemüse am Tag bekommen und halt etwas Trofu als Leckerli und wollte meist auch nicht viel mehr. Der Unterschied ist schon heftig :see_no_evil_monkey:

    Sie pinkelt seit neuestem wo sie geht und steht und das sehr oft. Letzte Nacht war ich 2x mit ihr im Garten und da muss sie dann schon so dringend, dass sie es manchmal nicht mal in die Wiese schafft.

    Vielleicht wässere ich ihr Futter inzwischen doch ein bisschen zu sehr :thinking_face: Sie trinkt ja nichts mehr (glaub sie weiß nicht mehr, wofür Wasser gut ist), also hab ich ihr halt Suppe gefüttert, aber vielleicht hab ich es etwas übertrieben. Ich hab ihr jetzt mal Kürbiskerne besorgt und hoffe, dass sich das wieder einpendelt. Eine Blasenentzündung kann sie mit der langen Antibiotikakur für die Leber ja kaum schon wieder haben.

    Sie bekommt einmal am Tag Schmerzmittel, aber ich merke überhaupt keinen Unterschied, muss ich sagen. Das ist mehr für mein Gewissen, weil ich mir denke, "So kaputt wie sie ist, muss sie irgendwo Schmerzen haben". Finya ist was Schmerzen angeht, aber sowieso schwierig. Sie zeigt einfach gar nichts. Nicht mal als sie die Pankreatitis hatte, die ja angeblich verdammt weh tut, hat sie sich irgendwas anmerken lassen :face_with_rolling_eyes: