Beiträge von oregano

    Hier wollte bisher alle Welpen morgens einfach mal ne Runde rennen und spielen. Die sind morgens nicht nur wach, sondern richtig munter und wollen Blödsinn machen. Man muss sich da gar nicht mit ihnen beschäftigen, die machen das von ganz alleine. Im besten Fall kann Hund das draußen tun.

    Wenn der erste Gang des Tages nach draußen gleich bedeutet, dass Hund Leinenführigkeit üben muss und ja nicht rumhüpfen darf, wird der drinnen natürlich hochdrehen. Irgendwo muss die Energie einfach hin.


    Damit nachts nichts reingeht, brauchts nicht zwingend eine Box.

    Meinen Pudel hab ich mit ins Bett genommen, der Riesenschnauzer hatte eine mit Kleintiergittern abgetrennte Ecke neben dem Bett. Beide haben sich gemeldet, wenn sie nachts mal raus mussten.


    Stresst euch mit den Kommandos nicht so. Hunde lernen lebenslang. Es gibt keinen Zwang, dass der Zwerg bis zur 9. Woche "Sitz", bis zur 10. Woche "Platz" und bis zur 11. Woche "Fuß" können muss. Die lernen das auch wunderbar, wenn man das selbstständige Hinsetzen einfach nur ein paar Mal am Tag nebenbei benennt und sie dafür lobt, ebenso beim Rückruf. Welpi läuft zu euch, also freut ihr euch und ruft euer Wort für den Rückruf und bei euch gibts eine Belohnung. Ihr müsst das gar nicht forcieren.

    Mehrmals am Tag 5min gezielt üben, ist extrem viel! Bitte lasst das bleiben.

    Maze war noch nie so richtig in der Stadt. 2x war sie als Welpe mit in Wels, aber da hat sie sich die Welt nur aus dem Auto raus angeguckt und 1x bei Fressnapf.

    Achso und in der Ortsmitte bei uns waren wir auch 2x und 1x am Bahnhof.

    Ich finde sie ehrlich gesagt zu groß um mit ihr durch die Innenstadt zu laufen. Ein Riesenschnauzer ist einfach kein unauffälliger Begleithund, den man überall hin mitnehmen kann.

    Sie ist riesig und braucht demnach viel Platz. Die kann man nicht einfach mal eben ins Einkaufscenter mitnehmen und beim Essen unter den Tisch legen. Die Leute hatten ja teilweise schon Angst vor ihr, als sie noch ein Welpe war :dizzy_face:


    Mit Frodo war das kein Thema. Der kam sehr früh mit an die Uni. In den Öffis hatte ich ihn anfangs in der Jacke, damit ihn keiner antatscht. Später hat er es geliebt mich in die Stadt zu begleiten und von allen Seiten bewundert zu werden.

    Wenn doch mal zu viel los war, hab ich ihn halt getragen bzw. auf den Schoß gesetzt.

    Finya hat den Trubel erst als erwachsener Hund kennengelernt. Sie war anfangs komplett überfordert, hat sich mit etwas Geduld aber auch zu einem völlig problemlosen Begleiter im städtischen Trubel gemausert. Für sie hatte ich in den Öffis eine Tasche. Das hat ihr sehr geholfen. Sie hatte nicht so viel Spaß daran wie Frodo, aber als Abwechslung oder im Urlaub fand sie das okay.

    Kennt sich hier jemand mit veganem Trockenfutter aus?

    Ich überlege Maze später auf ein tierproduktfreies umzustellen, hab mich damit aber noch nie beschäftigt, weil ich bei den Minis froh war, wenn sie überhaupt ein Trofu angenommen und vertragen haben. Maze frisst absolut alles, was man ihr vorsetzt. Das Futter darf nur keinen zu hohen Ballaststoffgehalt haben (wird wohl schwierig, schätze ich...?).


    Sie bekommt nur zur Hälfte Trofu. Die andere Hälfte bekommt sie Gekochtes mit Fleisch, aber das soll dann eben von Tieren sein, wo ich weiß, dass sie bis zur Schlachtung ein gutes Leben hatten UND dass sie für die Tötung ihren vertrauten Betrieb nicht verlassen mussten. Weideschlachtung ist hier ja leider noch nicht erlaubt, aber so wäre das besser als nichts.

    (also das ist der Plan, aktuell ist das Fleisch noch aus dem Barfshop)

    Die Umstellung ist erst für in ein paar Monaten geplant. Aktuell wäre mir die Rechnerei da wirklich noch zu viel Aufwand, aber ich möchte mich einfach schon mal informieren :smiling_face:

    Billi

    Ich glaube wir haben eh eine Zeit lang recht viel über Samojeden in Großspitzlinien geschrieben, als ich noch den Plan hatte, dass ein Großspitz einziehen soll.

    Das hat mir damals viel weitergeholfen :smiling_face:

    Dass auch ohne Samojedenblut mal Jäger dabei sind, macht wohl Sinn. Es sind immer noch Hunde und die jagen nun mal. Dass da ab und an mal etwas mehr Jagdtrieb durchschlägt, ist wohl normal.


    Tiggy

    Jagdtrieb auf Kleingetier wie Mäuse oder Ratten ist natürlich auch Jagdtrieb, fällt für mich aber nicht unter etwas, das den Freilauf beeinträchtigt. Bei Finya hab ich die Leidenschaft fürs Mäusejagen gern als Belohnung fürs freiwillige Umorientieren nach Wildsichtung genutzt.

    Mir geht es also mehr darum, dass ich kein jahreslanges Antijagdtraining betreiben muss, damit Hund weder auf Sicht noch auf Spur potentieller Großbeute hinterher geht.

    Dass jede Hunderasse irgendwo ein Interesse daran hat Beute zu machen, ist wohl logisch.

    Ich hab es wirklich verschrien :weary_face:

    Gestern Abend denk ich mir so "Was riecht denn hier im Wohnzimmer so komisch?"

    Indy hatte Maze Plüschbett angepinkelt, war sogar noch nass :face_with_symbols_on_mouth:

    Das war Finis altes Bettchen und jetzt muss ich es wegschmeißen.

    Ich bin leicht sauer auf diese Mistkatze. Bald werfe ich alle Vorsätze über Bord und lass sie trotz meiner Angst die nächsten Katzen zu verlieren raus. Es geht einfach nicht, dass sie ständig Maze Betten vollpinkelt. Der Hund kann doch nicht ständig auf den Fliesen liegen müssen.

    Gar nicht.

    Ich warte noch darauf, dass Maze mich tragen kann :grinning_squinting_face:


    Mein Partner nimmt sie genauso hoch, wie ich die Minis hochgenommen habe - eine Hand unter den Brustkorb und eine unter den Hintern.

    Einziger Unterschied - die Minis kannten das als Teil des Alltags, so dass sie mir auf das Kommando "up" sowieso schon entgegen gesprungen sind. Ich musste sie quasi nur fangen. Maze lässt sich wie ein nasser Sack hängen :see_no_evil_monkey:

    Falls jemand den Beitrag vom Rückert zu dem Thema noch nicht kennt: Blog Rückert: Euthanasie

    Hier kann man nachlesen, warum viele Tierärzte keine Hausbesuche für Euthanasien anbieten.


    Man sollte also ehrlich zu sich selbst und zu seinem Hund sein und sich überlegen, was letztlich wirklich die stressfreiste Variante ist.

    Für viele Hunde ist zum Beispiel eine Euthanasie vor der Tierarztpraxis im vertrauten Auto eine gute Alternative (im bestn Fall dann, wenn keine weiteren Kunden vor Ort sind).

    Meine erste Katze wurde damals von einem Nottierarzt bei uns auf dem Esstisch in ihrem Lieblingsbett eingeschläfert. Wir mussten mehrere Tierärzte anrufen, bis wir einen gefunden hatten, der zu uns nach Hause gekommen ist.

    Sie bekam die Narkose in den Muskel und danach einen Herzstich (der TA hat uns vorgewarnt, falls wir das nicht sehen wollen). Mira war mit der Narkose schon so gut wie weg und ist ganz friedlich gegangen.


    Finya haben wir daheim am Sofa auf meinem Schoß eingeschläfert. Da ich nicht wollte, dass ihr letzter wacher Moment mit uns ein schmerzhafter Muskelstich ist (sie hatte ja kaum noch welche), haben wir uns für eine subkutane Narkose entschieden, auch weil die langsamer wirkt. Bei ihr leider (oder Gott sei Dank) nicht.

    Danach hat sie einen Venenzugang bekommen und ist ganz friedlich über die Regenbogenbrücke gelaufen.

    Wir waren beide froh, dass es keinen Herzstich gebraucht hat. Das wäre mein persönlicher Albtraum gewesen.

    Und so hart es auch ist, das selbst zu machen - ich hätte nicht gewollt, dass das irgendjemand anderes macht.


    Euthanasien sind etwas sehr Persönliches. Im besten Fall spricht man vorher mit seinem Tierarzt über die Situation. Wenn der Bescheid weiß, kann er viel besser auf Halter und Hund eingehen.

    Wie man einen Tierarzt findet, der nach Hause kommt? Anrufen und nachfragen, eventuell die Situation erklären, falls es nicht auf der Homepage steht, hätte ich gesagt.

    Wir haben in 2 Wochen einen Termin bei einer Zahntierärztin. Mir ist absolut klar, dass wir um eine Narkose nicht herum kommen (meinem Freund leider noch nicht), aber vielleicht fühle ich mich woanders dann doch einfach wohler.

    Das ist ein guter Ansatz.

    Wenn ihr der Tierärztin von der Geschichte erzählt, kann sie sich vielleicht noch etwas extra Zeit für euch nehmen und euch alles nochmal genau erklären, falls ihr das möchtet.