Beiträge von oregano

    Heute hab ich draußen das erste Mal wirklich geflucht mit der Miss Gaga :face_with_symbols_on_mouth:

    Da wir gestern eine Runde in einem scheinbar stark frequentierten Wildgebiet gegangen sind und sie sich zwar redlich bemüht hat ihre Murmeln beisammen zu halten, daran aber zum Teil doch öfter gescheitert ist, hab ich mir gedacht, dann gehen wir heute halt mal an der 2m Leine einfach eine entspannte Schnüffelrunde übers Feld.

    So weit so gut. Es hat leicht genieselt, niemand unterwegs. Sie durfte auf unserer Wiese ein bisschen die Beine strecken, hat sich toll umorientiert, war ansprechbar, abrufbar, sehr brav, wirklich super.

    Tja und dann tauchte die Nachbarin mit ihren beiden Hunden hinter uns auf. Sicher 300m entfernt und Mazie meinte, da könne man nicht mehr weitergehen, weil "bitte beliebigen Grund von einem pubertären Hundehirn einsetzen", stattdessen ist sie wie ein Bock an Ort und Stelle gestanden oder auch wie ein Springbock auf und ab gehüpft, wenn ich sie zum Weitergehen zwingen wollte.

    Wir hatten dann also seit langem mal wieder eine Diskussion darüber, dass ich die Regeln mache und sie die nur auszuführen, aber nicht anzufechten hat :barbar:

    Nach einigen Metern ist ihr dann wohl aufgefallen, dass gehorchen doch der angenehmere Weg ist und sie ist brav mit mir mitgelatscht.

    Ich hab sie dann aber lieber doch in einem Nebenweg abgelegt und die Nachbarin vorbei lassen (das war im Übrigen komplett unproblematisch), bevor sie ihre restlichen drei Gehirnzellen auch noch verliert :ugly:

    Den Heimweg sind wir dann an der kurzen Leine am Halsband gegangen (was tadellos geklappt hat), da sie am Geschirr mit langer Leine nur wie irre am Spur abschnüffeln war.


    Später durfte sie mit Ares bei den Schwiegereltern im Garten spielen. Da ist sie einmal fast in einen Busch reingerannt, weil sie scheinbar während dem Laufen irgendwas gehört oder gerochen hat und den Kopf deshalb nach rechts gedreht hat ohne jedoch stehen zu bleiben :see_no_evil_monkey:


    Irres Vieh:grinning_squinting_face:

    Mein Beileid zu eurem Verlust :streichel:


    Ich verstehe deinen Gedanken gut. Ich hab meine beiden Kleinhunde im August und September dieses Jahres verloren und auch schon überlegt, ob ich als Sternenstaub nicht direkt ein Pärchen aufnehmen soll.

    An sich fände ich das nicht arg problematisch, aber wir haben noch eine große Junghündin daheim und das als Kombi ist wohl dann schon leicht apokalyptisch, wenn man daneben noch irgendwas anderes machen will.

    Deshalb - mit Baby (eurem ersten, wenn ich das richtig rauslese?) würde ich mir das gleich 3x nicht antun.

    Ich hab keine Kinder, aber ich weiß von Verwandtschaft und Freunden, dass das einfach alles auf den Kopf stellt.

    Mein Tipp wäre, dass ihr euch erstmal mit dem Baby einfuchst und dann, wenn es sich für euch richtig anfühlt, holt ihr einen Hund dazu.

    Vielleicht ist euer Baby total einfach und es ist schnell möglich einen Hund dazu zu holen, aber vielleicht ist es ein Schreibaby und ihr seid erstmal froh, dass ihr euch nicht gleichzeitig um einen Hund kümmern müsst.

    Der richtige Zeitpunkt kommt noch. Ihr werdet sehen :smiling_face:

    am ehesten würde ich da Richtung Kudde oder vergleichbares denken. 100-prozentig dicht sind die aber an den nähten auch nicht.

    Maze hatte die ersten Monate die Fake Kudde von Zooplus. Da hat Indy unzählige Male drauf gepinkelt (trotz Enzymreiniger und so weiter), bis ich das Bett endgültig weggeräumt habe, denn sie hat mit Vorliebe in die Ecken gepinkelt :weary_face:

    Ich glaube nicht, dass die echte Kudde da mehr aushält. Sie ist mir auch zu teuer um das zu testen.

    Hat jemand von euch einen guten Tipp für ein wasserdichtes und trotzdem bequemes Hundebett?

    Unsere jüngste Katze findet es witzig immer wieder auf Maze Betten zu pinkeln :face_with_symbols_on_mouth:

    Das neue Bett lag gerade eine Woche und zack wieder drauf gepischert :dizzy_face:

    Wenn ich nichts finde, bekommt Maze eine Babymatratze mit Inkontinenzschutz. Aber das ist halt nicht wirklich hübsch:see_no_evil_monkey:

    Ich übe Leinenführigkeit bei Maze über Belohnung und Abbruch. Wenn sie brav läuft, gibts Kekse (desto schwerer die Situation, desto häufiger) und wenn sie zieht, brech ich sie ab.

    An der kurzen Leine haben wir zwei Modi - bei ganz kurzer Leine am Halsband muss sie direkt neben mir laufen, bei langer Leine am Halsband darf sie auf ihrer Seite schnüffeln, aber halt ohne Zug.

    Bei allem was am Geschirr hängt, darf sie laufen wo sie will, so lange kein Zug auf die Leine kommt.

    Inwiefern brichst du sie denn ab? Ansonsten klingt das sehr sinnvoll! In allen Modi darf sie auch (mehr oder minder" vorne laufen?

    Aktuell trainieren wir entlang von Wänden o. Ä. - da gibt es weniger Ablenkung und seitlich kann weniger ausgeschert werden. Ist bisher alles mühsam, aber ganz kleine Fortschritte meine ich zu erkennen von Tag zu Tag.

    Ich sag einfach ihr Abbruchkommando. Das ist bei Maze "Nein".

    Sie bleibt dann erstmal stehen und guckt mich mit ihren Kuhaugen fragend an und dann latscht sie zurück an meine Seite und wir gehen weiter. Dafür gibt es nie eine Belohnung. Der Abbruch kam erst dazu, als sie schon wusste, was ich von ihr will.

    Ja, sie darf immer auch vorne laufen bzw. an ganz kurzer Leine am Halsband geht sich das einfach aufgrund der Leinenlänge nicht aus.

    Ich hab die Leinenführigkeit am Halsband aber anfangs daheim im Wohnzimmer und dann im Garten geübt. Immer nur sehr sehr kurz mit absolutem Erfolgserlebnis für lockeres und aufmerksames Mitlaufen. Draußen ist sie erst mit etwa 4 oder 5 Monaten ein kurzes Stück am Halsband gelaufen, davor immer nur am Geschirr.

    Die Begrenzung hast du, damit dein Hund nicht spontan zum Schnüffeln stehen bleibt?

    Mit Ausscheren meinst du, er zieht zur Seite weg oder wie?


    Ich frage mich immer noch was zu viel oder zu wenig Bewegung / Förderung ist. Ich gehe mit meinem 6 Monate alten Pünktchen morgens ca 20 Minuten (viel Freilauf). Mittags ca. 30-40 Minuten viel Freilauf und abends nochmal 20 Minuten (viel Freilauf). Ich frage mich schon, ob das schlecht für die Gelenke ist. :( Ich bin total unsicher. Wie handhabt ihr das?

    Ich mache das bei Maze von der Hirnleistung abhängig nicht von der Zeit oder Streckenlänge.

    An manchen Tagen können wir gut 2h spazieren gehen, an anderen merke ich, dass sie nach einer halben Stunde schon fertig mit den Nerven ist (zB als es so gestürmt hat). Ich glaube mehr als 6km sind wir aber noch nie gegangen :thinking_face:

    Sie prügelt sich abgesehen vom Spaziergang aber sowieso mindestens 1x am Tag mit Ares durch Stall und Garten und trainiert da alle Muskeln, die sie beim schlichten durch die Gegend laufen, nicht beansprucht.

    Gute Bemuskelung kann Gelenksprobleme durchaus ausgleichen, aber Muskeln müssen trainiert werden.

    Meine alte Hündin hatte schlechte Knie und war komplett schief, aber ihre Bemuskelung war top und so ist sie bis ins hohe Alter gern und viel gelaufen.

    Ich mache mir bei Maze keine Sorgen, wenn sie mal eine Nacht raus muss oder Durchfall hat.

    Die frisst einfach viel Mist. Eine Zeit lang hatte sie eine Vorliebe für das Mash vom Pony. Das sind halt bisschen viele Ballaststoffe für einen jungen Hund :see_no_evil_monkey:

    Solange sie frisst, gehts ihr gut. Fertig. Ich hab mir verboten mich wieder wegen jeder Kleinigkeit irre zu machen. Das ist nicht gut und hilft eh keinem.


    Ich übe Leinenführigkeit bei Maze über Belohnung und Abbruch. Wenn sie brav läuft, gibts Kekse (desto schwerer die Situation, desto häufiger) und wenn sie zieht, brech ich sie ab.

    An der kurzen Leine haben wir zwei Modi - bei ganz kurzer Leine am Halsband muss sie direkt neben mir laufen, bei langer Leine am Halsband darf sie auf ihrer Seite schnüffeln, aber halt ohne Zug.

    Bei allem was am Geschirr hängt, darf sie laufen wo sie will, so lange kein Zug auf die Leine kommt.

    Klappt bisher sehr gut. Ich hasse ziehende Hunde bzw. Hunde, die an der Leine kreuz und quer laufen ohne auf den Menschen zu achten, deshalb investier ich da auch viel Trainingszeit.

    Mazies Murmeln kullern seit ein paar Tagen heftigst durch die Gegend. Wenn man sie anspricht und was von ihr verlangt, macht sie das brav und meist motiviert (manchmal etwas verzögert, aber immerhin), Leinenführigkeit ist immer noch top, aber wenn man grade nichts von ihr will, ist sie draußen total gaga und gefühlt nicht anwesend :dizzy_face:

    Heute hat sie an der Flexi 2 Zoomieversuche gestartet (es war extrem windig und hat stark geregnet, deshalb Flexi und keine Schleppleine, aber das Wetter hat ihr wohl den Rest gegeben). Beim ersten Mal hat sie sich direkt abrufen lassen, beim zweiten Mal dachte ich echt, ich lern jetzt fliegen, aber sie hat dann doch gestoppt. Ich hab sie dann aber vorsichtshalber doch erstmal zum Runterkommen an die kurze Leine gehängt :see_no_evil_monkey:


    Zuhause fiept sie oft einfach vor sich hin. Erst dachten wir, sie will irgendwas oder hat Schmerzen (sie hatte nen Caniniengstand und bis wir den rausmassiert hatten, hat sie bei Kaukram ab und an gefiept), aber nein, sie fiept scheinbar einfach so :ka:

    Ich hatte noch nie einen pubertären Hund (Frodo hat irgendwie nie pubertiert). Das ist echt schräg :ugly:

    Kommt auf den Hund an, hätte ich gesagt.

    Finya hat in jungen Jahren viel Kopfarbeit gebraucht, um zufrieden zu sein. Sie war kein Junkie, sondern einfach ein Hund, der viel Input und Abwechslung geliebt hat.

    Wir haben eine ganze Weile Mantrailing gemacht, dann ZOS, tricksen und ihre geliebten Jagdspaziergänge. Eigentlich hab ich fast täglich irgendwas mit ihr gemacht. Sie war immer mit Begeisterung dabei und ich kann mich nicht erinnern, dass sie jemals überfordert gewesen wäre. Wenn sie mal keinen Bock hatte, hat sie es einfach gelassen.

    Mit Frodo war ich auf verschiedenen Hundeplätzen, aber zum einen haben wir uns das dank einer Trainerin am ersten Platz leider ziemlich versaut und zum anderen musste ich mir nach dem zweiten Versuch einfach eingestehen, dass ich kein Hundeplatzmensch bin.

    Für ihn blieb es dann hauptsächlich beim Dummy, anfangs mit Trainerin und später alleine. Das hat er sehr geliebt und gut gemacht, aber weniger war bei Frodo mehr. So viel Beschäftigung wie bei Finya hätte ihn total gaga gemacht und Beschäftigung während dem Spaziergang war bei ihm auch nicht die beste Idee. Da hat er sich dann wunderbare Verhaltensketten gebastelt.

    Am liebsten war ihm eigentlich, wenn er mich einfach in die Stadt oder so begleiten konnte. Das war seine liebste Auslastung.


    Mit Maze mache ich noch gar nichts außer die für mich wichtigen Basics und spazieren gehen/Ausflüge. Ab und zu clicker ich mal mit ihr, aber das eigentlich nur, um ihren Spaß am Lernen zu fördern. So richtig talentiert ist sie dabei aber nicht, also ein Trickdog wird sie wohl nicht.

    Später könnte ich mir für sie Mantrailen und Canicross vorstellen und vielleicht zwinge ich mich zumindest bis zur BH auf den Hundeplatz.

    Das heißt ich soll auf der Hundeausstellung lieber erst gar nicht erwähnen, dass der arme Zwerg mit einem Riesenschnauzer zusammen durch den Wald laufen soll, weil die Züchter sonst womöglich umkippen? :see_no_evil_monkey:

    Was wirklich schade ist, weil die Exemplare die ich kenne würden wirklich gut hier her passen.

    Ich kann mir ja auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass der gesunde Durchschnittsbichon mit einem 2h Spaziergang im Wald oder am Wochenende mal einer Halbtagswanderung überfordert wäre? Das ist ja kein Marathon :ka:

    Habe das Gefühl da sind die Pudelchenzüchter einfach viel, viel weiter und ebenso vielseitig wie Pudel selbst.

    Sind sie im Normalfall tatsächlich.

    Was mir grad einfällt- wie wärs eigentlich mit etwas Rightung Norwich/Norfolk Terrier ? Bzw wenn an Yorkies gedacht wird, Australian und Australian Silky Terrier ?

    Norwich Terrier finde ich toll :smiling_face_with_hearts:

    Die hatte ich noch gar nicht am Schirm. Die werde ich mir also auch anschauen.

    Die Australier gefallen mir nicht wirklich.

    tinybutmighty

    Das ist ein super liebes Angebot :smiling_face:

    Ich hab eh schon überlegt, ob ich dir schreiben soll, weil du scheinbar sehr viel Kleinhunde unterschiedlicher Rassen kennst.

    Ich komme vielleicht nächstes Jahr drauf zurück. Dieses Jahr wird sich das wohl nicht mehr ausgehen.

    Maze bekommt ihr Futter 3x am Tag aus ihrem Napf.

    Morgens Trofu aus dem Anitschlingnapf (Madame hat es sonst so eilig, dass sie sich ständig verschluckt :see_no_evil_monkey: ).

    Mittags gibts Trofu mit ein paar Löffel Jogurt oder auch mal was von unserem Mittagessen.

    Abends bekommt sie Gekochtes.

    Da Maze Essen jeglicher Form liebt und ich mich freue jetzt einen Hund zu haben mit dem ich teilen kann, bekommt sie zwischendurch auch immer mal was ab - ein Stück Gurke, eine Karotte, ein paar Salatblätter, ein Stück Apfel oder Banane, usw.

    Beim Spazierengehen gibts Leckerli oder ihr Trofu.

    Kaukram der langweiligen Variante hat sie immer rumliegen. Besseres Kauzeug gibt es vielleicht 1x in der Woche oder seltener.


    Die Plüschis hab ich 2x täglich gefüttert, bzw. Finya zeitweise auch nur 1x (im Alter dann bis zu 6x). Die haben sich das selbst so ausgesucht. Futter war für die zwei nie sonderlich wichtig.

    Den Versuch Futter nur gegen Arbeit hab ich mit Finya mal im ersten Jahr gemacht. Sie hat dann einfach gar nichts mehr gefressen. Nicht, weil sie das Futter doof fand, sondern aus Prinzip. Bester Hund :beaming_face_with_smiling_eyes: