Beiträge von oregano

    Die Wahrscheinlichkeit, dass dein Hund nicht gespielt hat und ihr alle das schlicht nicht gesehen habt, ist sehr hoch!

    Unwissenheit im Bezug auf Hundeverhalten ist auf diesen Hundewiesen einfach extrem verbreitet und dann gibts noch Stammtischparolen wie "die regeln das eh untereinander" und irgendwann endet es so wie bei deinem Hund und dem Husky.

    Unwissenheit ist nichts Schlimmes, aber man sollte aus Fehlern lernen.


    Nimm den Rat von den Leuten hier an und such dir einen guten Trainer, der dir mit den Problemen mit deinem Hund hilft.

    Stell dir vor, beim nächsten Mal trifft es einen kleinen Hund und es geht nicht so glimpflich aus. Mit etwas Pech bekommt dein Hund dann Auflagen und muss als gefährlicher Hund geführt werden. Lass es nicht so weit kommen!

    Wenn du schreibst, woher du in etwa kommst, kann dir sicher jemand einen guten empfehlen.

    Wir mussten vor ein paar Wochen unseren Riesenschnauzerrüden einschläfern. Das RS Mädel, die jahrelang seine Kameradin war, war die ganze Zeit an seiner Seite.

    Die Minis waren in einem anderen Zimmer, wobei ich im Nachhinein das Gefühl habe, dass es für Finya besser gewesen wäre, wenn sie dabei gewesen wäre. Sie mochte Wotan sehr gerne und hat ihn danach ebenso vermisst wie Hera. Frodo hatte keine besonderen Draht zu Wotan, also hat das für ihn so gepasst (mal ganz abgesehen von seinem fehlenden Taktgefühl für solche Situationen :see_no_evil_monkey: ).

    Bei meiner Katze Mira vor ein paar Jahren waren die Minis auch nicht dabei. Wir haben sie aber nachher dazu geholt, damit sie sich verabschieden können.


    Ich glaube, wenn man in die Praxis fährt zum Einschläfern, würde ich den anderen Hund nur mitnehmen, wenn beide Hunde davon einen Mehrwert haben, sonst stelle ich mir das eher kontraproduktiv vor.

    Also rein medizinisch gesehen ist dagegen gar nichts einzuwenden. Das ist ein minimalinvasiver Eingriff und nicht merklich mehr Stress als jeder andere Tierarztbesuch auch. An der hormonellen Entwicklung ändert das auch nichts.
    Ethisch kann man das so und so sehen.....immerhin gibt es insgesamt mehr Hunde als Hundeinteressenten auf dem Markt

    Es käme mir komisch vor, wenn der Produzent einer Copyright Rasse mit Ethik kommt

    Ich hätte jetzt spontan gedacht, dass mit "australischer Schäferhund" ein Australian Shepherd gemeint ist :???:

    Vor einem Hund, der gar nicht ableinbar ist, habe ich auch etwas Angst. Das wäre mein absoluter Albtraum.

    Hier sind beide Hunde gut ableinbar, aber halt nicht überall (bezogen auf früher, inzwischen ist Finya so gut wie immer an der Leine).

    Wald geht bei Finya so gut wie immer. Bei Frodo leine ich an, wenn er schneller wird, dann hat er was in der Nase.

    Feld geht bei Finya gar nicht. Die sieht alles vor mir und ist mir einige Male einem Hasen nach, den ich überhaupt nicht wahrgenommen habe. Bei Frodo kommt es drauf an. Manchmal ja, manchmal nein.

    Bebautes Gebiet ist mit Frodo gar kein Thema. Der läuft da, wenn ich ihn nicht extra schnüffeln schicke, direkt neben mir und ist in seine Arbeit als Begleithund vertieft. Der geht dann keinen Katzen, keinen Vögeln, keinen Hasen nach. Dem vertraue ich da fast blind.

    Finya darf in bebautem Gebiet NIE freilaufen. Hab ich in den ersten Jahren mit viel Training versucht und bin dankbar, dass sie das nicht mit dem Leben bezahlt hat. Die darf nicht mal die 10m vom Auto zum Haus ohne Leine laufen (im offenen Innenhof!), weil ich genau weiß - wenn eine fremde Katze auftaucht, geht sie auch jetzt noch hinterher und ich brauchs nicht, dass sie auf der Straße endet.

    Deshalb - ein Hund, der an manchen Orten freilaufen kann, reicht mir völlig! Mehr brauche ich nicht.

    Viel mehr würde es mich stören, wenn Hund lebenslang an der Leine ziehen würde. :dizzy_face:

    Extra Frage. Wieviel würdet ihr prozentual nach einer Kastration das Nassfutter reduzieren? Nur damit ich mal Ansatzpunkte bekomme.

    Kommt auf den Hund an.

    Frodo braucht immer noch mega viel Futter. Leider :see_no_evil_monkey:


    bootsi

    Ich glaube, du hast einen Denkfehler.

    Man gibt das roh geraspelte Gemüse ja als Magenfüller. Der Hund kann das aber kaum verwerten. Es sind einfach nur mehr Ballaststoffe im Napf. Wenn man das Nassfutter dafür kürzen würde, bekäme der Hund auch weniger Nährstoffe. Das macht keinen Sinn.

    Wenn Mensch abnehmen will und mit einer kleineren, weil ungewohnten Menge am Teller aber noch Hunger hat, kann er auch noch 100g Salat essen (ohne fettiges Dressing versteht sich!), ohne dass er noch unnötig viele Kalorien zu sich nimmt und ist damit vielleicht trotzdem satter :upside_down_face:

    Danke just2dun!

    Ich finde das Thema ganz spannend, weil der Jagdtrieb beim Spitz oft als Vertreibetaktik oder "spielt nur" bezeichnet wird.

    Darunter kann ich mir aber irgendwie recht wenig vorstellen.

    Ich mache mir das an sich recht einfach - ein Hund, der Wild auf Sicht oder Spur hinterher will und sich nicht mit sehr wenig Training davon abhalten lässt, hat für mich Jagdtrieb. :ka:

    Ich geb dir völlig recht, allerdings gibt es dieses Vertreiben auch. Mein Spitz verbellt Tauben und auch Rehe, die sich dem Grundstück nähern lautstark. Das ist das gleiche Verhalten wie bei Radfahrern etc., die am Grundstück vorbeigehen und nur territorial. Im Wald verbellt er Vögel und anderes Getier nicht.

    Naja aber vertreiben würde ja nur am eigenen Grund Sinn machen oder?

    Warum sollte ein Hund Wild irgendwo auf einem Spaziergang weitab von seinem Zuhause vertreiben wollen?

    Das würde mir nicht einleuchten.

    Finya vertreibt fremde Katzen auch aus dem Garten, tut den 5 eigenen aber gar nichts. Draußen will sie die Katzen aber nicht vertreiben, sondern jagen, weil sies halt lustig findet zu hetzen

    :ka:

    Alles was außerhalb des Gartenzauns passiert, ist ihr egal.

    Danke just2dun!

    Ich finde das Thema ganz spannend, weil der Jagdtrieb beim Spitz oft als Vertreibetaktik oder "spielt nur" bezeichnet wird.

    Darunter kann ich mir aber irgendwie recht wenig vorstellen.

    Ich mache mir das an sich recht einfach - ein Hund, der Wild auf Sicht oder Spur hinterher will und sich nicht mit sehr wenig Training davon abhalten lässt, hat für mich Jagdtrieb. :ka:

    Hab zwar einen Wolfsspitz, aber zB hier im Forum gibt's auch mindestens einen Mittel- und Großspitz, die da ähnlich gestickt sind: Ari jagt wie sau und ist deshalb nicht ableinbar.

    Hasen, Katze, Eichhörnchen etc. und weg ist er. Hauptsächlich auf Sicht, aber komplett abgeneigt ist er Spuren auch nicht. Wenn er einmal was hat will er da auch hinterher.

    Mäuseln tut er natürlich auch und am Allerliebsten. Aber halt auch hetzen.

    Eventuell wäre er etwas besser kontrollierbar, wenn er etwas weniger speziell wäre und wir mehr Möglichkeiten zum Üben hätten (grad so viel Wild, dass ableinen eigentlich ein Glücksspiel ist, aber zu wenig um wirklich damit üben zu können).

    Danke Dir! Noch eine Frage. Wie weit würde er gehen. Ausser Sicht? Richtig weg, also einige Minuten, Stunden...? Ist er zufrieden wenn die Beute weg ist, oder würde er sie sich auch greifen?

    Ich finde das Thema beim Spitz sehr spannend, deshalb würde ich mich freuen, wenn ihr das in den Spitzthread verlagern würdet :smiling_face:

    Wieso gibt es keinen einzigen Rucksack, der so gebaut ist, dass Hund bequem drin liegen und trotzdem rausschauen kann?

    Das wäre doch gerade für alte Hunde goldwert :frowning_face:

    Hier zieht bald der K9 Sport Sack aufgrund von Meeko030 empfehlung hin ein.
    So rein vom Prinzip her liegt der Hund da drin, aber halt aufrecht.
    Pixel fand es klasse beim Probetragen.

    So ähnlich ist der Deuter Rucksack, den ich früher für Finya hatte auch, nur dass die Vorderbeine halt mit drin sind (bzw hat sie sie selbst manchmal raus gehängt), aber das ist jetzt nichts mehr für sie.

    Der einzige, der infrage käme, wäre ja auch der Rover 2 (wegen dem gepolsterten Hüftgurt) und der ist für Finya zu groß :( :

    Aber berichte bitte von eurem, wenn ihr ihn habt :smiling_face: