Beiträge von angelsfire

    Frontpro war identisch zu Nexgard oder?

    Ja ist identisch.

    Bei uns hier in der Zecken- und Babesiosehochburg ist das keine Option, das Intervall der Gabe deutlich zu verlängern als vorgegeben.

    ja, das ist eben immer das Risiko wenn man das Zeug nicht so gibt wie eigentlich vorgesehen. Mir ist es das Risiko nicht wert, daher gebe ich es auch genauso wie es bei dem jeweiligen Produkt angegeben ist.

    Bei dem T3 wundert es mich nicht wenn der Hund Verhaltensauffällig ist. T4 ist auch recht niedrig. Solange nicht ausreichend T4 vorhanden ist kann auch nicht genug in T3 umgewandelt werden. Mir persönlich wären die Werte allesamt zu niedrig (TSH ist aber gut). Wäre auf jeden Fall ein Behandlungsversuch wert. Bauchspeicheldrüse und SDU sind oft gemeinsam vorhanden.

    Ich würde jetzt wohl die Werte noch abwarten und dann je nachdem ob der TA Bereit dazu ist oder nicht einen Behandlungsversuch starten. Wenn sie das nicht möchte würde ich mir die Meinung von nem Profi einholen und dann halt ggf. mit ner Empfehlung nochmal an den Haus TA herantreten.

    würde es das für dich verständlicher machen wenn der Hund 7 Jahre lang gezeigt hat das im was nicht passt und er daraufhin einen Menschen tötet?

    Ja, irgendwie wäre es für mich verständlicher wie wenn der Hund 7 Jahre völlig unauffällig gewesen ist. Natürlich empfinde ich es nie als normal, dass ein Hund einen Menschen tötet aber es wäre trotzdem für mich auf irgend eine Art besser greifbar.
    Ich meine natürlich damit auch nicht das der Hund mal geknurrt hat oder in die Wade gezwickt hat und dann völlig eskaliert. Ich rede schon von deutlich auffällig.

    Auf jeden Fall ab sofort dauerhaft einen Maulkorb drauf wenn das nicht schon der Fall ist. Kinder und Hund konsequent trennen. Dazu eignen sich Türgitter ganz gut.

    Zusätzlich würde ich mir einen kompetenten Trainer ins Haus holen der sich das ganze mal anschaut.

    Knurren ansich finde ich nicht tragisch, der Hund muss ja auch kommunizieren das er das scheiße findet. Es ist aber deine Aufgabe solche Situationen gar nicht erst entstehen zu lassen. Gleichzeitig kann man dann schauen wie man den Alltag besser gestalten kann und ob es überhaupt eine Möglichkeit gibt dem Hund den Stress zu nehmen in dieser Konstellation.

    Aber ist es wirklich wahrscheinlich, dass der Hund 7 Jahre lang völlig unauffällig war (aus Sicht der Besitzer) und dann gleich so dermaßen eskaliert? Ich finde das schon wirklich heftig.

    Das man dem eigenen Hund gegenüber vielleicht betriebsblind ist und einiges falsch interpretiert kann ich mir vorstellen. Aber das ist hier ja eine völlige Eskalation. Wir reden ja nicht davon das er "ungünstig" ein Kind gebissen hat sondern er hat der erwachsenen Tochter so in den Hals gebissen, dass diese gestorben ist.