Ich habe mit von dem Verein erst die Selbstauskunft für Adoptanten von Hunden durchgelesen und fand einige der Fragen irritierend. Beispiel:
Konkrete Fragen zu Wohnverhältnissen
Frage zu beruflichem Status, respektive ob staatliche Hilfen bezogen werden
Ob man sich bei Ankunft des Hundes Urlaub nehmen könnte etc.
Die Fragen sind üblich und kenne ich so aus den Selbstauskunftsbögen von diversen Vereinen, abgesehen von der Frage nach den staatlichen Hilfe.
Jetzt habe ich mir den Übernahmevertrag durchgeschaut, also keinen Kaufvertrag. Ich kenne das so gar nicht (früher war das bei mir eher klassisch Kauf-/Schutzvertrag mit Eigentumsübergang).
Ist es heute wirklich normal, dass man bei Vereinen einen „Übernahmevertrag“ schließt, bei dem kein Kauf stattfindet?
Steht denn drin das du nur Besitzer wirst und kein Eigentümer? Kommt mittlerweile häufiger vor, würde ich persönlich aber nie unterschreiben. Und dann gibt es darin ein paar Paragraphen, die ich persönlich schwierig finde oder zumindest gerne diskutieren würde.
Und dann gibt es darin ein paar Paragraphen, die ich persönlich schwierig finde oder zumindest gerne diskutieren würde. Zum Beispiel:
Euthanasie:
Innerhalb der ersten 12 Monate darf eine Euthanasie nur mit Zustimmung des Vereins erfolgen. Bei Uneinigkeit soll ein Tierarzt eingeschaltet werden, auf den sich beide Parteien einigen müssen.
Rückgabe:
Bei Rückgabe des Hundes sollen 20€ pro Tag Unterbringungskosten gezahlt werden, bis (maximal für einen Monat) ein Platz gefunden wird.
Zucht/Fortpflanzung:
Sollte der Hund ungeplant Welpen bekommen, werden diese automatisch Eigentum des Vereins.
Vertragsstrafe:
Bei Verstoß (z.B. Weitergabe ohne Meldung) Vertragsstrafe 650€.
Schutzgebühr:
Schutzgebühr = „Auslagenerstattung“, keine Rückerstattung bei Rückgabe.
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Sehr schräg. Vor allem Euthanasie und Rückgabe. Vertragsstrafe und Schutzgebühr ist so üblich.
Alles in allem würde ich so einen Vertrag nicht unterschreiben.