Beiträge von Pebbles2010

    Pebbles, mein Mann und ich haben einige Zeit im Ausland gelebt. Was ich vor unserem Umzug nicht wusste, war wie wenig ich mit dem Hund in Australien unternehmen kann. Es ist, wenn ich davon erzähle wirklich schwer vorzustellen, dass unser Hund nirgendwo mitdurfte, das bisschen Strand wo sie erlaubt war, dauerhaft überfüllt war und sie durfte nicht mal in den ganz normalen Wald.

    Pebbles ging es während dieser Zeit langsam immer schlechter. Unseren morgendlichen Spaziergang zum Hundepark fand die elendig langweilig, den nachmittäglichen in die andere Richtung, richtig zum ko.... und die zwei anderen Parks, die wir am WE besucht haben, haben sie auch nicht hinterm Ofen vorgelockt. Wir fanden es schrecklich, dass der Hund so leidet und der Hund wollte zum Teil das Haus nicht mehr verlassen. Sie fand das alles wahrscheinlich einfach furchtbar langweilig. Kurz bevor wir sie komplett vom TA auf den Kopf stellen lassen wollten, sind wir mit ihr in eine einsame Gegend in den Urlaub mit unbekannten Wegen und Stränden und jedem Tag was Neues. Pebbles ist aufgeblüht, war fit, fröhlich und hatte Spaß.

    Im Gegensatz zu Cala hatte Pebbles keine Schmerzen, sie fand ihr Leben einfach nur doof. Deswegen kann ich mir schon vorstellen, dass ihr euch in einer Art Teufelskreis befindet. Sie hat Schmerzen, wird geschont und beobachtet und wenn ihr das Gefühl habt, es wird besser, kommt ein neuer Schmerzschub. Ich würde vielleicht warten bis die Schmerztherapie gut anschlägt, schauen, was man bzgl. des Bandscheibenproblems machen kann und dann mit ihr ein paar Tage weg fahren. Vielleicht braucht ihr zwei einfach was Neues und Cala ein paar neue Dinge, die sie auch mal überraschen und ablenken?

    Quäl dich nicht zu sehr, ich glaube hier lesen alle klar und deutlich, dass du deinen Hund liebst und eine liebevolle, aufopferungsvolle 'Hundemama' bist!

    Meine beiden Damen sind kastriert. Bei Pebbles wurde alles entfernt, weil meine TA damals sinngemäß sagte: was nicht mehr da ist, bekommt keinen Krebs. Ihrer Meinung nach wäre der Nutzen die Gebärmutter drinnen zu lassen, geringer als das Krebsrisiko oder das einer Entzündung (unter der Voraussetzung, dass der Hund kastriert werden muss). Inkontinent ist Pebbles nicht, das Plüschi hat es mal geschafft 26 Stunden einzuhalten, weil es ihr zu sehr geregnet hat und damit Herrchen und mich in den Wahnsinn getrieben (inklusive auch nachts zweimal raus, aber sie wollte einfach nicht pinkeln).

    Bei Ronja weiß ich die Kastrationsmethode nicht, sie kam kastriert aus dem Tierschutz zu uns. Ihre Blase ist schwächer, aber sie neigt dazu eventuellen Stress mit Trinken zu kompensieren und muss wahrscheinlich schon deshalb öfter raus.

    Die Frage ist aber immer auch, ob das schlimm ist, wenn der Hund im Sport niemals einen Blumentopf gewinnen wird?

    Mir sind Hundehalter, die sagen: "Das sind meine Lebensumstände, diese Sorte Hund passt zu mir und dann machen wir ein bisschen Sport und freuen uns beide!" lieber als Menschen, die sich einen vollkommen unpassenden Hund holen, nur weil sie gerne auf dem Treppchen stehen wollen. (Damit meine ich niemandem im DF!)

    Wenn Hund und Frauchen/Herrchen glücklich und zufrieden sind, ist die Welt doch in Ordnung, auch wenn Experten in diesem Sport das Ergebnis vielleicht eher belächeln. Solange ich nicht meinen Hund und mich quäle, weil ich der Meinung bin, mein Pekinese (zugegebenermaßen sehr übertriebenes Beispiel) müsste unbedingt in die Rettungshundestaffel, ist doch der Spaß an der Freude das Wichtigste? Und mMn könnte man sich doch einfach mit diesen Menschen und ihren Hunden freuen!

    Nein, heilen wird sich da nichts von allein, das ist mir bewusst.

    Nur weiß ich nicht, wie ich einen Hund beschreiben soll, der, wenn sie besagten Ball auch nur in weiter Ferne fliegen sieht, vollkommen nicht mehr ansprechbar wird. Ich hab ja beschrieben, dass sie sich eigtl. nicht weit von mir weg bewegt, gut im Gehorsam steht und auch an der Impulskontrolle arbeiten wir im Alltag. Aber wird etwas geworfen, setzt alles in ihr einfach aus (sie hätte auch mal den Abflug über eine Steilklippe gemacht, weil unten am Strand ein Ball flog, war aber zum Glück an der Leine). Ein Trainer, den wir zu dem Thema befragt haben, meinte, dass ihr Verhalten nicht mehr nur Sucht sein könnte, sondern eine Zwangshandlung/störung; dann müsste man Psychopharmaka anwenden, um den Hund überhaupt trainieren zu können.
    Zusätzlich ist sowas zu trainieren einfach sch...., wenn dir der Hund anschließend Mülleimer zerlegt, Bücher zerstört, auf der Suche nach Kekskrümeln Klamotten zerfetzt, mein Handy musste damals auch dran glauben. Einen Hund der, wenn er sowas nur sieht (an der Leine, kurz) anschließend so gestresst ist, will man auch nicht trainieren, auch wenn der Rest der Welt von Impulskontrolle redet. Das ist grausam, dem Hund und dir selbst gegenüber. Stattdessen wohnen wir jetzt in Alleinlage mitten im Wald, hier fliegen nur Vögel und Schmetterlinge und die machen nichts.

    Ich habe einen Balljunkie, einen Aussie.... Die hab ich allerdings schon so aus dem Tierschutz bekommen. Zu Beginn dachten wir, das wäre "nur" mangelnde Impulskontrolle und es hat eine Weile gedauert, bis wir verstanden haben, dass es ausreicht, dass der Hund einen fliegenden Ball sieht und sie zerlegt die nächsten drei Tage die Wohnung, wenn wir sie aus den Augen lassen.

    Das Weib bewegt sich ohne Leine maximal 50 m von mir weg, dann dreht sie sich um und schaut wo ich bin. Fliegt allerdings 800 oder 900 m weit weg ein Ball, ist der Hund weg und kommt auch nicht wieder (ein paar Male hab ich Pebbles hinterhergeschickt um MIR den fremben Ball zu bringen, damit ich Ronja einfangen kann). Rückruf funktioniert ansonsten erstklassik, inklusive bei Wildsichtung.

    Im Juni haben wir das Plüschhuhn drei Jahre, seit bestimmt 2 Jahren und 9 Monaten, hat sie uns nichts mehr werfen sehen und meiden Orte, wo das passieren könnte wie die Pest. Passiert es aber trotz allem ist alles wie früher, vielleicht ist sie inzwischen "schon" nach 2 Tagen wieder fast normal (die Tage sind aber immer noch Horror für uns alle).

    Interessant ist bei ihr, dass ihr der Ball selbst vollkommen egal ist, ihr Kick kommt einzig und allein davon, dass das Ding fliegt.

    Die Folge ist, dass ich meinen Fernseher in kleine Stücke schlagen will, wenn der Rütter Bällchenschmeißen empfiehlt :dagegen:

    Hier mein 'Hundewaffelrezept'

    300g Dinkelmehl
    2/3 Dose Kokosmilch
    250 ml Buttermilch
    1 Prise Salz
    3 Eier
    1 Schuss Öl

    Die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. Den ganzen Rest verrühren und den Eischnee unterheben!
    Backen und fertig! Das hat für etwa 10 normale Waffeln gereicht!

    Man kann auch Pfannkuchen daraus backen, schmeckt meinen beiden Weibern fast genau so gut, ist aber halt außen ein bisschen fettiger ;)

    Viel Spaß beim Nachbacken!

    Liebe Grüße