Bei den Fitzek Büchern finde ich, die älteren gehen noch. Die neueren finde ich unfassbar "gewollt", Hauptsache niemand kommt drauf, dass doch alles ganz anders ist, und eine Abfolge an Cliffhangern, an deren Ende doch alles völlig abstrus vom Himmel fällt. Ich hab mir vor Kurzem der Insasse angetan, war ganz sicher mein letzter Fitzek ![]()
Ich war letzte Woche Grippe-krank und habe Band 1-3 von Jean G. Goodhind gelesen (aus dem Bücherbüdchen). Honey Driver ist eine Hotelbesitzerin in Bath, Antiquitäten-Sammlerin (Unterwäsche so z.B.), und Verbindungsfrau zur Polizei, wenn Kriminalfälle den Tourismus beeinflussen könnten.
Es ist vom Grundansatz völlig an den Haaren herbeigezogen, es gibt etliche Kontinuitäts- und Logiklücken, ich bin mir nicht sicher, ob es ein Lektorat gab und wieviel einer recht grottigen Übersetzung ins Deutsche geschuldet ist... Zudem gibt es massig Neben-Charaktere, die nicht immer leicht im Überblick zu behalten sind, zumal, wenn selbst der Name zwischendurch mal wechselt ![]()
Aber: ich mag es
. Schön schrullig, britisch, sympathische Haupt-Charaktere, recht witzig und die Autorin hat halt genau den Hintergrund der Hauptfigur samt Ortskenntnissen, das macht vieles besser.
Ich wüsste noch nicht mal, ob ich es empfehlen würde, aber sollte ich über weitere Bände stolpern, würde ich auch die lesen... Ist ein wenig wie Chips. Man kann eine Menge daran kritisieren, aber schmecken tun sie trotzdem...