Beiträge von Lucy_Lou

    Bei den Fitzek Büchern finde ich, die älteren gehen noch. Die neueren finde ich unfassbar "gewollt", Hauptsache niemand kommt drauf, dass doch alles ganz anders ist, und eine Abfolge an Cliffhangern, an deren Ende doch alles völlig abstrus vom Himmel fällt. Ich hab mir vor Kurzem der Insasse angetan, war ganz sicher mein letzter Fitzek :mute:

    Ich war letzte Woche Grippe-krank und habe Band 1-3 von Jean G. Goodhind gelesen (aus dem Bücherbüdchen). Honey Driver ist eine Hotelbesitzerin in Bath, Antiquitäten-Sammlerin (Unterwäsche so z.B.), und Verbindungsfrau zur Polizei, wenn Kriminalfälle den Tourismus beeinflussen könnten.
    Es ist vom Grundansatz völlig an den Haaren herbeigezogen, es gibt etliche Kontinuitäts- und Logiklücken, ich bin mir nicht sicher, ob es ein Lektorat gab und wieviel einer recht grottigen Übersetzung ins Deutsche geschuldet ist... Zudem gibt es massig Neben-Charaktere, die nicht immer leicht im Überblick zu behalten sind, zumal, wenn selbst der Name zwischendurch mal wechselt |)

    Aber: ich mag es xD. Schön schrullig, britisch, sympathische Haupt-Charaktere, recht witzig und die Autorin hat halt genau den Hintergrund der Hauptfigur samt Ortskenntnissen, das macht vieles besser.

    Ich wüsste noch nicht mal, ob ich es empfehlen würde, aber sollte ich über weitere Bände stolpern, würde ich auch die lesen... Ist ein wenig wie Chips. Man kann eine Menge daran kritisieren, aber schmecken tun sie trotzdem...

    Ist das nicht "einfach nur", möchte es nicht klein reden, ein Symptom und ich würde davon ausgehen, dass es unterschiedliche Ursachen gibt. Das könnte das schon erklären.

    Sicher. Wenn es mehrere eng verwandte Hunde betrifft, ist es aber ein Gen-Defekt, wie flying-paws ja auch selber schrieb. Auch bei Smilla hat man ein fehlerhaftes Gen identifiziert, das "Sinn" macht, die Anfälle auszulösen. Klar können das unterschiedliche Gene sein, aber dennoch finde ich interessant, dass ein Gen-Defekt sich erst im hohen Alter zeigt. Vielleicht hatte der Neurologe ja eine Theorie dazu :ka:

    edit, überschnitt sich...

    flying-paws danke für deine sachlichen Antworten :smile:

    Schätze, wenn man selbst einen sehr viel heftiger betroffenen Hund hat, ist es halt schwer, das als "gibt Schlimmeres" abzutun. Dann drück ich mal die Daumen, dass es unter 13 Jahren keinen Hund aus deiner Zucht (schlimm) erwischt.

    Gibt es eine Vermutung, warum erst so spät von Seiten des Neurologen? Mir wurde damals gesagt, es ist eher eine Krankheit, die im Alter besser wird, was zumindest in Smillas Fall auch stimmt.

    Ich war bei einem sehr erfahrenen Neurologen der Tierklink Hofheim. Das ist keine selbsgeklöppelte Diagnose. Cooma ist in keinster Weise dement.

    Dann tut es mir leid, das angenommen zu haben. Im Vielhundehalter...-Thread klang es ein wenig danach, als hättest du 2 Hunde mit (leichter?) Demenz. Hatte ich nur im Hinterkopf, da ich beim Lesen dachte, dass das wirklich blöd ist, wenn man sich da auf Spaziergängen quasi entscheiden muss.

    Aber zum Thema PD: machst du dir keine Sorgen, dass es doch einen Hund deiner Zucht in jüngeren Jahren schon trifft? Der kann ja sonst die tollsten Arbeitseigenschaften haben und abseits davon pumperlgesund sein, aber einsetzen kann man ihn ja nicht mehr, wenn er unkontrollierbare Aussetzer im Job hat. Ist nicht böse oder provokativ gemeint, aber die Krankheit ist ja nun nicht gerade Pipifax für den Hund.

    Bei Smilla hat es ja lange gedauert, bis das Wort PD mal überhaupt fiel. Da scheint sich viel getan zu haben.

    Smillas Anfälle sehen seit Jahren etwa so aus, eher noch deutlich milder mittlerweile und nun nur noch extrem selten. (Die ersten Anfälle sahen deutlich heftiger aus)

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    In der Anfangszeit ließen die sich problemlos durch leichten (positiven) Stress auslösen, z.B. leckeres Futter, Fußlaufen dürfen, Strand oder Schnee sowieso... Teils hatte sie quasi täglich einen Anfall, trotz dass wir versucht haben, ungefähr alles zu vermeiden. Die Anfälle dauern etwa 3 Minuten und sie ist immer bei vollem Bewusstsein.

    Die klassischen Anti-Epileptika haben gar nicht geholfen, am besten letztlich Zonisamid, das sie über mehrere Jahre bekommen hat.

    Warum?

    Ich denke, dass es für die Hunde schon schöner wäre, wenn sie das nicht hätten.

    Die Frage war vielleicht, warum man mit der Linie weiterzüchtet, trotz dass man von einer genetischen Ursache ausgeht :denker:

    Trotzdem beschränkt die Art die man Gassi gehen kann die Anzahl der Hunde mit denen man das tun kann

    Das beschränkt mindestens so sehr auch die Art der Hunde (Z.B. Verträglichkeit oder nicht-kontrollierbarer Jagdtrieb) :ka:. Und die Wohnlage kennt man ja, die fällt normalerweise nicht plötzlich vom Himmel.

    Das finde ich einen ganz wichtigen Punkt. Die Bedürfnisse ändern sich oftmals mit dem Alter. Natürlich kann man dann den Oldie auf große Rudelrunden mitschleppen, aber nicht selten hat der dann halt nix davon.

    Und was ist da der Unterschied zu 2 Hunden? Da hast du auch schon unterschiedliche Bedürfnisse oder irgendwann einen alten / kranken Hund + einen fitten Hund.
    Mit Grisu damals bin ich viel getrennt gegangen, als er wirklich alt war. Hätte aber keinen Unterschied gemacht, ob mit 2 alten Hunden oder die andere Runde mit 1-4 fitten Hunden. Getrennt ist getrennt, um den jeweiligen Bedürfnissen gerecht zu werden :ka:. Aber mit deinem Argument dürfte man dann ja nur noch einen Hund halten...

    Weil es natürlich ein Tausch ist bei dem anderswo Abstriche gemacht werden müssen.

    Warum ist das "natürlich" so?

    Ich wüsste tatsächlich nicht, wo ich wegen der 5 Hunde anderweitig Abstriche mache :ka:. Mir fällt da beim besten Willen nichts ein, was ich mir anders leisten könnte an Freizeitaktivität oder irgendwas, hätte ich 2 statt 5 Hunde...

    Dass andere Menschen Abstriche machen müssten, ok. Aber das kann man ja nun auch nicht verallgemeinern.
    (Mit "Erhöhung" hat das bei mir nichts zu tun, es ist einfach mein Leben)

    mit denen er dafür sorgen kann, dass jeder Hund beim Rudelspaziergang voll auf seine Kosten kommt.

    Nur kurz dazu, da musste ich doch etwas schmunzeln. Ich würde weder spazieren-joggen, wenn ich nur Enya hätte, noch permanent irgendwelche Übungen einbauen, wenn ich nur Joey hätte, noch nur noch in Parks und in der Stadt spazieren gehen, wenn ich nur Smilla hätte... Letztlich wähle ich Wege und Tempo und auch, die Hunde genau gar nicht zu bespaßen auf Spaziergängen. Das liegt an mir, nicht an den anderen anwesenden Hunden :pfeif:.

    Für mich alleine hätte ich wohl 2 (bis 3) Hunde. Mit Frank zusammen halt + 2, also 5 insgesamt. Ist für mich aber auch Höchstgrenze, im Alltag sind es immerhin "meine".

    Kosten sind hier stemmbar. Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was wir so ausgeben (und will es auch nicht |), alleine durch den den Hundesport kommt ja auch noch einiges obendrauf und bei Krankheiten / Verletzungen scheinen sich meine Hunde zu denken: wenn schon, dann richtig...). Aber wir können auch größere Summen problemlos stemmen. Urlaub ist eh mit Hunden (WoMo, das wir eh hätten). Sehr großer Garten, falls mal Krankheitstage sind, mit diversen Hundesportgeräten.

    Und auf Spaziergängen sind die sehr einfach. Das wäre auch ein wenig mein worst case, ein Hund, der das zerschießt (oder im Rudel sehr unverträglich ist). Hier können alle 5 freilaufen und kommen von selbst zu mir, wenn sie in der Ferne einen Hund sehen oder ein Reh. Und pöbeln auch alle nicht an der Leine. Zudem halt die Wohnlage hier, in der Stadt stelle ich mir das mit 5 Hunden wesentlich weniger witzig vor.

    Und nun: das Haus ist abbezahlt, ich arbeite nur halbtags, wir haben keine Kinder, pflegen nicht die Oma, haben kein Pferd etc.... Bloß ein paar Schafe und 2 Kater. Da bleibt einfach automatisch viel Zeit (und Geld) übrig :ka:

    Der Grund, warum so viele, ist hier eindeutig (auch) der Hundesport. Und weil halt nicht wirklich etwas dagegen spricht und ich das Leben mit mehreren Hunden einfcah genieße.

    Aber mit 5 Hunden zu Zweit fallen wir wohl noch nicht unter "Vielhundehalter"