Beiträge von Lucy_Lou

    Gut, ich merke gerade wieder, weshalb ich nur noch selten schreibe.

    Ach nee... treffen halt unterschiedliche Einstellungen / Erfahrungen aufeinander =)

    Mein Grisu war mit Fremdhunden ja extrem unverträglich und es brauchte immer Monate, um ihn mal mit einem Neuzugang alleine lassen zu können (also, ohne sich größere Sorgen um den Neuzugang zu machen). Die meisten Rudelmitglieder hat er einfach irgendwann soweit ignoriert. Kontakte mit Fremdhunden hatte er gar nicht.

    Mit unserer Joey...

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    Jaaa... auch wenn es provokant klingt. Aber ja. Ich hab und hatte immer auch Hunde, die auf Fremdhunde dankend verzichtet haben, aber dennoch (oder vor allem deshalb) von vertrauten Hunden in der Familie extrem profitiert haben. Aktuell auch 2 Hunde, die Fremdhunden maximale Ignoranz entgegen bringen und im eigenen "Rudel" so sehr miteinander sind....
    (Ich finde das Argument auch etwas merkwürdig, so könnte die Beziehung zu dem einen Hund leiden :???: )

    Also klar, es mag Hunde geben, die im eigenen Haushalt nicht sozial mit anderen Hunden zusammen leben können. Oder es geben die Gesamtumstände halt nicht her (Vermieter erlaubt nur einen Hund, Sitter nimmt nur einen Hund, man hat das Geld nicht, der Ersthund ist extrem anspruchsvoll im Handling, man will halt nicht mehr als einen...), aber an "Fremdhunde sind doof" würde ich es nicht festmachen.

    Es hat schon was, diese Diskussion zu verfolgen und zu sehen ,dass ihr zu genau demselben Schluss kommt wie wir Anno Domini 1974 beim ersten Hund

    Hm, ich seh da schon Unterschiede. Ich fand es in den 80ern/90ern schon mehr "Freiheit für den Hund", also zumindest hier auf dem Land, viel mehr Hunde, die alleine unterwegs waren in den Dörfern und auch in unserer ruhigen Wohnstraße, viel mehr Kinder, die alleine unterwegs waren mit Hund (ich auch), viel mehr "das machen die unter sich aus", aber auch mehr Strenge/aversive Einwirkung, wenn Hund dann mal was falsch gemacht hat. Heute empfinde ich hier bei uns eher mehr Leine, eher mehr Rücksichtnahme und eher weniger "das klären die schon unter sich", aber auch differenziertere Erziehung. Und def. weniger Hunde, die alleine draußen unterwegs sind, also eigentlich gar keinen mehr. Das war Ende der 80er def. noch anders hier. Und ich kann mich auch nicht an Leckerlies auf Spaziergängen oder Clicker oder kleinschrittig aufgebaute Umorientierung erinnern. Eher so: Hund hat funktioniert/war nett, dann durfte er halt machen (sich frei entfalten), oder Hund hat nicht funktioniert, dann Leine oder Ärger.

    Ich kann das bei uns in der Gegend (eher ländlich) nicht so bestätigen. Hier Zuhause treffen wir ja eh immer so in etwa die selben HH + Hunde, aber heute z.B. war ich nur mit Enya in Radevormwald unterwegs, 5 direkte Hundebegegnungen, 2x Fremdhunde absitzen lassen (wir passierten, die absitzenden Hunde völlig brav, einer davon mit Keks vor der Nase, aber ist doch super, wenn das funktioniert), 1x uninteressiert vorbei, 1x Kleinhund an Flexi, der freundlich zu uns zog, ok, wir einen Bogen gelaufen (Enya will keinen Fremdhundkontakt), 1x Pöbelhund, wo der Besitzer aber versucht hat umzulenken (beide Parteien einen Bogen gelaufen). So kenne ich es an sich hier aus der Gegend fast nur. "Der-muss-sich-frei-entfalten" dagegen fast gar nicht. Und was Kekse oder möglichst "gewaltfrei" damit zu tun haben :ka: . Kenne hier auch kaum wen, der nicht "Mittelweg" ist. Ich würde mich da auch Mittelweg einordnen: viel Lob, wenn Hund es braucht Abstand reinbringen / blocken /anderen HH ansprechen, erwünschtes Verhalten fördern, aber auch mal ein hey so nicht.

    Ich finde das ja auf Agi-Turnieren immer recht interessant, also auch drumherum auf den Spazierwegen mit dann sehr hoher Hundedichte, aber auch auf dem Turnier selbst. Klar, ist vor allem ein bestimmter Hundetyp vertreten, aber die Hunde kennen es einfach, auf ihren Menschen zu achten/anderes zu ignorieren und mit geringer Distanz klar zu kommen. Die sind def. nicht alle leinenführig und einige reaktiv, aber das Achten auf den Menschen und Ausblenden vom Drumherum funktioniert idR sehr gut. Auch auf Spaziergängen und auch, wenn sich große Hundegruppen begegnen. Besonders "aversiv" arbeiten da wohl die wenigsten Menschen, ist eher eine Mischung aus gut aufgebauter Zusammenarbeit, dazu Kritikfähigkeit des Hundes sowie dem Aufbau von Ignorieren von Anderem.
    Klar, ist auch nur ein Mikrokosmos, aber ist für mich schon ein wenig so, wie es eben gehen kann, einfach eine gute Kommunikation mit dem Hund und "sich kümmern", "Führung übernehmen", ohne dass man dafür auf Kekse verzichten muss und ohne dafür körperlich werden zu müssen. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch oft fehlt: wirklich erlernte und gelebte Zusammenarbeit, Kommunikation verstehen und aufeinander achten

    Weil ich es einfach liebe.

    Das Leben ist zu kurz um nur einen Hund auf einmal zu haben 🥰

    So könnte ich es auch formulieren =)

    Hier leben aktuell 4 Hunde und das passt sehr gut so, wobei die alle 4 recht unkompliziert sind, das macht ja viel aus. Ggf. ist in rund 3 Jahren ein Sport-Nachwuchs geplant, dann wären es (so kein Unglück passiert) kurzzeitig noch mal 5 Hunde, dürfte bei den gewählten Rassen im Rudel und im Alltag im Normalfall aber nicht wirklich mehr Stress bedeuten.

    Wäre ich Single, hätte ich tendentiell am ehesten 2 Hunde. In einer Stadtwohnung ebenfalls sehr sicher nicht mehr als 2. Einen Einzelhund würde ich eher nicht mehr wollen, die geben sich halt auch so viel untereinander.

    Wir wohnen hier ländlich im eigenen Haus und 1,5 der Hunde gehören meinem Mann, bzw. führt er die auch im Sport. Im Urlaub sind sie immer mit dabei, Notfall-Betreuungen haben wir, sind aber nur extrem selten mal darauf angewiesen. Und es ist hier auch einfach der Hundetyp (Joey ist einfach ein Blümchen-Aussie, Enya ein sehr unkomplizierter SL-Border und die 2 Shelties sind eh nur nett :herzen1: ). Aktuell finde ich 4 Hunde eine gute Anzahl :smile:

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    Beim braunen Labrador ist allerdings nicht nur die Mutation für Übergewicht verantwortlich, die scheinen tendenziell eher dazu zu neigen.

    Das finde ich interessant. Ich hab da vor ein paar Wochen mal drüber nachgedacht, hier ist ungefähr jeder braune Labrador fett, aber viele schwarze Labradore sind es nicht. Meine Theorie war eher, dass schwarz nicht so in Mode ist, also man dann eher wirklich einen Labrador (auch mit Arbeitseigenschaften) will und keinen "der hat eh keine Ansprüche"-"Familienhund". Aber dann liegt es doch so sehr an den Genen?

    Segeln mit Hunden, hat das gut funktioniert bei euch? Ich würde das auch gerne mal ausprobieren und Hausboot klingt auch sehr verlocken, hast du Lust da etwas drüber zu erzählen wie das alles so ablief?

    Ich habe mich jetzt nochmal zu dem Thema schlau gemacht. Hausboot fand ich sehr interessant und es gibt tatsächlich mehr als gedacht. Habe mich mal bei einem Unternehmen beraten lassen, die sowas anbieten und bei den meisten Hausbooten ist es gar kein Problem da Enzo mitzunehmen ;)

    Das wollen wir mal ausprobieren im frühen Herbst, ich halte euch auf dem Laufenden :smiling_face_with_sunglasses:

    PS: Hier für alle die es interessiert ein Link zu dem Unternehmen: https://www.clickandboat.com/de/hausboot-mieten

    Ah, sorry, hatte gar nicht geantwortet. Hier ist ein kleiner Reisebericht zu einer Hausboot-Tour: (S. 9): On the Road 2019

    und hier vom Segeln: Reisebericht: Segeln mit Hunden in Kroatien + Wandern in Slo

    Nicht nur mitlaufen, sondern als Helfer für das Training eines anderen Teams liegen.

    Das hat man vermutlich in vielen Sportarten. Bei Agi-Turnieren werden idR auch zufällig Helfer unter den Teilnehmern ausgewählt für den Parcours (also Hindernisse wieder aufbauen, Leinenträger, Zeitmessung, falls die Automatische versagt). Man kann sich ja schlecht mit Hund in den Parcours stellen und das machen :ka: .

    Irgendeine Lösung braucht es also...

    Wir sind ja normal mit WoMo oder mit PopUp-Zelt unterwegs (wenn Außen-Turnier), da geht das mit dem Hund sicher parken ohne Box. Aber in allen anderen Fällen müsste das offiziell zu Ende gedacht werden, finde ich. Wie könnte man das denn "legal" lösen? Den Hund irgendwo anbinden, während man selbst als Helfer völlig woanders ist und den Hund gar nicht im Blick hat, kann ja nun nicht besser sein, wenn man das Ganze mal zu Ende denkt.
    Bei uns im Verein sind die Hunde im Training im Normalfall am Rand geparkt (halt angeleint), aber da ist alles berechenbar.


    Etwas in der Richtung hattet ihr aber noch nicht? :

    Heute im Training erfahren: wir haben ja nachgefragt beim Vet-Amt: geplantes Hunderennen, müssen wir da wen ausschließen (Möpse?).
    Antwort war: jeder Hund muss ein Gesundheitszeugnis vorlegen, an den Details sei man dran, man würde sich gerade mit benachbarten Kreisen abstimmen.