Beiträge von Lucy_Lou

    Boah, mutig! Würde ich mich nicht trauen, will lieber nicht wissen, was die dazu zu sagen haben

    Schreib mal was als Ich-Erzählung, man gewöhnt sich dran :ugly: =) (also Ernst gemeint, falls man das will, wirklich so als Übung. Wenn man es im eigenen Kopf zu bekloppt findet und an einer Stelle nicht weiter kommt)

    Es ist eher ein moralisches Dilemma im Kontext der Handlung.

    Ich lasse die Figuren im Buch in meinem Kopf darüber diskutieren. Unterschiedliche Meinungen und Einstellungen, die nicht zwingend meine sind. Und spinn im Kopf die Handlungen der Figuren weiter, je nachdem, wie man sich entscheidet. Aber auch da lass ich wieder die Figuren reden. Da bekommt man durchaus sehr neue Blickweisen.

    Ok, klingt das sehr schizophren |) ?

    bei uns wird beim klopfen die Tür geöffnet und eingetreten, da wartet keiner das man ihn rein bittet

    Ist bei mir im Haus ähnlich, außer es handelt sich um die wirklich hohen Tiere.

    Und wenn man einen Hund hat, der beißt, wenn wer Fremdes "sein" Territorium betritt, gehört da mindestens mal ein Schild an die Tür "Vorsicht, bissiger Hund, nie ohne Vorwarnung eintreten!". Es handelt sich ja nun genau nicht um eine Privatwohnung, da laufen Menschen rum, die sich vielleicht auch einfach nur blöderweise in der Tür geirrt haben könnten, also davon ausgingen, dort willkommen zu sein. Wenn ein Hund beißt (und das hat der Zwerg ja nun eindeutig getan), gehört der gesichert für mein Empfinden. Und zu sagen:

    Zitat

    Das würde mit Sicherheit niemals wieder passieren. Der war auch bisher nicht auffällig.

    ... da klingt es einfach nicht nach. Entweder der Hund tickt aus, wenn wer Fremdes das Büro betrifft (und da wären wir wieder bei Warnschild oder auch abschließen, was vielleicht aber nicht Fluchtweg-kompatibel ist) oder er ist nicht auffällig. Ist er aber, er ist ausgetickt. Genauso wie ein Runterspielen der Situation nicht gerade nach "niemals wieder passieren" klingt. Eigentlich würde man sich um Sicherungslösungen bemühen, ich jedenfalls, und nicht auf den Postboten schimpfen.

    Und: ich habe damals neben dem Studium selbst eine Zeitlang Abends Post zugestellt. Bellende Hunde sind da keine Seltenheit und ein kleines Stück weit musste man sich darauf verlassen, dass die schon nicht angreifen (bzw. der Halter sie dann sichern würde). Man hat schlicht auch nicht die Zeit, da erst Mal sonstwie lange zu warten, um das mit dem Halter zuerst auszudiskutieren, wenn der überhaupt auftaucht, um das zu tun.

    sondern lediglich darum, die wenigen Sekunden Zeit dafür zu haben.

    Woher hätte der Postbote wissen sollen, dass der Halter das tut? Glaub mir, als Postbote hast du genug lächelnd dir aus der Ferne zuwinkende Halter. Und kannst definitiv nicht von "Sekunden" ausgehen. Und in einem Büro (!) würde ich nicht mit einem angreifenden Hund rechnen. Auf Grundstücken hab ich mir eher mal gedacht, gut, prima, dann wartet doch einfach noch ein paar Tage auf eure Briefe... Und das unabhängig von der Hundegröße. Ich persönlich werde auch von 5kg nicht gerne gebissen.

    Gespräch von heute:

    Mensch 1: "Boah, ich hab so Rückenschmerzen."
    Mensch 2: "Oh, was ist passiert?"
    M1: "Furchtbar geschlafen. Der lag da so süß! Und der andere zwischen meinen Beinen."
    M2: "Kenn ich, meine Kleine streckt ja gerne mal alle Viere von sich und man will sich ja keinesfalls drauf legen."
    M1: "Jaaa... und nicht aufwecken!"
    M2: "Siehst du den Kratzer da an meinem Auge?"
    M1: "Oh!"
    M2: "Wenn ich frühmorgens aufhöre zu kuscheln, schlägt sie schon mal zu..."

    Spoiler anzeigen

    M2 war ich

    Und wenn du denkst, es wird nie etwas werden, kommt von irgendwo ein Lichtlein her (oder so ähnlich). Lotta wird in ein paar Tagen 4 Monaten alt und ist gerade aus dem Spiel mit Joey heraus zur Terassentür gelaufen und hat daran gekratzt :laola: :hurra: :gott:

    Gut, ist nicht der erste Welpe, bei dem ich anfangs dachte... nun... etwas merkbefreit in Sachen Stubenreinheit :hust: . Aber hey!!!! Bislang hat es noch jeder geschafft und das war SUPER!

    Büffelhorn war beim Rüden auch super. Weil es krass hart ist. Der hat alles andere sehr schnell geshreddert. Allerdings hab ich die als ziemlich übel riechende in Erinnerung?

    Irgendeinen Tod stirbt man immer :pfeif:

    Sind eure Zwerge schon im Wasser gewesen?

    Nun, du hast einen Sheltie :D . Gibt aber angeblich auch welche, die lieben Wasser. Meine nicht so... Enya (Border) ist in dem Alter durchaus schon im Wasser gewesen... Würde an deiner Stelle bei einem Sheltie aber nicht so total enttäuscht sein, wenn das nie passieren wird...

    Ich wohne hier erst seit paar Jahren und war noch nie auf der anderen Seite der Straße

    Entschuldigung, aber :lachtot:
    Hier bei uns bist du übrigens auch nach 20 Jahren noch ein Neu-Dazugezogener xD


    Die Trainerin meinte, ich solle ihn ruhig, aber deutlich auf den Platz schieben, den ich ihm zuweise (ohne dass er dort sitz oder platz machen muss). Ich dachte "das wird nicht funktionieren, er ist viel zu aufgeregt".

    Es war wie ein Wunder. Er war dann echt total ruhig, hat den Platz akzeptiert und war sehr aufmerksam.

    Ich hab früher meinen Hunden immer zu viel Aufmerksamkeit geschenkt auf dem Hundeplatz, wenn sie nicht dran waren. So: man kann doch so ein junges Ding nicht einfach anbinden und nicht beachten |). Bei Lotta ziehe ich das erstmals bewusst durch (nachdem ich bei Enya den Unterschied schon gemerkt hatte, da ging ja nix an Kontakt/Gruppen wegen Corona). Lotta ist knapp 4 Monate nun und hat schon bei vielen Trainings zugeschaut, auch heute wieder beim Hoopers. Angebunden und natürlich nicht gar nicht beachtet... Kuscheln zwischendurch darf... Und klar hüpft die auch mal, schaut, kaut auf einem Grashalm rum. Aber sie kennt es von Anfang an nicht anders: ist sie nicht dran, dann ist sie nicht dran. Auch nicht, wenn ich da fröhlich mit Enya auf dem Platz rumturne. Oder wenn andere Hunde um sie herum laufen. Muss aber dazu sagen, dass ich mit Lotta auch keinerlei "Gruppenstunde" besuche, sondern nur einzeln mal kurz was mit ihr in den Pausen mache. Aber ich glaub mittlerweile schon, auch wenn man das gar nicht will, triggert man da ganz viel an Erwartungshaltung beim Hund.

    Ich bewundere dich Lucy_Lou wie du so vielen Hunden gerecht wirst.

    Enya (die Borderin) ist eigentlich die einzige, die Aufmerksamkeit braucht auf Spaziergängen (und selbst sie ist da jammern auf hohem Niveau). Und das Welpi, weil halt Welpi. Der Rest ist völliger Selbstläufer.
    Und im Hundesport sind 2 Hunde Franks. Und Smilla eh raus.
    Und es ist Wohnlage. Wir haben ein großes Grundstück mit allem an Geräten für Training und sind mehrmals die Woche auf dem Hundeplatz/Halle. Dazu (im Normalfall) sehr einsame Spazierwege. Mit Enya + Kleinteil gehe ich alleine aber noch ungerne. Ich finde es schwierig (falls wer Fremdes angreift, die Angst schwingt ja immer noch mit) alle 5 abzuschirmen. Meine Hunde suchen keinen Ärger (aber Enya ist pissig mit aufdringlichen Fremdhunden und beim Zwerg hab ich Sorge, sie könnte flüchten und der Fremdhund kippt ins Jagen. Und da ist das Problem: die Fremdhunde und wie viele Hunde kann man schützen und anleiten).
    Aber keiner meiner Hunde pöbelt, keiner jagt. Sofern niemand in uns rein rennt (und selbst das geht an sich, kam jetzt in Holland auch ein paar Mal vor, aber da sind wir halt auch zu Zweit (mit Frank) und zur Not einfach Joey freigeben.
    Und ich arbeite nur halbtags. So zum Zeitfaktor.
    Ansonsten sind die easy. Und die geben sich ja auch gegenseitig viel.