Ich habe auch mal eine Frage in die Runde: Ab wann ging es denn bei euch so los, dass Fremdhunde so interessant wurden, dass nicht mehr (zuverlässig) gehört wurde und lieber Flexi/Schlepp dran war in potenziellen "Begegnungsgebieten"?
Ich glaub, das ist total Hundetyp-abhängig. Ich hab nun den 4. Sheltie-Junghund, bei keinem war das je ein Thema. Also nie. Bei meinem Border Enya auch nicht. Bei ihr eher: brauchst dich nicht kümmern...! Sie hat Fremdhunde sehr früh schon völlig überflüssig gefunden und Peaches ist ja nur 5 Monate jünger. Enya alleine hat früh schon alles ignoriert, aber wehe, ein anderer Hund hat Peaches bedrängt
. Glücklicherweise kannte ich klare Ansagen (auch an den Gegenüber) ja schon vob Grisu. Aber hier hat sich tatsächlich keiner dieser 5 Hunde je für Fremdhunde interessiert (im Sinne von: Yipieh, Spiel!, die Richtung), woll(t)en eher immer alle ihre Ruhe und nur zu bekannten Hunden Kontakt.
Bei den beiden Aussies sah das dagegen anders aus
. Bei Grisu hab ich unheimlich viel falsch gemacht damals, ihn viel zu viel selbst klären lassen und braucht doch die Erfahrung und den Sozialkontakt
. Könnte ich mir so in den Hintern treten für im Nachhinein...
Bei Aussie Joey hab ich glaub ich nach Grisu eher zu viel Impulskontrolle/Abbruch/Umlenken gemacht, eine Schlepp hat sie aber nie gebraucht. Bei ihr hatte ich aber wirklich den Finger drauf in dem Alter (zumal das die Hoch-Zeit von Smillas Anfällen war, da durfte einfach nichts schief gehen).
Also ich denke wirklich, es ist sehr Hund-abhängig, ob man da jemals eine Leine für braucht (oder für sonst irgendwas, Jogger, Wild... gibt ja viel). Ich glaub, ich hab da einfach extrem einfache Rassen, um um eine Schlepp herum zu kommen (die Aussies... joah...)