Beiträge von Lucy_Lou

    Ich habe auch mal eine Frage in die Runde: Ab wann ging es denn bei euch so los, dass Fremdhunde so interessant wurden, dass nicht mehr (zuverlässig) gehört wurde und lieber Flexi/Schlepp dran war in potenziellen "Begegnungsgebieten"?

    Ich glaub, das ist total Hundetyp-abhängig. Ich hab nun den 4. Sheltie-Junghund, bei keinem war das je ein Thema. Also nie. Bei meinem Border Enya auch nicht. Bei ihr eher: brauchst dich nicht kümmern...! Sie hat Fremdhunde sehr früh schon völlig überflüssig gefunden und Peaches ist ja nur 5 Monate jünger. Enya alleine hat früh schon alles ignoriert, aber wehe, ein anderer Hund hat Peaches bedrängt :pfeif: . Glücklicherweise kannte ich klare Ansagen (auch an den Gegenüber) ja schon vob Grisu. Aber hier hat sich tatsächlich keiner dieser 5 Hunde je für Fremdhunde interessiert (im Sinne von: Yipieh, Spiel!, die Richtung), woll(t)en eher immer alle ihre Ruhe und nur zu bekannten Hunden Kontakt.

    Bei den beiden Aussies sah das dagegen anders aus |) . Bei Grisu hab ich unheimlich viel falsch gemacht damals, ihn viel zu viel selbst klären lassen und braucht doch die Erfahrung und den Sozialkontakt :fear: . Könnte ich mir so in den Hintern treten für im Nachhinein...
    Bei Aussie Joey hab ich glaub ich nach Grisu eher zu viel Impulskontrolle/Abbruch/Umlenken gemacht, eine Schlepp hat sie aber nie gebraucht. Bei ihr hatte ich aber wirklich den Finger drauf in dem Alter (zumal das die Hoch-Zeit von Smillas Anfällen war, da durfte einfach nichts schief gehen).

    Also ich denke wirklich, es ist sehr Hund-abhängig, ob man da jemals eine Leine für braucht (oder für sonst irgendwas, Jogger, Wild... gibt ja viel). Ich glaub, ich hab da einfach extrem einfache Rassen, um um eine Schlepp herum zu kommen (die Aussies... joah...)

    kannst das Plüschding gerne vorbeibringen

    Peaches ist der mit Abstand netteste Hund, den ich je hatte, daher... nein xD Wirklich, sie ist nur lieb und hat Null, gar keine Baustellen. Und ist schmusig und jagt nicht und macht alles toll mit und belästigt weder Hund noch Mensch und egal ob es ein Chill-Couch-Tag ist oder im Urlaub komplett unterwegs sonstwas machen...

    Ja, laut sein kann sie und im Sport ist sie ein Ticken zu sensibel. Aber mehr fällt mir nicht ein :ka:

    Ein völliger Traum, wenn man einfach nur nett und unkompliziert und sehr eng mit dabei will.

    Ich hab vermutlich eher einen anderen Grundtyp Sheltie, um dir was zu empfehlen. Wobei Lotta es sooo toll macht! Letztes WE mit auf Turnier, lustig im Aufwärm-Bereich mit geturnt, WoMo eh kein Problem, andere Lebewesen werden ignoiriert, nett, sehr verspielt, kein Stück ängstlich, aber Sheltie halt (knapp 5 Monate alt)

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    und das Plüsch-Ding (ich hoffe, am Fell nimmt sich Lotta kein Beispiel |) )

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    Ich liebe diesen Hund so sehr :herzen1:

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    Zusammenarbeit mit ihr ist einfach nur faszinierend, was sie mitdenkt, wie unfassbar schnell sie lernt und immer ihr bestes gibt. Und ja, sie braucht keine fremden Lebewesen, aber zeigt es kaum, mir zu Liebe. Sie macht alles mit, ist so dermaßen zuhörend und die richtige Mischung aus sensibel und vorwärts denkend. Im Rudel hier auch nur toll :herzen1:

    Kein Welpe braucht wirklich nach der Züchterzeit das sinnlose Herumtollen.

    Der Welpe hört doch nicht exakt mit Umzug mit 8/9 Wochen auf (sinnlos?) herumtollen zu wollen?! Zumindest meine haben auch danach noch gerne gespielt, allesamt. Muss ja nicht zwingend ein anderer Hund beteiligt sein, kann aber, sehr zur Freude des Welpen.

    An sich finde ich die Frage schwierig zu beantworten für einen Einzelhundehalter. Hier hat Kleinteil 4 erwachsene (recht unterschiedliche) Hunde im täglichen Sozialkontakt. Und sie nutzt den auch. Lernt. Spielt. Tollt herum (mit Hunden, die gerne mitmachen und solchen, die sagen, SO NICHT IN MEINEM DUNSTKREIS!") Wie fein die alleine auf meine anderen Hunde reagiert! Dazu mehrere feste weitere Kontakte und "ignorier-Kontakte" (HuPla z.B., da kennt sie Spiel gar nicht, nur zusehen oder selbst Winzigkeiten tun dürfen).

    Ich kann mir das eher schlecht vorstellen, einen jungen Hund so isoliert von Artgenossen zu lassen, hab da aber halt auch leicht reden. Und zu wirklichen Fremdhunden lasse auch ich keinen Kontakt zu (außer mit extrem gutem Gefühl bei netten Kleinhunden und mit entsprechendem Kennenlernen).

    Und es ist einfach Augenwischerei seitens diverser Trainer zu vermitteln man würde immer nur rein über positive Verstärkung ans Ziel kommen

    Im BH-Training?

    oder im RallyO

    Das ist tatsächlich sehr kurzweilig! Dein Hund muss nicht lange in Positionen bleiben :smile: . Würde ich an deiner Stelle ausprobieren, wenn du in der Richtung Interesse hast.

    So langsam darf ich hier ja auch mitschreiben (so sehr ich die Welpenzeit liebe, ich will Junghund :rollsmile: !)

    Lotta wird am 07.12. 5 Monate alt, ich finde, diese Monatsgrenze macht es irgendwie...

    Bislang ist sie ein fröhlicher, sehr typischer, aber durchaus recht offener Sheltie. Sie schaut sehr, wie sie sich wem gegenüber verhalten darf und passt ihr Verahlten dahingehend sehr an...

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    Nein, sie macht aktuell nur Spaß, war letztes WE im WoMo mit auf einem Hoopers-Turnier, die macht aktuell alles toll mit. Bin sehr gespannt, wenn sie nun was erwachsener wird (und ich endlich was mehr mit ihr machen kann :roll: )

    Zitat

    cocker rage syndrom oder auch sudden onset rage ist bis heute nicht wirklich wissenschaftlich erforscht.

    Der Lichtblick dabei: dann scheint es ja nicht so verbreitet zu sein, dass es ein echtes Problem ist. Sonst würde sich Forschung eher lohnen.

    Wobei ich das sehr merkwürdig finde, im Vergleich zu Smilla. bei "Cocker-Wut" hängt ja viel mehr dran (an Leid für andere und verbreitet ist ihre Anomalie ja nun nicht gerade). Bei Smilla wurde aber schon (über Deutschland hinaus) sehr viel Forschung betrieben, das war ein wirklich großes Projekt. Da sollte ein plötzlich wild um sich beißender Hund doch an sich höhere Priorität haben :ka:.

    edit: und schon wieder zu langsam. Danke Irish Terrier

    edit: sorry, habe den Glückskeks rausgenommen, bin so langsam beim schreiben...

    Zum Thema: Als ich so um die 12 Jahre alt war, hatten wir in der Umgebung einige Golden Retriver aus Hobby-Zucht, von denen nicht nur einer plötzlich ausgetickt ist (da war vor Internet und Co, die sind an sich alle irgendwo in der Nähe gelandet). 2 davon wurden letztlich eingeschläfert und die Hobby-Zucht (ohne Papiere, nur man hatte halt die Elterntiere) tatsächlich untersagt. Und damals war das sicher nicht üblich, wohl eher der Richtige/Wichtige hier im ländlichen Raum hat einen Aufstand im Rathaus/Vet-Amt gemacht.
    Aber das war nach allen Schilderungen genau so: häusliches Umfeld, "normale" Situation, plötzlich biss der GR wild um sich. Bei tatsächlich mehreren aus der "Zucht".

    Aber ist sicher vieles denkbar. Dieses "Schalter umlegen" (wenn auch immer mit zumindest einem gewissem Anlass) hatte Grisu (Aussie) ja auch. Der hat erst reagiert und dann gedacht. Völlig egal, ob er selbst etwas abbekam. Der hat sich ja mehrfach im Leben ohne jedes Zucken einer lebensgefährlichen Situation ausgesetzt. So für mein Empfinden hat da jeglicher Selbsterhaltungstrieb gefehlt (braucht man an Rindern vermutlich).
    Und ja, es schrieb schon jemand: Drohen kann das Fünktchen zu viel sein, um nicht (sein Leben) zu verlieren. Grisu hat gedroht, so ungefähr 3 Millisekunden lang.
    Aber er war nicht "krank" und immer (ok, fast immer) nett mit Menschen. Aber im Zweifelsfall kannte der nur "vorwärts". Dabei würde ich behaupten, der war an sich klar im Kopf. Wenn ich mir das aber gepaart mit schlechter Aufzucht, noch weniger Differenzierung seitens des Hundes oder schlechtem Handling durch den Halter vorstelle :fear:.

    Mit Smilla auf der anderen Seite habe ich ja nun mehr als deutlich vor Augen, was situative neurologische Störungen in Stress-Situationen sind! Ihre äußern sich ja völlig anders, sind aber rein stressbedingt. Und Stress kann auch schon größere (Vor-)Freude sein oder halt allgemeine Aufregung. Zumindest zu den Hoch-Zeiten ihrer Krankheit. Das Gehirn macht schon mal merkwürdige Dinge (und nein, Epi ist es bei Smilla nicht). Die völlige Kontrolle hat der Hund da aber nicht mehr.

    Bedrohlich bzw. einschüchternd wirkende Hunde und Rassen

    Welche wären das :???: ? Nach einigen unschönen Kindheitserinnerungen mache ich z.B. um Pegingesen tendentiell einen kleinen Bogen... Oder nimm einen Berner Sennenhund. Für manche Menschen in der Wahrnehmung der freundliche Knuddelbär schlechthin, für andere, sehr groß, sehr kräftig und sehr schwarz, einschüchternd! Die Farbe spielt bei so etwas ja tatsächlich auch mit rein. Also schwarzer, kräftiger Labrador-Rüde nur mit polizeilichem Führungszeugnis, die blonde Version davon ohne?