Ich hab 5 Hütehunde (3x Sheltie, Border und Aussie), habe nie bewusst abgegrenzt und die sind chillig in der Wohnung. Klar, je nach Hund beschäftigen die sich mal miteinander, der eine ist was schmusiger als der anderer, aber keiner von denen hat Stalker-Qualitäten, gar nicht
(ok, wenn ich den Spint mit dem Hundekram aufmacche
) . Und ich schick die nie weg oder weise denen Plätze zu, wir haben weder geschlossene Boxen noch Kindergitter.
Ok, es sind 5 Hunde, da steht wohl automatisch niemand "im Mittelpunkt" und sie haben ja auch sich z.B. zum Kontaktliegen, das nicht jeder hier mag, aber manch einer.
Kein einziges Tier das in Sozialverbänden lebt hat ein Konzept von "alleine sein".
Finde ich interessant, darüber nachzudenken. Heißt ja nicht, man will unbedingt kuscheln, spielen etc.
Meine Hunde sind berufsbedingt vormittags alleine Zuhause, aber halt miteinander. Ich hatte seit der Mehrhundehaltung keinerlei Probleme damit, einen Welpen sehr schnell daran zu gewöhnen, dass da kein Mensch bei ist. Also, die blieben alle nach 2-3 Wochen völlig problemlos ein paar Stunden "alleine" mit anderen Hunden.
Aktuell liegen sie verteilt im (engen) Wohnmobil, keiner spielt oder "kuschelt" im Moment. Permament verfügbare Sozialpartner (und das haben meine Hunde!) führen meiner Erfahrung nach nicht dazu, dass ein Hund überdreht, nicht zur Ruhe kommt etc., überhaupt nicht.