Beiträge von Lucy_Lou

    Was spricht gegen eine Hundewiesen? Dort können sie sicher eingezäunt rennen und toben.

    Du kennst da ggf. eher Ausnahme-Huskies :???: .

    Ich kenn die erwachsen nur recht ernsthaft, eher nicht spielend und Kleinhunde gerne mal als Beute wahrnehmend.

    Sehr viele Hunde spielen erwachsen übrigens nicht mehr mit fremden Artgenossen.

    Besitzerin der beiden Huskys meinte dass ihre tota lfaul wären und das Gewöhnungssache ist.

    Da sag ich jetzt mal nichts zu :mute:

    und alle diese Rassen die mich interessieren sind ziemlich aktiv und sportlich.

    Was interessiert dich denn sonst noch an diesen Rassen? Es gibt ja genug Begleithundrassen, die da eher sehr anpassungsfähig sind.

    Ansonsten gibt es durchaus Sportarten, bei denen der Mensch nicht so arg fit sein muss. Hoopers z.B. oder auch Rally Obedience.


    Kann ein Husky z.B. ohne joggen leben?

    Da sehe ich so ein wenig das Problem, dass ein erwachsener Husky in der Regel nicht frei laufen kann und an Hundesport auf dem Hundeplatz in der Regel wenig Interesse hat. Bei Hunderassen, bei denen das generell weniger ein Thema ist mit dem Freilauf, kann der sich halt in seinem Tempo bewegen. Ein Husky in sehr langsamem Tempo an kurzer Leine sehe ich da eher kritisch. Und alternative Auslastung eher auch.

    Also, ich würde noch mal darüber nachdenken, was man wirklich will an Typ Hund. Rein vom Wesen und den Ansprüchen her und nicht von der Optik her. Nicht-Sportskanonen-Hunderassen gibt es einige.

    Wie sieht es denn z.B. mit Wachsamkeit aus oder Jagdtrieb, Artgenossenverträglichkeit, Stadt/Land...? Was schwebt dir konkret an Auslastung vor?

    Kennt jemand sowas und kann das seriös sein???

    Was meinst du mit seriös?

    Klar wirken Psychopharmaka bei Hunden, sonst könnte man sich Epi-Medikamente sparen. Smilla hat ja diverses damals zu Testzwecken bekommen, Wirkungen gab es in Massen.

    Es wirkt halt individuell durchaus recht unterschiedlich und man muss Nebenwirkungen zu Nutzen abwägen. Aber ja, einen Effekt haben Psychopharmaka beim Hund.

    Was uns derzeit wirklich fertig macht ist die stubenreinheit und der durchfall. Ich habe heute carnivore oder wie das heisst bei amazon geordert um das in den griff zu bekommen. obwohl wir nun auf ein einziges futter umgestiegen sind gibts sonst nur wenig besserung.

    mein plan ist jetzt erstmal den durchfall los zu werden

    panische Helikopter Hunde Besitzer die der meinung sind sie könnten meinen hund über das internet besser einschätzen als ich

    :ka:

    Was wolltest du denn hören?

    Mein erster Gedanke war auch Giardien und die gehen nicht mit etwas Ruhe und irgendeinem auch noch auf Zucker-basierten Futterzusatz wieder weg.

    Das hat nichts mit helikoptern zu tun, sondern mit etwas, was man behandeln kann und muss.

    Das ist nicht normal. Da läuft was falsch gerade. 1-2 Tage, ok, die Umstellung, der Stress, völlig anderes Futter (was ich im übrigen auch nicht verstehe). Aber über eine Woche lang, da ist der Hund krank, da stimmt was nicht. Egal ob du das hören willst. Zumal du selbst schriebst:

    "Was uns derzeit wirklich fertig macht ist die stubenreinheit und der durchfall."

    ...

    Ich könnt jetzt was von Moroscher Möhrensuppe schreiben, aber das gehört gesundheitlich abgeklärt. Aus den Verhältnissen sind das mit einiger Wahrscheinlichkeit Parasiten und nein, das heißt nicht, dass der Hund nicht ansonsten fit wirkt. Hatte selbst mal einen Welpen mit Giardien und bis auf den Output hat man da nichts von gemerkt.

    Das wäre der best case in diesem Fall...

    Absolut!

    Ich hab hier selber gerade einen 12 Wochen alten Welpen, das beschriebene ist doch einfach nur grausam :loudly_crying_face:

    Himmel, wenn das wirklich stimmt, bitte gib den Hund schnellstmöglich (!!!) ab! Der hat jetzt schon ein ordentliches Paket zu tragen durch dich und das muss man erst mal wieder ausbügeln, damit der in der Lage sein wird, ein möglichst stressfreies Leben führen zu können, das er auch genießen kann.

    Auf Halsband steige ich immer erst um, wenn der Welpe rel. umweltsicher ist und Grundzüge von Leinenführigkeit verstanden hat (dass die irgendwann zu Ende ist und man sich da etwas aufmerksam anpassen muss), also: wenn der nicht mehr plötzlich -weilwegen- in die Leine rennt. Hier ist das meist so mit rund 5-6 Monaten der Fall, aber schau ich immer individuell.

    Bei einem 12kg-Junghund kann da aber mit Sicherheit ein robustes, gut sitzendes Geschirr dran und eine Leine der Wahl. Der schleppt sich da nicht tot dran...

    Das erste was mir dazu einfällt, warum ein großer Mischling aus dem Auslandstierschutz für einen Hundeanfänger......das passt nicht.

    :gott:

    Hilft dir nicht, aber ich verstehe da auch absolut nicht die Orga! Aber hauptsache, ein Hund "gerettet" :mute:

    Der Hund kennt kein Leben mit Mensch im Haus. Der hatte Bezugshunde bislang und all das, was in deinem Alltag normal ist, ist für ihn komplettes Neuland. Und es ist kein Welpe, der da unbedarft reinwächst, der bringt ein riesen Paket bereits mit.

    Meine Empfehlung wäre, falls deine Orga keine Tipps außer "gib dem Zeit" hat, ein auf Auslandshunde spezialisierter Trainer, der dir erklärt, wie du dem Hund die krasse Umgewöhnung erleichtern kannst. Da es dein erster Hund ist, machst du sicher ungewollt und unbewusst in Punkto Körpersprache und Timing viel falsch. Ist nicht böse gemeint, da haben wir alle am Anfang gestanden. Aber ein 3 Jahre alter Hund, der so gar nix kennt, ist wirklich ein Brett...

    Und: das wird dauern! Das wird lange dauern. Und wenn der erst mal auftaut, wird der ganz andere Dinge noch auspacken.

    Ich hab grad wirklich Wut auf die Orga...

    Inklusive Ausschluss jeglicher Aspekte wie Materialversagen, gesundheitliche Zwischenfälle und andere Arten mehr oder weniger "höherer " Gewalt?

    Dann dürften alleine in meinem recht wenig bevölkertem Umfeld sehr viele Hunde nicht mehr den eigenen Garten verlassen.
    Ich verstehe den Aspekt völlig, aber:

    Bei einer Gefährlichkeitsüberprüfung erwarte ich doch primär eine Aussage über ein tatsächliches Risiko durch einen Hund und nicht über die Fähigkeiten eines Menschen dieses Risiko vermeiden zu können

    ich wäre da sehr viel mehr bei der Mensch-Überprüfung. Faye wäre nicht gestorben, hätte der zugehörige Mensch seine Hunde nicht ohne Aufsicht außerhalb des Grundstücks frei laufen lassen. Mit der Brgründung, es seien ja Tierschutzhunde/Ex-Straßenhunde, die sind doch eh gut sozialisiert (long Story in short, trifft es aber).

    Ein tatsächliches Risiko durch den Hund sehe ich immer gegeben. Sei es, dass der irgendwem vors Rad rennt, nach einem kreischend auf ihn zurennendes Kind schnappt oder Kleinhunde als Beute sieht. Die Frage ist, wie Mensch damit umgeht.

    dass sie diesen Hund behalten will, jetzt wissend, dass er ein deutlich größeres Gefahrenpotential bedeutet als zunächst von ihr eingeschätzt.

    was wäre denn die Alternative?

    Gerade da sie ihn ja jetzt entsprechend mit Maulkorb und Leine sichert?

    Einen verantwortungsvolleren Besitzer wird der wohl nicht mehr finden. Für immer im Zwinger oder einschläfern?