Meine Hunde schlecken sich gegenseitig ab, säubern sich die Ohren, auch ich komme in den "Genuss". Ich sehe es als Sozialpflege und Vertrautheit.
Beiträge von Lucy_Lou
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darkshadow: in dem Video geht es um Rassehunde, nicht um Mischlinge. Es geht um Rassehunde, die als Gebährmaschinen verheizt werden. Es geht nicht um "liebevolle Hobbiezuchten" von Mixen.
Was hier angeregt wurde ist, dass es solche Tierquälerei nicht gäbe, wenn Menschen ein wenig mehr schauen würden, wo sie ihren Hund her nehmen und solche Händler boykottieren. Oder anders, dass es solche Vermehrer nicht gäbe, wenn nicht einige Menschen einen Rassehund wollten, ohne das entsprechende Geld dafür zu bezahlen.Warum fühlst du dich bei solchen Threads immer gleich im Namen aller Mischlingshalter angegriffen? Hier geht es um etwas völlig anderes.
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Wie bei dem berühmten Lidschlussreflexversuch, wo man einen leisen Windhauch ins Auge bläst und vorher einen Piepston ertönen lässt. Irgendwann reagiert man allein auf den Piepston mit Lidschluss, man braucht gar keinen Windhauch mehr.
Und wenn dann so und so oft der Piepston ertönt und es passiert nix, schließt sich auch das Auge nicht mehr. Man schließt das Auge/Hundi freut sich über den Click, in der Erwartung, es folgt was nach. Das Gehirn wird die Reaktion irgendwann als unnötig ansehen, wenn eben nichts nachfolgt.
Was dagegen funktionieren müsste, ist unregelmäßige Verstärkung. -
Ein Bruder von Grisu geht mit Frauchen in die Grundschule. Sie ist dort Lehrerin. Auf dem Wurfgeschwistertreffen hat sie sehr begeistert davon erzählt. Hund und Kinder haben schnell gelernt, sich an die Regeln zu halten und sie meint, die Kinder profitieren nur davon.
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hmm das is alles schrecklich, aber was passiert, wenn keiner mehr diese welpis nimmt? dann werden die Hündinnen um die ecke gebracht, oder dürfen verhungern... sorry, aber ihr glaubt doch nicht ernsthaft, das die Hündinnen besser behandelt werden, wenn die welpen nicht an den mann gebracht werden können?
ich finde das auch alles sehr schrecklich, logisch, und heiße das auch nicht gut.
Nein die Hündinnen werden dann nicht besser behandelt, aber es kämen zumindest keine mehr nach, wenn wirklich niemand mehr dort Welpen kaufen würde. Letztlich würde es dazu führen, dass in Zukunft keine Hunde mehr in solchen Zuchstätten gequält werden würden. Mit jedem Welpenkauf wird ein solcher "Züchter" in seinem Tun bestättigt und es nimmt nie ein Ende. Ich finde deine Aussage wirklich erschreckend.
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Ich bin auch der Meinung, dass man bei Welpen schon viel erkennt.
Bei Lucy war es so, dass wir uns bewusst für eine ruhige Hündin entschieden haben, die wenig kiebig mit ihren Geschwistern war, auf alles offen und freundlich zu gegangen ist. Sie ist genauso geglieben. Ich kenne zwei ihrer Geschwister heute noch. Eine Hündin, die sehr forsch und selbständig war, als Welpe schon alleine im Freien Erkundungstouren unternommen hat und es hat sie nicht interessiert, ob irgendjemand mit kam. Die große Eigenständigkeit und das Selbstbewusstsein ist geblieben. Dann eine Hündin, eher unsicher und kiebig, auch das ist geblieben, wobei es leider durch den neuen Besitzer gefördert wurde.
Bei Grisu haben wir uns für einen Welpen entschieden, der sehr menschenbezogen und verschmust war und der erst gedacht und dann gehandelt hat. Das ist immer noch so. Zwei seiner Brüder sind da eher so, erst handeln, dann denken, wilder und nicht verschmust, auch das ist geblieben, wenn auch unterschiedlich stark. Dann waren 2 etwas zurückhaltendere dabei, einer ist mittlerweile die Ruhe selbst in neuen Situationen, der andere recht unsicher und ängstlich. Bei beiden sieht man deutlich an den Besitzern, woran das liegt.
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Lucy ist mit 7,5 Wochen eingezogen und war von Anfang an stubenrein. Ja das gibts

Grisu dagegen hat gebraucht bis er 4 Monate alt war, bis dahin ging fast täglich was ins Haus. Anders gemacht habe ich bei ihm nichts

Viel Spaß mit euerm Welpen!!
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Wir haben im Welpen-/Junghundekurs auch immer mal wieder Kinder dabei. Aber es geht fast immer schief. Wobei unsere Trainerin eine Engels-Geduld hat und 1000 mal ruhig erklärt, dass die Agility-Geräte kein Spielplatz sind, dass ein Hund gute Ohren hat und nicht angebrüllt werden muss, dass es nicht viel hilft, los zu rennen, wenn man Ruhe vor den Welpen haben will etc. Wobei die Mütter es schon mitbekommen und die meisten Kinder nur 1x mit dabei sind
. Da hören meist selbst die pubertären Junghunde besser als die Kinder ... -
Meiner hatte beim ersten schon Bedenken, war strikt gegen einen zweiten. Heute ist er glücklich mit den beiden

Aber wir haben auch die Vereinbarung, dass die Hunde von der Beschäftigung und den Kosten her meins sind. Er geht zwar gerne mit spazieren, aber alleine mit den Hunden nur im Notfall. Er spielt und kuschelt mit den beiden, der Rest ist mein Part. Wenn dein Partner es ähnlich sieht, must du vor allem für dich entscheiden, ob du alleine für den Hund zuständig sein möchtest und dein Partner nichts machen muss, was er nicht möchte.
Was für Bedenken hat dein Partner denn? Ein Hund ist schon ein ziemlicher zeitlicher Aufwand und auch finanziell kommt da einiges zusammen...
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Nein, sicher nicht generell gegen Mischlinge :^^:
Da gab es hier schon einige Diskussionen drüber... Es geht mehr in die Richtung: es gibt so viele Hunde, da muss man nicht unbedacht noch mehr in die Welt setzen. Und wie du ja schon von mehreren Seiten gehört hast, ist diese spezielle Mischung vielleicht auch nicht ganz einfach. Du bereitest dich gut vor und nimmst den Hund als Husky-Mix an. Aber ich könnte mir auch vorstellen, andere sehen nur, dass es hauptsächlich Golden Retriever ist und sind dann überfordert, wenn es doch nicht der "selbsterziehende Familienhund" wird (
).Viel Spaß mit dem Kleinen, ihr schafft das schon :^^: