zu 1.: Wenn dein Welpe das mit macht, kannst du es mit tragen oder einem Bollerwagen probieren. Ich persönlich habe es so gemacht, dass ich abends noch eine größere Runde nur mit dem erwachsenen Hund (Lucy) gemacht habe und tagsüber eben nur kleinere Runden. Es geht auch gut, sich z.B. auf einer Wiese was länger aufhalten: Welpe schnüffelt, spielt, döst und den erwachsenen Hund beschäftigt man währenddessen was anspruchsvoller.
Ich finde, es kommt auch sehr auf den Hund an. Es gibt sehr ruhige Welpen, die können immer und überall abschalten und dösen und nutzen die Pausen auf Spaziergängen auch als solche und dann gibt es Welpen, die können nicht abschalten, wenn auch nur ansatzweise was interessantes um sie herum passiert.
zu 2.: das kannst du von Anfang an gezielt üben, du hast ja zwei Hunde dafür zu Verfügung: ein Hund muss ruhig warten, mit dem anderen machst du in der Zeit etwas. Am Anfang natürlich nur sehr kurze Zeitspannen und möglichst "uninteressante" Übungen. Dann langsam steigern. Auf dem HuPla ist es natürlich immer noch was anderes, aber wenn du das regelmäßig übst, hilft es schon. Sogar mein ungeduldiger ich-will-arbeiten Aussie Grisu bleibt mittlerweile ruhig liegen, wenn ich mit Lucy z.B. Agilty mache oder ein Zerrspiel. War aber viel Arbeit ![]()
zu 3.: Das hat Lucy die erste Zeit auch gemacht, irgendwann hat es sich von selbst gelegt. Ich habe mich da auch nicht eingemischt, außer wenn beide gleichzeitig Kauknochen bekommen haben.
zu 4.: ich gehe davon aus, dass dein Welpe sich am erwachsenen Hund orientieren wird. Das heißt, wenn dein Großer in einer bestimmten Situation Rabbatz macht, wird dein Welpe das als angemessene Reaktion in dieser Situation ansehen... Guter Gehorsam des Ersthundes und viel getrennt gehen, wäre da sicher hilfreich.