Beiträge von Lucy_Lou

    Die Exifs zu dem Bild hatte ich mir bereits angesehen :smile:


    Zitat

    Ich habe mal gelesen, dass so ein Bild mit verschwommenen Hintergrund am Besten gelingt mit kleiner Blende, kurzer Belichtungszeit, kleiner ISO-Wert (bei gutem Licht) dazu sollte das Motiv näher zum Fotograf als der Abstand Motiv zum Hintergrund sein. Zusätzlich sollte man das Motiv möglichst nah heran zoomen.

    Ich habe oben versucht es zu erklären, offensichtlich nicht gut genug :???:

    Also: die Blendenöffnung sollte möglichst groß sein, das entspricht einer kleinen Blendenzahl (aber einen großen Blende). Die Belichtungszeit und der ISO-Wert haben nichts damit zu tun, wie verschwommen der Hintergrund wird. Es sei denn, du nutzt diese Parameter, um die Blende zu beeinflussen. Aber direkt haben Zeit und ISO keinen Einfluss auf die Schärfentiefe. Das mit den Abständen kann man als ganz grobe Orientierung nehmen, aber daran scheitert es nicht, bzw. das alleine hilft nicht.

    In deinem Fall: es scheitert in erster Linie an der zu geringen Brennweite (sprich, du kannst nicht stark genug zoomen. Du kannst maximal 34mm Brennweite wählen, das ist kein starker Zoom, ganz im Gegenteil). Daneben spielt ein wenig eine Rolle, dass der Hund mehrere Meter entfernt von dir ist und die Blende mit f4 auch nicht extrem groß ist. Wenn du näher ran zoomst, wird deine Kamera die Blendenzahl größer wählen (ich meine f5,6 bei den 34mm hätte ich gelesen ?!), das hilft dir nicht wirklich weiter. Und bei Action-Fotos kannst du halt auch nicht beliebig nah an den Hund ran gehen.

    Das ist etwas komplizierter und ich fürchte, ich habe auch nicht genug Hintergrundwissen, um es in einfachen Worten korrekt erklären zu können. Ich versuche es mal. Die Schärfentiefe (also der Bereich des Bildes, der scharf abgebildet wird) hängt von verschiedenen Faktoren ab. Geringe Schärfentiefe heißt dabei z.B. Hund scharf, Hinter- und Vordergrund unscharf. Große Schärfentiefe: alles scharf.

    Nun möchtest du gerne eine geringe Schärfentiefe haben. So ganz grob sind da folgende Faktoren wichtig: die Schärfentiefe sinkt bei kleinen Entfernungen (das merkt man besonders im Makro-Bereich: fotografierst du die Nase deines Hundes bei großer Blende aus 10 Zentimeter Entfernung, sind die Augen 5cm weiter schon nicht mehr scharf. Wenn du dagegen bei gleicher Blende ein Haus in 50 Meter Entfernung fotografierst, ist der Baum 2 Meter davor ebenfalls scharf.) Dann: die Schärfentiefe sinkt mit der Blendenzahl. Also Blende 2,8 hat eine deutliche geringere Schärfentiefe als Blende 22. Die Schärfentiefe sinkt ebenfalls mit wachsender Brennweite. Fotografierst du einen Hund in 15 Meter Entfernung mit 200mm Brennweiter und einer eher großen Blende, ist nur der Hund scharf und der Hintergrund und Vordergrund nicht. Fotografierst du den Hund dagegen auf die Entfernung mit 30mm Brennweite, ist noch ein gutes Stück Vorder- und Hintergrund mit scharf.

    Und nun kommt das gemeine: du hast eine Kompaktkamera mit kleinem Sensor. Man vergleicht die Größe des Sensors mit dem Kleinbildformat, wie die meisten analogen Kameras ihn haben und sehr gute und teure DSLRs. Ein kleiner Sensor bewirkt quasi eine Brennweitenverlängerung, hm, wie beschreibt man das: Meine Nikon D90 hat z.B. eine Brennweitenverlängerung um den Faktor 1,5 im Vergleich zum Kleinbildformat. Wenn ich mit dem Kleinbildformat ein Foto mit 150mm Brennweite mache, brauche ich mit der Nikon D90 nur 100mm Brennweite für exakt das gleiche Bild. Du hast mit der Kompaktkamera einen noch kleineren Sensor. Du brauchst also noch viel weniger mm Brennweite, um den gleichen Bildausschnitt zu bekommen. Ich habe gerade mal geschaut, deine Canon hat einen realen maximalen Zoom von 34,8mm. Das ist schon richtiger Weitwinkel, obwohl es scheint, als ob du stark heran zoomst. Das ist aber nur der Effekt des kleinen Sensors. So, und wie ich oben schrieb: die Schärfentiefe steigt (also alles ist scharf) unter anderem mit sinkender Brennweite und mit dem Abstand Objekt-Kamera. So wirst du es kaum schaffen, mit deiner Kamera deinen Hund in mehreren Metern Entfernung so zu fotografieren, dass nur der Hund scharf ist und der Hintergrund unscharf. War das irgendwie zu verstehen :ops: ?

    Nehmen wir z.B. das Bild:

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    wie weit warst du da weg vom Hund (und hast du tatsächlich den Hund scharf gestellt :???: . Hast du die Möglichkeit einer Punktmessung für die Schärfe oder nur Matrix-Messung? Letzteres würde deinen Wunsch nach einem unscharfen Hintergrund noch etwas unmöglicher machen...)? Wie auch immer, du hast bei diesem Bild eine reale Brennweite von 19,6mm, da hilft auch die gewählte Blende 4 nicht mehr, den Hund vom Hintergrund abezuheben.

    Deine größtmögliche Blendenöffnung ist also zur Zeit f3,5. Um bei dieser größten Öffnung genug Licht für ein (im Sinne der Kamera) perfekt beleuchtetes Bild herein zu lassen, muss sie die Blende 1/10 Sekunde geöffnet lassen. Bei jeder kleineren Blende ( = größere Blendenzahl) muss sie die Blende noch länger geöffnet haben. Bis hin zu 5 bis 6 Sekunden bei einer Blende 22. Das heißt, die kürzest mögliche Zeit in dem Moment ist 1/10 Sekunde. Weniger geht nicht. Also mit Sicherheit keine 1/800. Du brauchst also mehr Licht. Hast du Matrix-Messung oder Punkt-Messung eingestellt? Das heißt: misst deine Kamera an einem kleinen Punkt die optimale Belichtungszeit oder über das Bild hinweg gemittelt ( = Matrix-Messung)? Ich weiß leider nicht, wie das bei deiner Kamera aussieht. Müsste eigentlich ein extra-Knopf sein, aber auch im Menü zu verstellen sein. Auf den hellen Bildschirm gerichtet sollte die Kamera eigentlich bei f3,5 mehr als 1/10 Sekunde zeigen :???: . Ähm, hältst du die Kamera so, dass nur (!) der Bildschirm gezeigt wird?

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    Ich habe es mal mit S versucht und dann mit 1/800, aber dann sagt sie stän dig, dass das Motiv zu dunkel ist :sad2: :sad2: :sad2:

    Sorry, war wieder viel zu langsam mit antworten... Also wenn du auf S stellst und eine Zeit vorgibst, muss die Kamera eine dazu passende Blende auswählen. Wenn dein Objektiv z.B. f5,6 kann, ist das die größtmögliche Lichtöffnung, die deine Kamera wählen kann. Wenn da in 1/800 Sekunde nicht genug Licht durch kommt, sagt dir deine Kamera, das Bild wird in jedem Fall zu dunkel. Es muss eine bestimmte Lichtmenge durch, damit das Bild optimal belichtet wird. Die Menge an Licht, die durchgelassen wird, hängt ab von der Öffnung der Blende (kleine Zahl = viel Licht wird durchgelassen, große Zahl = wenig Licht wird durchgelassen) und die Zeitdauer, die die Blende sich öffnet. Mit der ISO-Zahl gibst du quasi die Empfindlichkeit an, aber da kenne ich mich mit dem Hintergrund bei digitalen nicht aus. Je höher die ISO-Zahl umso weniger Licht brauchst du. Aber dafür wird es "grobkörniger" bzw. es rauscht.

    Mit M würde ich an deiner Stelle nicht anfangen. Da müsstest du schon ein gewisses Gefühl für S und A haben, damit das funktioniert :D .

    Ich an deiner Stelle würde tatsächlich einfach mal mit S und A rum probieren. Nicht unbedingt direkt mit Action-Fotos anfangen, sondern eben ein Gefühl dafür bekommen. Was bewirkt bei "A" eine große Blende einzustellen, was eine kleine? Welche Zeit wählt deine Kamera dann? Du kannst z.B. ein Bild einmal mit hoher und einmal mit niedriger Blendenzahl machen und vergleichen.

    Zitat

    *
    Ich bin frische Nikon d5000-Besitzerin.

    Ich weiß es leider nicht, wie gut ist denn die Kamera? Für scharfe Bilder ist eine schnelle Kamera (und gegebenenfalls ein schnelles Objektiv) sehr hilfreich. Die Kamera stellt scharf (oder die Kamera sagt dem Objektiv stell scharf), das Objektiv tut das, dann wird das Bild gemacht. Wenn es nicht extrem schnell geht zwischen scharf stellen und Bild entsteht, ist der Hund schon wieder sonstwo, bis abgelichtet wird. Wenn der Hund parallel zu dir läuft (also die Distanz zur Kamera etwa gleich bleibt), ist das nicht so dramatisch. Wenn der Hund auf dich zu rennt, ist ein scharfes Bild nur mit sehr guter Ausrüstung machbar. Oder du stellst auf einen Punkt scharf, wartest bis der Hund da ankommt und drückst im richtigen Moment ab ;)


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    Wenn ich nun schöne Hundebilder aus der Bewegung machen möchte, welche Werte sollte ich bei gutem, welche bei schlechtem Wetter einstellen?

    Eine große Blende (also kleine Blendenzahl z.B. f2,8 ) lässt viel Licht herein, entsprechend kurz ist die Zeit, die die Kamera Licht herein lassen muss. Je kürzer die Zeit, umso größer deine Chance, dass das Bild scharf ist. So in etwa 1/800 Sekunde sollte es schon sein für scharfe Bewegungsfotos, besser weniger. Wie fotografierst du denn? Wählst du die Blende vor oder die Zeit? Manuell vermute ich mal nicht?! Eine große Blende sorgt dabei zwar für eine kürzere Belichtungszeit, aber die Tiefenschärfe nimmt ab. Wobei die Tiefenschärfe auch von der Distanz Hund/Kamera und der Brennweite abhängt. Bei einer geringen Tiefenschärfe ist die Gefahr halt noch größer, dass der Hund aus dem Schärfebereich wieder raus ist, bevor das Bild fertig ist. Dafür sorgt die geringe Tiefenschärfe für den schön verschwommenen Hintergrund :smile: .

    Bei schlechtem Wetter kommt es darauf an, was deine Kamera bei höheren ISO-Werten fabriziert. Viele weniger gute Kameras haben bei ISO800 schon sehr starkes Rauschen. Da würde ich sagen, wenn es denn unbedingt Bewegungsfotos bei schlechtem Wetter werden müssen: probier mal mit ISO400, 1/800 Sekunde und schau, was die Kamera dir dann als Blende anbietet.

    Bei gutem Wetter: ISO-Zahl so weit runter, wie die Kamera es erlaubt, und dann verschiedene Blenden vorwählen (so im Bereich unter 10) und schauen, was die Kamera/das Objektiv da scharf hin bekommt.


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    Und welche wenn sich die Hunde nicht bewegen?

    Teleobjektiv (so ab 80mm aufwärts), möglichst große Blende (so um f2,8 oder was dein Objektiv halt kann), ISo-Zahl runter so weit es geht, zugehörige Belichtungszeit von der Kamera berechnen lassen :p . Was man halten kann, hängt von der Brennweite/dem Objektiv und den eigenen Kompetenzen im nicht-zittern ab. Bei großen Objektiven und langen Brennweiten geht von einer höheren Zeit aus, als bei kurzen Brennweiten. Wenn du dich gut abstützt oder eine ruhige Hand hast und der Hund sich wirklich möglichst bewegt, solltest du so etwas um 1/50 Sekunde halten können. Bei Sonne bist du mit obigen Einstellungen und möglichst großer Blende aber eher um 1/2000Sekunde und weniger... da kann nix mehr verwackeln :smile:

    Lucy macht das auch, wenn sie draußen was "Leckeres" findet. Ein Blick zu mir, Mist, Frauchen guckt hin, dann pinkelt sie stattdessen drauf und trottet weiter... Mir ging mal durch den Sinn, vielleicht tut sie das, um es für eine spätere günstige ( :hust: ) Gelegenheit für sich zu reservieren?! Wie eine Übersprungshandlung oder Stress kommt es mir bei eigentlich nicht vor. Sie wirkt dabei eigentlich recht ruhig und überlegt. Hm...

    Danke für die vielen Anregungen :smile:

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    ist lucy gesund?

    Meines Wissens schon. Also gerade kuriert sie ihre Knie-OP aus, aber ansonsten ist sie immer fit gewesen, aktiv, gut zu motivieren… auch keine Allergien oder irgendwas.

    Ich muss auch ehrlich sagen, ich habe es immer so hin genommen. So nach dem Motto, ok, sie ist dürr, aber frisst gut und ist fit und aktiv. Von daher habe ich mich auch nicht so sehr damit auseinander gesetzt, Lucy dicker zu füttern. Ein paar mal für jeweils ein paar Wochen habe ich es darauf angelegt, ohne Effekt. Ich bin mir bei dem Thema auch wirklich unsicher, was optimal wäre... Ich habe nur tatsächlich Angst, Lucy wird mal krank, Magen-Darm-Virus was auch immer... und hat keine Reserven dafür.

    Gute Besserung an Pepper!!


    Lucy bekommt in etwa das an Markusmühle, was sie laut Packung bekommen sollte. Ich habe mal eine Zeit lang bewusst mehr gefüttert, hatte aber den Eindruck, das einzige was es bewirkt, sind 2 Haufen am Tag statt einem… Dazu bekommt sie Knabberkram, Hundewurst von unserem Metzger, wenn das Geld reicht Rinti oder Reis/Nudeln/Kartoffeln/Gemüse… wenn von uns was übrig bleibt. Das bekommt sie alles zusätzlich, nur halt nicht jeden Tag. Grisu bekommt ja auch Markusmühle, bei ihm muss ich aber weniger füttern, als er laut Packung bekommen sollte. Und Leckereien muss ich bei ihm vom Futter abziehen, er setzt sonst sofort an.

    Markusmühle, weil es mir vom Preis-Leistungsverhältnis zusagt. Mir war nicht bewusst, dass kaltgepresstes Futter eher zum abnehmen taugt :ops:
    Eine Zeit habe ich Josera gefüttert, das mochten die Hunde aber nicht so gerne. Was wäre denn da sonst eine Alternative? Sollte definitiv nicht teurer sein, das ist zur Zeit nicht drin bei uns... Was füttert man am besten an Fett/Kohlehydrate zu? Ich merke schon, ernährungstechnisch bin ich echt eine null :ops:

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    Ich finde bei Lucy die "Kante" hinter den Rippen zu hart und finde durchaus, dass sie 1-2 kilo mehr locker vertragen könnte.

    Das Problem ist, sie nimmt nicht zu. Fütter ich mehr, findet sie toll, sie frisst, so viel sie bekommt. Aber sie nimmt nicht zu. Es nimmt höchstens der Output zu. Sie bekommt Markusmühle, macht einen Haufen pro Tag, der auch nicht übermäßig groß ist. Bei "Überfütterung" halt was größer... Aber ansetzen tut sie nichts. Sie wird jetzt 5 Jahre alt, es war immer schon so. Vielleicht ist es einfach der Typ bei bei ihr??

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    :???: Hab bitte Gnade mit einer armen Ausländerin :gott:

    Liebe Grüße
    Kay

    Ich schließ mich mal an: was ist das?? Lucy ging zu dem Zeitpunkt etwa 3 Stunden täglich spazieren mit viel getobe durchs Gelände..., zu wenig Muskeln kann ich mir bei ihr kaum vorstellen :???: