Beiträge von Atrevido

    Das ist halt das Problem beim Autokauf, wenn man da ne Montagsnudel erwischt hat man den Ärger.
    Gibts ja mal bei jeder Automarke :/ .

    Meine Sis hat einen Ibiza (ich glaub der ist jetzt ca. 6-8 Jahre) und der fährt wie ein Uhrwerk :ka: und ausserplanmässig war sie nur einmal in der Zeit in der Werkstatt und das war was blödes, aber nichts teures.Von wann war den dein Ibiza (Bj)?

    Der war von 2009 und habe das auch mehrfach gehört. Also ans Montagsmodell glaube ich da nicht.

    @Surina182 und @Libelle77. Es beruhigt mich, dass man offenbar doch rauslesen konnte, dass ich mich nicht über den Bewegungsdrang eines Junghundes einer aktiven Rasse wundere. Sondern ich das Nervöse und Gestresste überhaupt nicht gesund halte. Ob da nun eine Krankheit, einfaches Unwohlsein oder ein bis einem gewissen Grad normales Hormonchaos Schuld dran ist, weiß ich nicht und gilt es nun für mich heraus zu finden. Ich habe sehr gute Tipps von @AnnetteV bekommen, die ich nun erstmal umsetze und dann steht der Ta-Besuch an. Danke euch!

    @Czarek
    Sorry, vielleicht habe ich mich blöd ausgedrückt. Mein Widerspruch bezog sich ausschließlich auf das, was du über Molosser geschrieben hast.

    Ich weiß, dass man die Typen nicht vergleichen kann. Ein Molosser ist einfach "anders stur" als ein Terrier. Der Molosser sitzt es aus, der Terrier findet Wege (wie er so lange rumnervt, bis er seinen Willen kriegt xD ). Letztendlich wollen ja trotzdem beide ihren Willen durchsetzen, es sind eben keine "weichen Hunde".
    Warum soll er denn Blickkontakt aufnehmen, wenn er angespannt ist? Er braucht sich ja nicht rückzuversichern, er ist ja nicht ängstlich und sucht Halt, oder? Dann bringt es ihm nichts, also warum dann Gehorsam zeigen müssen?
    Vielleicht hilft es dir ja, euren Umgang nochmal zu überdenken, was sinnvoll ist, was Lito jetzt hilft, was du aus Gewohnheit forderst usw.

    Sorry @Czarek da muss ich dir absolut widersprechen. Das mag eventuell bei den sehr großen und schweren Molosserrassen so sein. Aber zumindest die Molosser, wo ich mehrere Exemplare gut kenne (CC, DC und einige Boxer) sitzen nichts aus. Die gehen ganz gezielt und vehement mit dem Kopf durch die Wand nach vorn und das ganze sehr reaktiv (wenn man sie lässt). Mein CC hat in dem Alter auch durchaus seine Bewegung gefordert und die unterschied sich mengenmäßig gar nicht so viel von Lito. Lito ist rassebedingt eben fixer, wendiger, etwas hibbliger. Aber der Drang und Wille sich zu bewegen ist eigentlich kaum anders. Nur dass der Große drinnen auch mal 3 Stunden tagsüber geschlafen hat. Ist mit Lito undenkbar. Bereits als Welpe hat er eigentlich nie länger als 10-12 Stunden am Tag geschlafen und das eben auch immer mit vielen Unterbrechungen.
    Dass Dickköpfige ist wie gesagt auch ein Charakterzug, den ich sehr mag. Ich könnte mit Lito stundenlang sachlich diskutieren ( ;) ) und hätte damit kein Stress, hab ich alles mit dem Großen durch. Aber soweit kommen wir nicht. Ängstlich würde ich ihn nicht unbedingt nennen. Definitiv extrem nervös und gestresst und bei Hundebegegnungen, ist da auch eine große Portion Unsicherheit dabei. Und ja, dann soll er lieber Blickkontakt zu mir aufnehmen, ehe er sich weiter rein steigert. Wenn er so stark nervös ist, verlange ich überhaupt keinen Gehorsam von ihm ab, sondern versuche ihn eher aus der Situation raus zu nehmen und zu beruhigen (ruhig mit ihm sprechen, Brustkorb umfassen, Blickkontakt herstellen etc).
    Und den Umgang überdenken, tue ich schon lange. Das ist ja kein neues Problem, nur im Moment wieder extrem :/

    Ja, dabei würden bei mir auch alle Alarmglocken klingeln. Wir hatten selber einen Hund, der sich im Jugendalter sehr ähnlich benahm und unter massiven Bauchschmerzen litt, dies aber nicht zeigte. Es dauerte Monate, bis wir herausfanden, dass er ein Problem hatte.[...]
    Möglich, dass das Verhalten Eures Hundes ganz andere Ursachen hat. Bis ihr Schmerzen aber mit der allergrössten Wahrscheinlichkeit ausschliessen könnt, würde ich darauf achten.

    Danke für deine Sicht, ich schreibe dir mal eine PN.

    Hm also es ist ja schwierig, das alles zu beurteilen. Was du als fiepig und anstrengend empfindest, könnten vielleicht andere als normales Junghundgemache verstehen. Ich finde das nun gar nicht sooo ungewöhnlich, so kenne ich die Terrier und so kenne ich zB auch die kleinen Schnauzer :pfeif: Fiepig, quirlig, mega stur und oft nicht ansprechbar (schalten auch zu gern auf Durchzug) :ka: Terrier halt. Das muss man mögen und das muss man wollen. Aber was da nun das Maß überschreitet und was noch normal, aber ungewohnt ist, kann man von weitem nicht sagen..

    Deswegen ist bei mir auch kein Wheaten eingezogen, ich hab ja schon mit denen geliebäugelt. Aber ein halber Terrier / Shih Tzu Mix reicht mir an Quirligkeit, Divenhaftigkeit, Aggropotential und vor allem Stuuuuurheit und Durchzugohren :pfeif:

    Nun ja, mein CC war mega stur und aufgrund des Dickkopfes nicht ansprechbar in Perfektion :D Und genau das mag ich ja auch als Grundcharakter, weswegen mich Terrier da überhaupt nicht abgeschreckt hat bzw ich bewusst dort nach der nächsten Rasse geschaut habe.
    Aber Lito ist da anders. Mit nicht ansprechbar meine ich dann nicht das auf Durchzug stellen. Sondern er ist viel zu angespannt und kann sich schlicht gerade nicht auf mich konzentrieren auch wenn es nur heißt er soll kurzen Blickkontakt aufnehmen.
    Also fiepsig ist er definitiv. Aber da ich ein großer Freund von "leisen Hunden" bin, mag ich das nochmal extremer aufnehmen. Das möchte ich nicht abstreiten.
    Ich bin ja auch nach wie vor in Kontakt mit der Züchterin (seit über 20 Jahren) und ihrer Tochter. Die finden es auch schon eher ungewöhnlich...

    @Czarek und @Brizo
    Ich hoffe das kommt nicht falsch rüber. Nein ich erwarte keine Schlaftablette und mir ist durchaus bewusst, dass ein Wheaten deutlich aktiver als ein CC oder OEB ist, war ja auch so gewollt ;)
    Aber trotzdem muss er auch mal entspannen können und wirklich abschalten. Die Male kann ich wirklich an beiden Händen abzählen. Sonst ist das eher eine ständige Habachtstellung.
    Das runter schrauben löst nun definitiv nicht unsere Probleme. Aber jedem Neuuser würde genau das um die Ohren gehauen werden, wenn er das so im ersten Post erwähnen würde... Daher war es e in Versuch wert. 1x am Tag sind wir fast immer im Wald oder Feld wo er im Freilauf richtig Gas geben kann und die Power auch raus lassen kann. Außerdem vergeht eigentlich kein Tag, wo er nicht mit Shira mind. eine halbe Stunde im Garten tobt. Bei über 1000m² hat er auch dort gut die Möglichkeit sich zu bewegen, was er mehrfach am Tag nutzt.

    Das ständige Schlafplatzgewechsel kenne ich rasseunabhängig wirklich nur von alten oder kranken Hunden :ka: Für mich ist das eigentlich ein Zeichen, von nicht richtig entspannen. Wie will er dann mal eine richtige Tiefschlafphase haben, wenn er 1x die Stunden den Platz wechselt?

    Achso und für die, die mich nicht kennen: ich bin selber ein recht ruhiger Mensch (ruhig im Sinne, von nicht hektisch oder fahrig), der das im Normalfall auch ausstrahlt. Ich rupf nicht an dem Tier rum, werde nicht laut, rege mich nicht schnell auf. Sollte also eigentlich alles eher beruhigend wirken.

    Mal eben die größten "Probleme".

    Nicht zur Ruhe kommen – den Großteil der Zeit eigentlich nie, alle paar Minuten wird der Schlafplatz gewechselt. Das alleine bleiben hat schon mal richtig gut geklappt, nun braucht er bis zu 2,5h ehe er sich im Auslauf zum ersten Mal länger als 5 Minuten hinlegen kann. Wenn wir da sind und er kein Kommando bekommt sich irgendwo hin zu legen, läuft er unruhig hin und her, verfolgt die Katzen, will ständig in den Garten usw. Auf den Spaziergängen an der Leine, steht er sofort fiepsend da, wenn wir kurz warten, wenn Shira zum Beispiel ihr Geschäft verrichtet. Es ist eigentlich kein Drängeln, sondern er wirkt sofort gestrests, stemmt sich in die Leine und wird unruhig. Plötzlich sind Tage dabei, da ist er absolut tiefenentspannt (unabhängig von der Bewegung an dem Tag).

    Umgang mit Stress egal welcher Art – er dreht völlig auf und über, ist nicht mehr ansprechbar. Springt unkontrolliert durch die Gegend, fiept, fiept, fiept, fiddelt was das Zeug hält. Stress (positiv wie negativ) kann dabei sein, dass er das Spielzeug nicht sofort bekommt (Frust), wir zum Hundeplatz fahren, verbale Ansage, der Start zu jedem Spaziergang, fremde Hunde, … dauert dann auch mal mehrere Minuten bis er wieder runter kommt.

    Kritik – ist er gerade richtig drüber kommt sie überhaupt nicht bei ihm an. Wenn er noch halbwegs ansprechbar ist fiddelt, fiepst und schreit er sofort los. Oft schon bei einem leichten „mh-mh“.

    Hundebegegnungen - sie sind eine absolute Katastrophe. Klar trägt Shira da nicht unbedingt zum Positiven bei. Aber Fremdhunde auf Entfernung sind ihr völlig egal. Da verkrampft Lito aber schon, fängt an zu fiepen und dorthin zu zerren wie ein Irrer, er hängt sich quasi in der Leine auf. Kenne ich so eigentlich nur von Hunden, die immer zu allen anderen Hallo sagen dürfen/sollen. Dabei gab es hier in der ganzen Zeit seit er hier ist nur 2 Leinenkontakte zu anderen Hunden. Er kennt das also nahezu überhaupt nicht. Eine verbale Korrektur und er steht schreiend vor mir, aber kann den Blick nicht vom Hund lösen und zittert am ganzen Körper.

    So einen richtig entspannten Hund habe ich nur im Freilauf ohne Straßen, Menschen und Hunde. Klar rennt er dann wirklich sehr viel, ist aber immer ansprechbar freudig und kann auch problemlos ein Nein akzeptieren ohne in sich zusammen zu fallen :ka:
    Trotzdem kann ich ihn auch problemlos mit in die Innenstadt unserer Kleinstadt nehmen. Und trotzdem bingt er auf dem Platz im Vergleich zu den anderen Junghunden und laut den Trainern bei der UO überdurchschnittliche Leistungen und wir werden immer wieder gelobt wie gern er mit mir zusammen arbeiten möchte. Wenn ich das mit ihm im Garten auch nur 2 Minuten übe, hat er 0 Konzentration dafür.

    Ich finde weniger das was er tut problematisch, sondern dieses lang anhaltende, immer wieder zurückfallende und die Menge.

    Das Schlimmste ist aber nach wie vor das nicht zur Ruhe kommen. Tagsüber wurde es mit dem begrenzten Raum besser. Mittlerweile ist es trotz dem begrenzten wieder viel schlimmer, obwohl sich Nichts geändert hat. Aber selbst nachts wandert er konstant durch die Gegend. 7-8x wird der Schlafplatz da eigentlich immer gewechselt.

    Er zeigt das Verhalten ja eigentlich seit Tag 1 hier. Nur unterschiedlich stark ausgeprägt (wir arbeiten aber natürlich auch immer dran). Wollte gerade kürzlich feiern, dass wir die extreme Unsicherheitsphase hinter uns haben. Kaum war ein paar Tage Ruhe, ist er nun aber ein ultra nervöses Nervenwrack :ugly:
    Klar, Junghund, Pubertät, aber ich finds nicht so wirklich normal. Beschäftigung ist schon beinahe aufs Minimum runter gefahren, wegen eventueller Überforderung. Die Runden sind kleiner geworden und es wird eigentlich mit jeder "Phase" schlimmer.
    Dazwischen ist er dann aber wieder ganz normal, super konzentriert, sehr aufnahmefähig. Ich habe so langsam die Schilddrüse in Verdacht :ka: