Beiträge von Atrevido

    Aber gleich weggeben, ist das nicht eine Spur zu krass?

    Natürlich sollte die Abgabe eigentlich immer die letzte Option sein. Aber ich persönlich sehe hier gar keine andere.

    Was machst du, weil du einmal nicht aufgepasst hast (menschlich, du musst nur mal zur Toilette müssen) und sie hat sich eine der Katzen geschnappt? Da würde sicherlich jede Hilfe zu spät kommen.

    Und der Stress der den Katzen da zugesetzt wird ist nicht zu unterschätzen. Die merken, dass sie dort als Beute fixiert werden und werden vermutlich nur noch auf Hab-Acht sein. Ich finde das keine tragbare Situation für die Samtpfoten.

    Nur meine Meinung und für den Hund tut es mir auch leid.

    Ich setze mich jetzt vermutlich in die Nesseln. Aber bei diesen Umständen würden die Katzen für mich an Priorität 1 stehen und der Hund müsste wieder gehen. Selbstverständlich ist das nicht schön, für niemanden. Aber der Hund ist noch nicht allzu lang bei dir und wenn er sonst unkompliziert ist, wird er auch schnell ein neues zu Hause finden.

    So wie du es schilderst könnte er jeden Moment ernst machen und diese Gefahr und vor allem großen Stress könnte ich meinen Katzen nicht aussetzen. Der Hundetrainer müsste gleichzeitig auch Ahnung von Katzen und ihren Lernverhalten haben, damit hier wirklich nachhaltiges Training stattfinden kann. Ich sehr da ehrlich gesagt schwarz und würde den Hund zum Schutz der Katzen wieder ins Tierheim geben. Mit dem Hinweis, dass ein katzenloses zu Hause für sie gesucht werden muss.

    Ja, das hat sie mir auch geschrieben, dass sie sich da grad voll im Stich gelassen fühlt, eben weil es so "unsichtbare" Verletzungen geben kann. Aber mehr als in ne Tierklinik kann sie nicht... und die TK in Berlin sind leider alle gleich. :(

    Schrecklich, ich hoffe es wird alles gut!

    Ich habe bisher auch keine gute Erfahrungen mit den Berliner Tierkliniken gemacht. Je nachdem von wo aus Berlin ihr kommt, kann ich euch Fürstenwalde wärmstes empfehlen. Durch die Bank sehr nette, empathische und vor allem kompetente Leute. Nirgends habe ich mich so gut aufgehoben gefühlt wie dort. Technisch auch auf sehr modernen Stand.

    Alles Gute!

    Ich denke es ist IMMER das andere Ende der Leine schuld wenn so etwas passiert und ich kann absolut überhaubt gar nicht verstehen wie man einen Hund der so aggressiv ist ohne Maulkorb laufen lassen kann!

    Ich möchte um Gottes Willen solche Situationen nicht verharmlosen. Möchte aber gleichzeitig auch darauf hinweisen, dass es schlimme "Unfälle" gibt. Habe ich bereits selbst miterlebt, da kann weder Hund, noch Mensch etwas für. Gerade bei z.B. extremen Größenunterschieden, muss der verletzende Hund nicht aggressiv sein, damit etwas passiert. Genauso wenig muss da der Mensch versagt haben.

    Ich wohne in Berlin hier gibts natürlich sehr viel mehr Hunde als in ländlicheren Gegenden. Eigentlich ist hier ja auch ne Leinenpflicht aber daran wird sich nicht wirklich gehalten, was es mir oft besonders schwer macht.

    Ich bin gebürtige Berlinerin und wohne erst seit 1,5 Jahren nicht mehr dort. Die angesprochene Leinenpflicht ist leider ein weitverbreiteter Irrglaube. Eine generelle Leinenpflicht gibt es in Berlin nicht! Für bestimmte Parks und Grünanlagen, sowie große Menschenansammlungen, Bahnhöfe und natürlich Treppenhäuser gibt es sie.

    Aber selbst 7-9 Jahre ist doch kein Alter für einen Hund...[...]
    Wenn man hier im Forum quer liest, fangen die meisten Hunde an, so ab 8, 9, 10 Jahren alt zu werden. Das wäre bei einer Dogge schon Greisenalter.
    Das macht mich irgendwie traurig.

    Bin ich absolut bei dir! Deswegen stand das immerhin in Anführungszeichen.
    Die dt. Dogge stand jetzt nie auf meiner Liste. Aber diese kurze Lebenserwartung und extreme Krankheitsanfälligkeit ist der Grund, warum ich mich vorerst von den Molossern verabschiedet habe.
    Ich möchte keinen 6-jährigen, aber alten Hund haben...

    Keinesfalls ist die Dogge eine gesunde, langlebige Rasse. Aber diese extrem kurze Lebenserwartung habe ich bisher nur hier im DF gelesen. Wo kommt die denn her? Was ich in Molosserforen und im RL mitbekommen habe, wurden sie "immerhin" so zwischen 7-9, selten auch etwas älter.

    In meinem alten Wohnort, lebte eine übergroße Doggenhündin. Neben ihr sah Sanny mit 70cm echt klein aus. Als wir weggezogen sind, war sie 6 Jahre alt und fit.

    Ist hier eigentlich jemand im öffentlichen Dienst und hat die Möglichkeit die Hunde mitzunehmen? Ich schiele ja auch immer auf Jobs im ÖD, muss aber zur Zeit sowieso erstma alles nehmen was kommt und einigermaßen passt. In einer Behörde ist es aber bestimmt in der Regel nicht erlaubt oder?

    Ich arbeite auch im öD und in meinem altem Amt hat der Amtsleiter das mal als Pilotprojekt gestartet. Aber dank seiner eigenen Sekretärin, die ihren Mops auch bei starken Publikumsverkehr jeden hat "begrüßen" lassen und die ein oder andere Strumpfhose dran glauben musste, gab es recht schnell Ärger. Ich habe meinen großen dann natürlich auch mitgenommen und da gab es Ärger, dass so ein großer Hund im Fahrstuhl unhygienisch sei :???: Aber ich konnte ihn mit über 50kg nicht täglich bis in die 7. Etage laufen lassen. Nach 1,5 Monaten waren Hunde dann leider wieder verboten :( :

    Eine Freundin durfte in einem andrem Amt ihren Doggen Mix aber tatsächlich jahrelang mitbringen. Sie arbeitete auch im Vorzimmer irgendeines Leiters, hatte aber so gut wie nie Publikumsverkehr.

    Den Hund bzw. die Hunde mit zur Arbeit nehmen, wäre mein Traum...