Beiträge von Fullani

    Interessantes Thema =)

    @Gammur ist definitiv beste Sitterin von Welt und ich finde es einfach unfassbar erleichternd, wenn man seine Hunde gut untergebracht weiß. Dann muss man sich keinen Kopf machen und sich ganz dem Familienfest/Urlaub was auch immer widmen. Das tut echt gut. Ich seh es da nämlich wie Jennja: gibt nicht viele, denen ich meine Hunde zumute :ugly:

    Auf der anderen Seite ist der Hudson hier sehr gern gesehener Gast, er komplettiert ja quasi die Aussie-Senioren-WG :lol:
    Felia erträgt es dann mit Würde, nun zwei ältere Herren um sich zu haben :lol:

    Ansonsten hab ich ab und zu Hunde von Freunden, Familie oder Bekannten, was eigentlich relativ unkompliziert ist. Man muss halt schon klar machen, dass die Fremden Hunde hier auch sein dürfen, alles einfach laufen lassen geht je nach Hund nicht. Die Gasthunde müssen sich an meine Regeln halten und das klappt recht gut. Bei manchen Hunden muss man halt mehr oder weniger managen...ich denke da an die aufgedrehte junge Golden-Mix Hündin meines Vaters, die muss ich erst mal runter fahren, weil sonst 1) ich die Krise kriege und 2) Felia sie töten würde - die hasst sinnloses rumgehopse und generve :ugly: aber auch sie passt sich nach anfänglicher Aufregung interessanterweise problemlos an.

    Ich Handhabe es eigentlich immer so: ich behandle die Hunde so, wie ich sie behandeln würde, wären es meine eigenen und das finde ich es auch optimal, wenn ich meine zwei in Betreuung gebe. Dann werden sie gekuschelt und haben Freiheiten, aber kassieren eben auch die Rechnung für Fehlverhalten =)

    Inzwischen gebe ich den Mexx nur noch ungern in Betreuung, weil er echt ein ulkiger alter Herr geworden ist und dadurch doch etwas anstrengender für seine Umwelt :pfeif: Aber das ist auch ok so. Als alter Herr darf man ulkig sein =)

    Wir waren ja schon fünf Tage Wanderreiten im Lesachtal, allerdings nicht mit dem eigenen Pony. Mit dem eigenen Pferd ist das definitiv auch auf meiner to-do Liste =)


    Darf ich euch mal fragen, was ihr so von Parelli haltet? Hatte da mit einer Stall Kollegin eine kleine ganz interessante Diskussion und hätte gerne mal ganz offen eure Meinung zu dem ganzen Konzept gehört =)

    Hallo @Elin.,

    habe mich mal durchgeklickt und als allererstes Respekt für die ausführliche RH Statistik :respekt: Ich bewundere so etwas, mir persönlich wäre das sauber zu viel Arbeit :lol:

    Also, ich kann meinen Beitrag zum Thema Aussie leisten.

    Gesundheitlich gibt es durchaus ein paar Baustellen, wie z.B. Epilepsie. Allerdings steht die Rasse insgesamt noch ganz gut da-
    Der Aussie war seit jeher ein Allrounder, weswegen eine Haltung ohne Schafe kein Problem ist.
    Beim Aussie kannst du inzwischen vom ernsthaften Arbeiter bis hin zum lustigen Clown alles finden. Bei einem auf Arbeitsleistung orientierten Züchter kannst du mit Hunden rechnen, die gute Nerven haben, im Alltag in Konfliktsituationen eher nach vorne gehen, Wach - und Schutztrieb aufweisen (Ausprägung und Lenkbarkeit sehr individuell und auch vom Halter und seinen Fähigkeiten abhängig), eher ein hohes Aggressionspotential haben, Fremdhunde nicht brauchen aber händelbar bleiben, eigene Lösungswege finden, sehr ausdauernd beim Erreichen von Zielen sind (betrifft sowohl die Ziele des Hundes :lol: als auch die Vorgegeben bei einem Einsatz in der RH Staffel ;-) ).

    Man findet beim Aussie aber auch überdrehte Nervenbündel, die schlecht mit Reizen umgehen können oder wirklich äußerst ernste Hunde, die weder fremde Menschen, noch Hunde ignorieren können ohne Anleitung durch ihren Menschen.

    Grundsätzlich sehe ich Aussies schon durchaus gut für die RH Arbeit geeignet. Ich bin mit meinen Hunden im Mantrailing aktiv und sie sind wirklich unglaublich motiviert, können dabei gut mit Frust umgehen, wenn es knifflig wird, lassen sich nicht durch Wildspuren ablenken und arbeiten äußerst clever.

    Sehr cool, die Bilder von euch beim Hüpfen =) Payka ist so niedlich :herzen1:
    Ich habe gestern Sila über ein Cavaletti longiert - das hat ihr auch extrem gut getan und Spaß gemacht. Man merkt direkt wie sie dann weiter tritt und alles geschmeidiger wird nach solchen Hüpfern.
    Und ich verstehe das total, dass man manche Sachen erst sehen möchte, bevor man selbst los legt - so etwas finde ich persönlich bei Reitbeteiligungen auch besser, als wenn sie etwas Unabgesprochenes machen, was dann ggf. ins Auge geht =)

    @_Vila_ Abosolut! Gerade beim Longieren in Stellung ist ein gut geschultes Auge extrem wichtig. Manche Sachen wären mir selbst ohne unsere Helferin sicherlich nie aufgefallen...

    Die Pony Banden Bilder sind ja mal sowas von herzig :herzen1: wunderschön und so herrlich vertraut. Einfach harmonisch :herzen1:

    @_Vila_ bei uns ist es ähnlich, eine liebe Stallkollegin hat einige Kurse bei Babette selbst gemacht und kennt sich unheimlich gut mit der Materie aus. Als sie bemerkt hat, dass wir nach Babettes Longenkurs arbeiten, hat sie mir das erzählt und ihre Hilfe angeboten. Das war Gold wert! Ohne Unterstützung „von außen“ wären wir sicherlich nicht da, wo wir heute sind =)
    Aber der Kurs ist toll. Dran bleiben lohnt sich.

    @nepolino ja, so macht das einfach nochmal mehr Spaß =) Bocken und losschiessen haben wir tatsächlich gar nicht mehr. Das hat sich total in Luft aufgelöst =) das freut mich so und andererseits ist es auch traurig, wie lange an dem vermeintlichen „Problempferd“ rumgedoktert wurde, wo sie doch einfach nur unausbalanciert + verspannt war und der Sattel weh tat...

    Das einzige „Problem“ sind aktuell noch Ausritte alleine oder vorne an der Spitze der Gruppe, besonders im Zusammenhang mit unübersichtlichen Stellen (zB Maisfeld beginnt oder hört auf).
    Aber alles in allem bin ich sehr zufrieden und glücklich mit dem Ponymädchen.