Beiträge von Fullani

    @Pepper. Hmm schwierig ohne die genauen Details gesehen zu haben etc., allerdings finde ich die zweite Lösung mit Bewegung und viel frischer Luft deutlich attraktiver. Ich muss im Winter auch oft genug Wasser in Kanistern von Zuhause mitbringen, wenn unsere Tränken gefrieren (ich arbeite ebenfalls Vollzeit, heißt für mich dann immer um 5 Uhr morgens hin und nach der Arbeit auch gleich zum Pferd).


    Allerdings kann ich auch bis zum Stall fahren, wenn man dieKanister dann auch noch weit tragen muss, wird’s ungemütlich….
    Aber nahezu nur in der Box stehen fände ich persönlich echtschlimm…
    Hach ich kenne das mit den Themen zum Stall, ich bin auchnicht 100% zufrieden.
    Zwar kann mein Pferd tagein tagaus rein und raus wie sie mag(also Platz ist ausreichend vorhanden) , aber im Grunde stehen alle Pferdeeinzeln. Ich hab es jetzt mit viel gutem Zureden geschafft, dass Silas „Nachbar“,ein Barockpinto Wallach und sie zeitweise zusammen stehen können. Ich hab eineTür zwischen den Koppeln „gebaut“ und mache diese Tür dann stundenweise auf,während ich die Tür zu ihren Unterstand zumache (damit sie da nicht zu zweitreindrücken, das sind ja Einzelplätze).
    Allerdings bemühe nur ich mich darum. Die Besitzerin desPintos tut eher so, als täte sie MIR und MEINEM Pferd einen gefallen, trägtaber selber null dazu bei, dass die beiden zusammen stehen können. Dabei sinddie zwei echt gute Freunde, verstehen sich super und genießen es sichtlich. Dasverstehe ich nicht, wie man da so wenig bemüht sein kann.
    Ich hätte gerne eine schöne Herde und Gruppe, in der meinPferd stehen kann. Allerdings ist hier in der Umgebung entweder dieseEinzelhaltung üblich ODER die Pferde kommen zwar in Gruppen wenige Stunden aufdie Koppel, aber stehen den Rest des Tages in der Box ODER die Anlagen habenweder Platz, noch Halle (zumindest im Umkreis wäre wenigstens ein Platz super,den man nutzen kann) oder sie sind so weit weg, dass es in meinem Alltag nichtzu realisieren ist oder das Gesamtkonzept ist fragwürdig (Offenstall zwar, aberunpassende und zu große Gruppen auf zu engem Raum mit zu hoher Fluktuation –das muss dann auch nicht sein….)
    Dabei wäre ich echt bereit, einiges zu zahlen, aber es gibttatsächlich kaum gut durchdachte Angebote in der Art. Oder bin ich einfach zuanspruchsvoll? Ich weiß es nicht …
    Ich überlege immer öfter, selbst etwas auf die Beine zustellen….

    Ja eben, ich habe dann auch gedacht, huiuiui da muss was im Argen sein.

    Als ich sie im Dezember 2018 gekauft habe, war sie grottig bemuskelt. Ich habe aber jetzt echt viel mit ihr trainiert und unsere Trainerin, TÄ und Physio sind sehr zufrieden mit dem aktuellen Zustand...Physio (die auch unsere TÄ ist) war vor zwei Monaten erst da. Und unter mir, meiner RB und meiner Trainerin läuft sie echt mega toll muss ich sagen (wobei ich eigentlich nicht so gut reite).

    Hab keine guten Bilder von der Seite etc am Handy, die man gut vergleichen könnte :-/

    Wir drücken dem Jules auch alle Daumen, Pfoten und Hufe!


    Ich habe mich gestern schrecklich gefühlt. Ich war auf dem Platz, Pony brav, die Offenstall-Kumpel-Besitzerin war mit ihrem auch auf dem Platz.
    Ich habe ja einen relativ neuen Sattel und sie wollte sich mal rein setzen. Mein Pony ist recht klein (1.50m), besagte Besitzerin recht mollig (ich weiß es nicht, aber schätze auf etwa 80 -85kg), ist aber bei der Vorbesitzerin jahrelang 1-2x/Woche auf Sila geritten.

    Also dachte ich - naja, für zwei Runden um den Platz wird es schon okay sein, früher haben sie das immerhin regelmäßig gemacht.
    Als sie Aufstieg (über die Aufstiegshilfe) schon riss Sila die Augen auf, den Kopf hoch und drückte den Rücken weg. Ich bin echt erschrocken, normal chillt sie erstmal, wenn man aufsteigt. Dann sind sie auf den Platz und Silchen lief grausam. Ich konnte kaum hinschauen. Es war nicht lange, aber ihr hat es DEUTLICHST nicht gut getan. Die Bekannte wollte dann galoppieren und mein Pony ist nur im Außengalopp angesprungen, wenn überhaupt. Das kenne ich seit einigen Monaten so gar nicht mehr. Schweifschlagen, Kopf hochgerissen, Taktfehler, volles Programm.

    Kann das tatsächlich für die wenigen Minuten schon daran liegen, dass sie ihr zu schwer ist? Liegt da dann grundsätzlich was dahinter, was nicht so ins Gewicht fällt wenn ich drauf sitze, da ich deutlich weniger wiege? Ich war dann echt nachdenklich und habe mich schrecklich gefühlt, Mein Pony so zu sehen hat mir wirklich selbst weh getan. Ich habe dann etwas anderes vorgeschoben, um das Ganze nach wenigen Minuten abzubrechen, weil ich ihr auch nicht sagen wollte "Sorry, aber du machst irgendwas, was meinem Pferd nicht gut tut oder bist zu schwer"
    Eigentlich reitet sie nicht schlecht, nur zu launisch für meinen Geschmack, aber das war da ja nicht der Fall

    Ohne Sattel und ohne Trense, halleluja... :shocked:
    Auf die Idee käme ich bei meinem Pony wohl nie xD Aber auch an Tagen, an denen meine echt brav ist, können in höheren Gangarten durchaus Vollstopps oder Haken passieren, weil irgendwo ein Blatt einen anderen Grünton hat oder man am Maisfeldrand/Waldrand entlang reitet |) Da wäre ich ohne Sattel sicher schon ein paar mal unfreiwillig abgestiegen


    :lachtot: :lachtot: :lachtot:

    Das ist 1:1 mein Pony :lachtot: Die fängt wenn sie ganz lustig ist auch das Bocken und im Ansatz das Steigen an :ugly:

    Ich versteh auch diese Mischungen nicht. Also den tieferen Sinn dahinter. Ich hab mein Ponymädchen echt lieb, aber manche Eigenschaften muss man echt aushalten können |)

    Ja das kenne ich...Mein Pony habe ich ja auch nicht direkt gesucht. Im Stall kennen gelernt, den guten Charakter ins Herz geschlossen und großzügig über diverse Probleme hinweg gesehen |) (und: ich weiß, diese Mitleids Tour ist echt Banane, aber sie hat mir bei der Vorbesitzerin echt leid getan... :tropf: )
    Sturheit vom Huzulen plus Hysterie vom Araber, ganz toll, dazu verpackt als Pony Stute und komplett versaut mit zum Teil unbekannter Vorgeschichte in Polen...das konnte ja nur anstrengend werden :lol:

    Aber ich muss sagen, dass es auch viel Spaß macht, sich etwas gemeinsam zu erarbeiten, WENN man denn dann endlich auch Fortschritte sieht :gott:
    Ein halbes Jahr war ich oft den Tränen nah (bzw näher als nur nah :muede: ) und ich hab an allem gezweifelt.

    Inzwischen fruchtet so Vieles, dass ich auch mit Rückschlägen gut umgehen kann (lernen verläuft eben in Wellen) ABER es geht eben auch immer wieder bergauf :applaus: das motiviert.

    Das nächste mal gibt's dann aber was zum selber versauen :D