Beiträge von Fullani

    Ich finde aber allgemeine Verträglichkeit und Gruppenkompatibilität sind echt zwei Paar Schuhe.
    Meine Hündin z.B. findet fremde Hunde unnötigst, sie hat NULL Fremdhundekontakte.
    Freunde sind okay.

    Aber ihren Mexx mag sie sehr, die zwei sind ein eingeschworenes Team.

    Beim Mexx andersrum: er ist sehr verträglich und hat Hundefreunde, aber z.B. kuscheln wäre selbst mit jahrelang befreundeten Hunden undenkbar gewesen. Beim kleinsten Körperkontakt stand er empört auf.

    Und nun zwängen sich die zwei in ein Bett und er würde sich am liebsten oft AUF Felia legen.

    Ich finde die Qualität zwischen Hundefreunden (auch wenn sie oft als Gast da sind) und dauerhaften Gruppen schon ziemlich unterschiedlich und würde vom Verhalten nicht 1:1 vom einen aufs andere schließen. Unverträgliche Hunde können wunderbar glücklich in einer Gruppe sein und verträgliche Hunde könnten es total bescheiden finden =)

    Mir macht eigentlich nur das Ende Angst. Nicht, dass es ein Ende gibt, sondern wie es aussehen mag. Erkenne ich es rechtzeitig und gestehe es mir auch ein? Handle ich dann richtig?

    Über andere Horror Szenarien mache ich mir bewusst nicht zu viele Gedanken. Da könnte man ja kein Ende mehr finden, an potentiellen Gefahren...

    Und meine Lebensumstände haben sich so gravierend und so häufig geändert in den letzten 13 Jahren, seit der Mexx bei mir eingezogen ist, dass ich eines gelernt habe: wo ein Wille ist, ist meistens (! -leider nicht immer...) auch ein sehr guter Weg =)

    Interessanter Thread.

    Früher war ich immer hoch motiviert, sämtliche Hunderassen kennen zu lernen und irgendwann wollte ich Rasse X oder Y unbedingt mal haben. Somit freute ich mich auf ein Leben voller Mehrhunde-Halter Jahre =)

    Inzwischen bin ich etwas langweilig: ich habe zwei Hunde der gleichen Rasse. Und ich bin so dermaßen ausgefüllt und glücklich und zufrieden mit dem Duo.

    Einen von beiden alleine würde ich nicht haben wollen. Aber andere Hunde reizen mich de Facto auch gar nicht mehr. Ich möchte bitte MEIN aktuelles Duo haben, bis in alle Ewigkeit. Die zwei sind so perfekt für mich und meinen Alltag, es gibt NIX mehr auszusetzen oder woran ich arbeiten muss. Mag langweilig klingen, ist aber herrlich entspannt.

    Da der Mexx aber inzwischen 13 ist, stelle ich mir natürlich die Frage - was ist, wenn er nicht mehr ist? Felia als Einzelhund ist eigentlich keine Option, sie ist ein absoluter Gruppenhund. Wenn ich mal mit Mexx alleine unterwegs war und zurück komme, grinst sie bis über beide Ohren, ZUERST den Mexx an :lol: (und dann mich :p ).
    Mexx war übrigens viele Jahre Einzelhund, wenn ich jetzt die Kuschel-, Spiel- oder einfach „Auf hündisch ratsch“- Interaktionen der beiden sehe, weiß ich, dass er unheimlich vom Zweihundehaushalt profitiert.

    Nunja zurück zur Ausgangsfrage...ich schätze, es werden auf Dauer auch wieder zwei Hunde sein. Ich finde es nicht viel zeitaufwändiger. Gassi geh eh immer zusammen (ich bin unfassbar dankbar, dass der alte Mexx noch 4-5 Stunden locker mitgeht und Spaß hat! Da hatte ich mich auf mehr Zwangs Einzelrunden durch sein Alter eingestellt) und zur Beschäftigung...Ich traile mit meinen Hunden und klar muss ich einen Hund mehr Trailen, aber das macht mir Freude und so viel Mehraufwand ist es nicht, wenn man sowieso vor Ort ist.

    Über kurz oder lang ist die Lösung, dass beide Hunde bitte 100 Jahre alt werden und auf ewig an meiner Seite sein mögen =)

    Sollte einer nicht mehr sein, wird wohl zunächst mal einer alleine bleiben, bis man sich sortiert hat. „Auf Teufel komm raus“ Mehrhunde Halter muss ich nicht sein, aber durch die Erfahrungen als sowohl Einzel- als auch Mehrhunde Halter muss ich schon sagen, dass eine passende Hundegruppe unheimlich toll ist und sowohl die Hunde als auch die Menschen davon profitieren und Spaß damit haben.

    SO schlimm ist’s beim Mexx ja zum Glück noch nicht, Gott bewahre. Aber er nervt einen früh, wenn er nicht pünktlich zur üblichen Zeit sein Futter bekommt, er hört sehr selektiv und ist ziemlich stur und manchmal eben verpeilt. (Noch) nix dramatisches, aber es hat durchaus Nerv-Potential :lol:

    Wobei das stimmt, alte und kranke Hunde sind noch einmal eine Nummer für sich und echt schwierig...

    Herrje das mit der Border Hündin hört sich aber auch abenteuerlich an. Wobei das Grundstück halt auch verdammt groß ist :lol:

    Interessantes Thema =)

    @Gammur ist definitiv beste Sitterin von Welt und ich finde es einfach unfassbar erleichternd, wenn man seine Hunde gut untergebracht weiß. Dann muss man sich keinen Kopf machen und sich ganz dem Familienfest/Urlaub was auch immer widmen. Das tut echt gut. Ich seh es da nämlich wie Jennja: gibt nicht viele, denen ich meine Hunde zumute :ugly:

    Auf der anderen Seite ist der Hudson hier sehr gern gesehener Gast, er komplettiert ja quasi die Aussie-Senioren-WG :lol:
    Felia erträgt es dann mit Würde, nun zwei ältere Herren um sich zu haben :lol:

    Ansonsten hab ich ab und zu Hunde von Freunden, Familie oder Bekannten, was eigentlich relativ unkompliziert ist. Man muss halt schon klar machen, dass die Fremden Hunde hier auch sein dürfen, alles einfach laufen lassen geht je nach Hund nicht. Die Gasthunde müssen sich an meine Regeln halten und das klappt recht gut. Bei manchen Hunden muss man halt mehr oder weniger managen...ich denke da an die aufgedrehte junge Golden-Mix Hündin meines Vaters, die muss ich erst mal runter fahren, weil sonst 1) ich die Krise kriege und 2) Felia sie töten würde - die hasst sinnloses rumgehopse und generve :ugly: aber auch sie passt sich nach anfänglicher Aufregung interessanterweise problemlos an.

    Ich Handhabe es eigentlich immer so: ich behandle die Hunde so, wie ich sie behandeln würde, wären es meine eigenen und das finde ich es auch optimal, wenn ich meine zwei in Betreuung gebe. Dann werden sie gekuschelt und haben Freiheiten, aber kassieren eben auch die Rechnung für Fehlverhalten =)

    Inzwischen gebe ich den Mexx nur noch ungern in Betreuung, weil er echt ein ulkiger alter Herr geworden ist und dadurch doch etwas anstrengender für seine Umwelt :pfeif: Aber das ist auch ok so. Als alter Herr darf man ulkig sein =)

    Wir waren ja schon fünf Tage Wanderreiten im Lesachtal, allerdings nicht mit dem eigenen Pony. Mit dem eigenen Pferd ist das definitiv auch auf meiner to-do Liste =)


    Darf ich euch mal fragen, was ihr so von Parelli haltet? Hatte da mit einer Stall Kollegin eine kleine ganz interessante Diskussion und hätte gerne mal ganz offen eure Meinung zu dem ganzen Konzept gehört =)