Beiträge von LayNia

    Wieso wolltet ihr einen Zweithund?
    Ich mache Hundesport. Da ist es irgendwie normal, dass man so langsam an Nachwuchs denkt, wenn der Ersthund im mittleren Alter ist. (Maja war knapp 7, als Rasta eingezogen ist)

    Seid ihr in eurem Umfeld je auf viel Gegenwind gestoßen?
    Im Freundeskreis: überhaupt nicht
    Bei der Familie: Sie hatten etwas Sorge, dass ich als Single mit Vollzeitjob mit zwei Hunden überfordert bin.
    Auf dem Hundeplatz: Natürlich nicht, jedem war klar, dass hier irgendwann Nachwuchs kommt.
    Bei meiner Vermieterin: Sie ist selbst ein Hundemensch und hatte überhaupt nichts dagegen.
    Die einzige, die etwas dagegen hatte, war Ersthündin Maja ;) - Sie findet fremde Hunde überflüssig und war anfangs nicht sehr begeistert.

    Wie hat sich euer Leben mit dem Zweithund verändert?
    Sehr viel hat sich eigentlich nicht geändert, außer dass ich jetzt noch mehr Zeit auf dem Hundeplatz verbringe.

    Wie hat sich die Beziehung zu eurem Ersthund geändert?
    Gar nicht.

    Ich rufe meine Hunde auch immer ran und leine sie an, wenn nötig, oder wenn ich sehe, dass jemand Angst vor Hunden hat.

    Trotzdem wurde ich auch schon angemotzt. Ich war mit meinen Hunden in einem Waldstück unterwegs. Als mir eine Frau begegnet ist, habe ich die beiden gerufen und angeleint, weil die Frau sich offensichtlich nicht weitergetraut hat.
    Da hat sie mich dann angemotzt: "Sie müssen die Hunde doch immer anleinen! Da vorne sind Kinder, wenn da etwas passiert! Lesen Sie denn keine Zeitung, was alles passiert, wenn Hunde frei laufen?"
    Ich gestehe ja jedem seine Ängste zu, aber wenn ich meine Hunde rufe, sie prompt kommen und ich sie aus Rücksicht noch anleine (was eigentlich nicht nötig gewesen wäre), muss ich mich doch nicht noch so anpflaumen lassen..

    Wobei ich dazusagen muss, dass ich auch oft ein "Danke" höre.

    Bei Prüfungen gibt es eine Prüfungsordnung, die festlegt, was erlaubt ist und was nicht. Und bei fast allen Prüfungen bedeutet Fußarbeit = Hund läuft links.

    Was du im Alltag machst, ist dir überlassen (meine Hunde können auf Kommando links und rechts laufen), aber wenn du Prüfungen laufen willst, wirst du deinen Hund wohl oder übel links führen müssen.

    Aber ich würde mir da nicht so große Sorgen machen. Normalerweise lernt man das doch im Training, wie man seinen Hund ausbildet und was man wie machen muss, damit es klappt. Ich denke mal, das ist eine reine Übungssache.

    Ich möchte mit Rasta im Frühling die Obi Beginner laufen und evtl. noch die 1. Außerdem möchte ich erstmals auf Agi-Turniere gehen.

    Mit Maja möchte ich noch mal die Obi 3 in Angriff nehmen; letztes Jahr bin ich zweimal gestartet, einmal mit einem SG und einmal mit einem G. Vielleicht wird es dann ja mal ein V.
    Wahrscheinlich laufen wir außerdem auch noch ein paar THS-Turniere, aber nur so zum Spaß, ohne große Ambitionen (na ja, Aufstieg in VK2 wäre schon nett ;) ).

    Ich stehe unter der Woche gegen 5:45 auf und laufe ca. eine Stunde mit den Hunden. Meistens trainieren wir auf dem Morgenspaziergang irgendetwas, damit die Mädels dann schön müde sind, wenn ich auf Arbeit bin.

    Ich habe es noch nie erlebt, dass die beiden nicht begeistert sind, wenn wir rausgehen. Sie sind allzeit bereit, Gas zu geben. Bei Rasta sieht das so aus, dass sie tief und fest schläft, bis ich vom Bad rauskomme, dann springt sie wie von der Tarantel gestochen aus dem Korb und bricht in Begeisterungsstürme aus, weil es gleich losgeht *kopfschüttel*.